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Aktuelles

Kita Waldstraße als Begegnungsort

Seit letztem November sind jeden Donnerstagnachmittag Kinder und Eltern aus der nahegelegenen Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes (ZUE) in der Kita Waldstraße zu Besuch. Sie nehmen gemeinsam mit den Kita Kindern an einem psychomotorischen Bewegungsangebot teil. Kinder und Eltern haben dabei Gelegenheit sich kennenzulernen, auszutauschen und eventuell vorhandene Vorurteile oder Vorbehalte abzubauen. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Sankt Augustiner Projektes 8sam!

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Senioren lernen den Umgang mit dem Smartphone

Die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin bietet neue Termine für den „Umgang mit dem Smartphone“ an. Eingeladen sind Senioren, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit dem Smartphone haben. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 9. Januar 2020 um 10.00 im CLUB, Markt 1 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Liebe, Freundschaft und alles dazwischen – mit der VHS Rhein-Sieg

Liebe, Freundschaft und alles dazwischen: Wo passt das besser als bei der VHS? Menschen begegnen sich in Kursen, tauschen sich auch, lernen gemeinsam. In der dazugehörigen Themenreihe stellt Dorothée Grütering am 19.03. unter dem Titel „Liebe kennt keine Grenzen“ in der Stadtbücherei Liebes- und Familienromane aus aller Welt vor. Am 09.05. backen Väter und Kinder ab 6 Jahren mit Elke Koch-Ulrich in der Gutenbergschule für den Muttertag. „Made with love!“ Alle Angebote der Themenreihe finden Interessierte auf den Sonderseiten im VHS-Programmheft oder auf der Webseite www.vhs-rhein-sieg.de.

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Gemeinsam statt einsam

Für alleinerziehende Eltern bieten der Kinderschutzbund Ortsverband Sankt Augustin und die Stadt Sankt Augustin für die oft belastenden Situationen nach einer Trennung ein neues Unterstützungsangebot an. In einem wöchentlich stattfindenden Kurs bieten zertifizierte Gruppenleitungskräfte den Alleinerziehenden ein Elterntraining an. Der erste Kurs startet am Dienstag, 3. März 2020 von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldungen sind noch bis zum 25. Februar 2020 möglich. Das Angebot ist kostenlos.

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Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück zu Gast bei der Steyler Mission

Mit dem Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück möchten die VR-Bank Rhein-Sieg eG (VR-Bank), die Kreissparkasse Köln und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) die Sankt Augustiner Unternehmen vernetzen.

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Erdgeschossdecke des neuen Jugendzentrums wird gegossen

Das Erdgeschoss des neuen Jugendzentrums erhält zwischen dem 27. Januar und 7. Februar 2020 die Geschossdecke. Für die Anlieferung des Betons muss die Zufahrt zum Parkplatz voraussichtlich am 27. Januar 2020 gesperrt werden. Die Zufahrt zur Tiefgarage des Wohn- und Geschäftshauses Bonner Straße 108 ist möglich. Ersatzparkflächen stehen in dieser Zeit an der Südstraße auf dem Gelände des Alten Bauhofs zur Verfügung.

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Stadt Sankt Augustin erhält den European Energy Award in Silber

Auf dem Weg zur 2.000 Watt Kommune

Zum ersten Mal seit dem Beschluss den European Energy Award (eea) für Sankt Augustin durchzuführen wurde die Zielerreichung im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz durch ein externes Audit überprüft. Auf Anhieb konnte Sankt Augustin 60 Prozent erreichen und wurde jetzt mit dem European Award in Silber ausgezeichnet. Der Maßnahmenplan wird jetzt fortgeschrieben und die enthaltenen Maßnahmen werden kontinuierlich weiter umgesetzt. Ziel ist in vier Jahr die Auszeichnung in Gold zu erhalten.

v.l.n.r. Rainer Gleß, Erster Beigeordnerter, Simon Reuter, Energieberater und Gerhard Kasper, Leiter Büro für Natur- und Umweltschutz präsentieren die Auszeichnung.

Bereits 2007 wurde ein Fahrplan für den Klimaschutz durch die Stadt Sankt Augustin erstellt. Die Teilnahme am eea war einer der Meilensteine in dem Konzept. Seit 2014 nimmt Sankt Augustin am Programm teil, mit dem Ziel durch den Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsprozess noch erfolgreicher im Klimaschutz und auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz zu werden. Der Prozess startete mit einer Ist-Analyse um bestehende Potentiale zu erkennen und Prioritäten festzulegen. Darauf aufbauend wurde ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm mit einem verbindlichen Maßnahmenplan erstellt. Ein interdisziplinäres Energieteam der Verwaltung begleitet den gesamten Prozess und kümmert sich auch um die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen. 2017 wurde der Fahrplan für den Klimaschutz überarbeitet und enthält als „Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) jetzt auch das Energiepolitische Arbeitsprogramm.

Die beschriebenen Maßnahmen umfassen alle Bereiche der Verwaltung. Der Einsatz von energieeffizienteren Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung steht ebenso weiterhin im Maßnahmenplan, wie ein Energiecontrolling in städtischen Gebäuden. Durch Kleinmaßnahmen wie die Dämmung von Heizungsrohren oder Wasserleitungen, Einbau von Wasserspararmaturen können kurzfristig Sparpotentiale gehoben werden. Bei der Beschaffung von neuen Fahrzeugen sind Elektrofahrzeuge zu berücksichtigen. Die notwendige Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden. Aber auch jeder Eigentümer oder jeder Bürger kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hier will die Verwaltung noch stärker beraten und Hilfestellung geben. So sollen zum Beispiel in Schulen die Kinder spielerisch, zum Beispiel als Energiespardetektive, lernen, wie Energie eingespart werden kann.

Auf der Zentralen Abwasserbehandlungsanlage (der Kläranlage) stehen zwei Maßnahmen auf der Agenda. Die Mikrosiebanlage wurde bereits durch eine Tuchfilteranlage ausgetauscht und sorgt für noch effizientere Reinigung der Abwässer. Das Blockheizkraftwerk wird erneuert und erzielt bei der Strom- und Wärmegewinnung, unter anderem aus dem selbst produzierten Klärgas, zukünftig einen höheren Wirkungsgrad. Auch die Mobilitätsstation mit dem angeschlossenen Fahrradparkhaus im Zentrum kann auf dem Maßnahmenplan abgehakt werden. Weitere Mobilitätsstationen sollen entstehen.

Zwischenzeitlich wurde gemeinsam mit Vertretern des Rates ein Klimaleitbild verfasst, das die Grundsätze für die Energie- und Klimapolitik der Stadt Sankt Augustin festschreibt. Ziel ist bis zum Jahr 2100 den durchschnittlichen Primärenergieverbrauch pro Einwohner auf 2.000 Watt Dauerleistung zu senken. 2015 betrug dieser 3.800 Watt. Die Treibhausgasemmissionen sollen bis zu diesem Zeitpunkt auf maximal eine Tonne pro Einwohner gesenkt werden (2015: 8,1 Tonnen). Eine Herausforderung, die ohne die Mitwirkung der Bürger und der Unternehmen kaum gelingen wird. Daher legen Leitbild und Arbeitsprogramm großen Wert auf die Motivation der Öffentlichkeit.

Nach dem erfolgreichen Audit wird die Ist-Analyse angepasst und der Maßnahmenplan aktualisiert. In vier Jahren wird das externe Audit wiederholt.

22. November 2018