Hier geht es zur Startseite

Aktuelles

Zusammen leben, zusammen wachsen

In Sankt Augustin finden am Freitag, 27. September 2019 zwei Veranstaltungen zum Tag des Flüchtlings statt. Bei einem interkulturellen Fußballpokalspiel mit Grillfest auf dem Sportplatz in Hangelar treffen Mannschaft mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufeinander und gehen in einen sportlichen Wettstreit. Abends wird der Dokumentarfilm Newcomers des syrischen Filmemachers Ma’an Mouslli im Haus Menden gezeigt. Veranstalter sind die Stabsstelle Integration und Sozialplanung und der Integrationsrat der Stadt Sankt Augustin.

[weiter]

Zehn Weltwärts-Praktikanten beim Umweltseminar in und um Sankt Augustin

Auch in diesem Jahr lud der Sankt Augustiner Verein Ecoselva e.V. junge Menschen aus Ländern des globalen Südens zu einem Umweltseminar ein. Auf dem Programm stand u. a. der Besuch von Einrichtungen der Abfall- und Abwassertechnik. Der Erste Beigeordnete Rainer Gleß empfing die zehn Weltwärts-Praktikanten aus Indien, Peru und der Dominikanischen Republik mit ihrer Begleitung im Rathaus. Bei einem regen Gedankenaustausch wurden verschiedene Umweltthemen erörtert.

[weiter]

CLUB besucht Bruder Klaus Kapelle

Der Ausflug der Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin führte die Senioren diesmal in die Nordeifel. In Wachendorf besichtigten sie die Bruder Klaus Kapelle. Bei der Führung über den Bauernhof Müller in Nettersheim konnten die Teilnehmenden den Unterschied in der Landwirtschaft zwischen früher und heute feststellen.

[weiter]

Vier aus Sieben

Unter dem Titel „Vier aus Sieben“ bietet das Kulturamt der Stadt Sankt Augustin ab sofort ein neues Schnupperabo für Theater und Kleinkunst an. Das Abo kostet 64 Euro und beinhaltet vier Veranstaltungen.

[weiter]

Haushaltsplanung mitgestalten

Am Mittwoch, 11. September wird der Haushaltsplanentwurf der Stadt Sankt Augustin für die Jahre 2020 und 2021 im Rat eingebracht. Der Gesamtentwurf, das Haushaltssicherungskonzept sowie detaillierte Finanzdaten stehen anschließend online zur Verfügung. Alle, die in Sankt Augustin wohnen, können bis Freitag, 4. Oktober hierzu Kritik und Anregungen aber auch Sparvorschläge melden. Diese fließen in die Haushaltsberatungen ein.

[weiter]

Zweiter Bauabschnitt beim Um- und Neubau des Jugendzentrums startet

Kommende Woche beginnen die Hochbauarbeiten am Neubau des Jugendzentrums. Die Baugrube muss zu Beginn der Maßnahme mit einem sogenannten Verbau abgestützt werden. Für die Arbeiten wird die Zufahrt zum Parkplatz benötigt. Der Parkplatz wird daher vom 24. bis 26. September 2019 gesperrt. Die Zufahrt zur Tiefgarage des Wohn- und Geschäftshauses Bonner Straße 108 ist möglich. Ersatzparkflächen stehen in dieser Zeit an der Südstraße auf dem Gelände des Alten Bauhofs zur Verfügung.

[weiter]

Verdienstmedaille für Hannelore Mewes aus Sankt Augustin

Ein Leben für den Dienst am Mitmenschen, dies zieht sich wie ein roter Faden durch das breite ehrenamtliche Engagement von Hannelore Mewes aus Sankt Augustin. Die gebürtige Bonnerin, die seit langen Jahren in Sankt Augustin heimisch ist, erhielt bereits 2002 für ihr soziales Engagement die Silberne Ehrennadel der Stadt Sankt Augustin sowie 2009 für die Tätigkeit als stadtältestes Ratsmitglied die Goldene Ehrennadel.

v.l.n.r. Vizelandrat Denis Waldästl, Hannelore Mewes mit Ehemann Adem Mehmedovic und Bürgermeister Klaus Schumacher

Jetzt, am 17. April 2019, händigte ihr Vizelandrat Denis Waldästl im Eschenzimmer des Rathauses der Stadt Sankt Augustin im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, verbunden mit den Glückwünschen des Ministerpräsidenten Armin Laschet und der Regierungspräsidentin Gisela Walsken die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. „Sie, liebe Frau Mewes, haben durch Ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben“, würdigt Denis Waldästl das Wirken von Hannelore Mewes. In seiner Laudatio zitierte er aus der amtlichen Ordensbegründung: „Am 1. Februar 1977 trat Frau Mewes der Arbeiterwohlfahrt Sankt Augustin-Menden bei. Sehr bald wurde sie organisatorisch aktiv und kümmerte sich insbesondere um die Betreuung der Senioren. Von 1987 bis 1997 und seit 2007 ist Frau Mewes 1. Vorsitzende des AWO Ortsvereins Menden.“

Zudem setzte sie sich von 1994 bis 1999 ehrenamtlich als Ortsvorsteherin für Sankt Augustin-Menden ein. „Bis zu Ihrer schweren Erkrankung nahmen Sie sich der Sorge und Nöte Ihrer Mitmenschen vollumfänglich an und stärkten den nachbarschaftlichen Zusammenhalt, wo immer Sie konnten“, betonte Denis Waldästl in seiner Laudatio. Die Hilfestellungen reichten von der Wohnraumbeschaffung, der sozialen Unterstützung, der Begleitung zu Behördengängen, der Organisation von Spendenaktionen bis hin zur Arbeits- bzw. Lehrstellenvermittlung. Insbesondere im sozialschwachen Viertel von Menden wurde hiervon rege Gebrauch gemacht. So wurden Weihnachten Kinder, Senioren und Seniorinnen und Bedürftige mit Kleinigkeiten beschenkt. Auch als vor wenigen Jahren viele Flüchtlinge in den Rhein-Sieg-Kreis kamen, half Frau Hannelore Mewes ganz pragmatisch, beispielsweise mit der Organisation von Straßenfesten, um die verschiedenen Nationalitäten zusammenzuführen.

Seit 1989 engagierte sich Hannelore Mewes gleichfalls als Ratsfrau in der Kommunalpolitik; 1982 trat sie in die SPD ein. Schweren Herzens, aufgrund ihrer Erkrankung, musste sie ihre kommunalpolitischen Tätigkeiten, unter anderem im Sozial- und Schulausschuss, einstellen. „Hannelore Mewes hat mich als Ratsmitglied meine gesamte Amtszeit als Bürgermeister begleitet. Daher weiß ich, wie schwer ihr der Abschied von ihrer Ratstätigkeit gefallen ist. Sie hat sich immer mit viel Herz um die Belange und Interessen der Menschen gekümmert. Das wird sie sicherlich außerhalb des Rates auch weiter tun“, sagte Bürgermeister Klaus Schumacher.

"Liebe Frau Mewes, dieser Orden ist die Würdigung Ihrer Leistungen und Verdienste, auf die Sie mit Recht stolz sein dürfen“, mit diesen Worten überreichte Vizelandrat Denis Waldästl Frau Hannelore Mewes die Ordensinsignien.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige und damit höchste allgemeine Verdienstauszeichnung. Er wurde 1951 als Instrument des Dankes für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird seitdem durch den amtierenden Bundespräsidenten verliehen – bis heute rund 248.400 Mal.

Den Verdienstorden gibt es in acht verschiedenen Stufen. Als Erstauszeichnung wird im Allgemeinen die Verdienstmedaille oder das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Als weitere Ausführungen folgen das Verdienstkreuz 1. Klasse, das Große Verdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz mit Stern, das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, das Großkreuz und die Sonderstufe des Großkreuzes.

 

Urheber des Textes: Rhein-Sieg-Kreis

17. April 2019