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Aktuelles

Jugendforum im Projekt 8sam! gegründet

Abgeordnete des Kinder- und Jugendparlamentes, der Schülervertretungen und des Stadtjugendrings arbeiten seit Anfang 2019 Hand in Hand im neuen Jugendforum zusammen. Das Jugendforum ist ein Gremium im Projekt 8sam!, das dem Nachwuchs eine Stimme gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus verleiht.

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Wir machen dem Müll Beine

Frühjahrsputz ist wieder angesagt in Sankt Augustin – und viele machen mit! Unter dem Motto „Wir machen dem Müll Beine“ sind große und kleine Mülldetektive stadtweit eingeladen, in der Zeit vom 16. bis zum 23. März 2019 wilden Müll auf Plätzen, in öffentlichen Grünanlagen und in der freien Landschaft einzusammeln. Die vom Umweltbüro der Stadt organisierte Aktion soll für mehr Lebensqualität und ein besseres Stadtbild in Sankt Augustin sorgen. Die Stadt Sankt Augustin schließt sich damit erneut der kreisweiten Initiative der Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft AöR sowie des Rhein-Sieg-Kreises an. Die Aktion war im vergangenen Jahr mit knapp 1.000 aktiven Müllsammlern in über 40 Gruppen ein sehr großer Erfolg.

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Junge Talente

Am Mittwoch, 13. März 2019, um 19 Uhr, lädt die Musikschule der Stadt Sankt Augustin zu einem besonderen Konzert in den kleinen Ratssaal, Markt 1 in Sankt Augustin ein. Es spielen erfolgreiche Teilnehmer der Wettbewerbe „Jugend Musiziert“ und „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“. Der Eintritt ist frei.

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Öffnungszeiten des Rathauses und weiterer städtischer Einrichtungen an den Karnevalstagen

Über die Karnevalstage gelten im Rathaus sowie in anderen städtischen Einrichtungen geänderte Öffnungszeiten. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 28.Februar 2019, ist das Rathaus in der Zeit von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr geöffnet. Der Bürgerservice hat nur am Vormittag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 10.30 Uhr geöffnet. Die Stadtbücherei bleibt an Weiberfastnacht geschlossen.

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Unterstützung für Ferienaktionen 2019 gesucht

Für die diesjährigen Ferienangebote der Stadt Sankt Augustin in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sucht der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule wieder Menschen ab 16 Jahren, die bei der Durchführung der Aktionen helfen möchten. Die Stadt bietet damit eine abwechslungsreiche pädagogische Ferienbeschäftigung für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Pro Woche wird eine Aufwandsentschädigung von 120 Euro gezahlt. Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Teilnahme an einer von der Stadt durchgeführten Schulung.

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L16: Einschränkungen ab Anfang Februar wegen Sanierungsarbeiten zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf

Ab Montag (4.2.) saniert der Wahnbachtalsperrenverband im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW die Kanäle und Straßenentwässerung an der L16 zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf. Für die Arbeiten wird die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt. In dieser Zeit regeln Baustellenampeln den Verkehr. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte April abgeschlossen sein.

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Stadt Sankt Augustin erhält den European Energy Award in Silber

Auf dem Weg zur 2.000 Watt Kommune

Zum ersten Mal seit dem Beschluss den European Energy Award (eea) für Sankt Augustin durchzuführen wurde die Zielerreichung im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz durch ein externes Audit überprüft. Auf Anhieb konnte Sankt Augustin 60 Prozent erreichen und wurde jetzt mit dem European Award in Silber ausgezeichnet. Der Maßnahmenplan wird jetzt fortgeschrieben und die enthaltenen Maßnahmen werden kontinuierlich weiter umgesetzt. Ziel ist in vier Jahr die Auszeichnung in Gold zu erhalten.

v.l.n.r. Rainer Gleß, Erster Beigeordnerter, Simon Reuter, Energieberater und Gerhard Kasper, Leiter Büro für Natur- und Umweltschutz präsentieren die Auszeichnung.

Bereits 2007 wurde ein Fahrplan für den Klimaschutz durch die Stadt Sankt Augustin erstellt. Die Teilnahme am eea war einer der Meilensteine in dem Konzept. Seit 2014 nimmt Sankt Augustin am Programm teil, mit dem Ziel durch den Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsprozess noch erfolgreicher im Klimaschutz und auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz zu werden. Der Prozess startete mit einer Ist-Analyse um bestehende Potentiale zu erkennen und Prioritäten festzulegen. Darauf aufbauend wurde ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm mit einem verbindlichen Maßnahmenplan erstellt. Ein interdisziplinäres Energieteam der Verwaltung begleitet den gesamten Prozess und kümmert sich auch um die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen. 2017 wurde der Fahrplan für den Klimaschutz überarbeitet und enthält als „Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) jetzt auch das Energiepolitische Arbeitsprogramm.

Die beschriebenen Maßnahmen umfassen alle Bereiche der Verwaltung. Der Einsatz von energieeffizienteren Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung steht ebenso weiterhin im Maßnahmenplan, wie ein Energiecontrolling in städtischen Gebäuden. Durch Kleinmaßnahmen wie die Dämmung von Heizungsrohren oder Wasserleitungen, Einbau von Wasserspararmaturen können kurzfristig Sparpotentiale gehoben werden. Bei der Beschaffung von neuen Fahrzeugen sind Elektrofahrzeuge zu berücksichtigen. Die notwendige Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden. Aber auch jeder Eigentümer oder jeder Bürger kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hier will die Verwaltung noch stärker beraten und Hilfestellung geben. So sollen zum Beispiel in Schulen die Kinder spielerisch, zum Beispiel als Energiespardetektive, lernen, wie Energie eingespart werden kann.

Auf der Zentralen Abwasserbehandlungsanlage (der Kläranlage) stehen zwei Maßnahmen auf der Agenda. Die Mikrosiebanlage wurde bereits durch eine Tuchfilteranlage ausgetauscht und sorgt für noch effizientere Reinigung der Abwässer. Das Blockheizkraftwerk wird erneuert und erzielt bei der Strom- und Wärmegewinnung, unter anderem aus dem selbst produzierten Klärgas, zukünftig einen höheren Wirkungsgrad. Auch die Mobilitätsstation mit dem angeschlossenen Fahrradparkhaus im Zentrum kann auf dem Maßnahmenplan abgehakt werden. Weitere Mobilitätsstationen sollen entstehen.

Zwischenzeitlich wurde gemeinsam mit Vertretern des Rates ein Klimaleitbild verfasst, das die Grundsätze für die Energie- und Klimapolitik der Stadt Sankt Augustin festschreibt. Ziel ist bis zum Jahr 2100 den durchschnittlichen Primärenergieverbrauch pro Einwohner auf 2.000 Watt Dauerleistung zu senken. 2015 betrug dieser 3.800 Watt. Die Treibhausgasemmissionen sollen bis zu diesem Zeitpunkt auf maximal eine Tonne pro Einwohner gesenkt werden (2015: 8,1 Tonnen). Eine Herausforderung, die ohne die Mitwirkung der Bürger und der Unternehmen kaum gelingen wird. Daher legen Leitbild und Arbeitsprogramm großen Wert auf die Motivation der Öffentlichkeit.

Nach dem erfolgreichen Audit wird die Ist-Analyse angepasst und der Maßnahmenplan aktualisiert. In vier Jahren wird das externe Audit wiederholt.

22. November 2018