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Aktuelles

Bürgerservice zieht ins Rathaus

Der Bürgerservice zieht vom 18. bis 21. Januar 2019 um. Am Freitag, 18. Januar ist der Bürgerservice wie gewohnt bis 12 Uhr geöffnet. Am Montag, 21. Januar bleibt der Bürgerservice geschlossen.

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Schuldner- und Insolvenzberatung geschlossen

Die städtische Schuldner- und Insolvenzberatung zieht am 28. und 29. Januar innerhalb des Rathauses um.

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Unterstützung für Ferienaktionen 2019 gesucht

Für die diesjährigen Ferienangebote der Stadt Sankt Augustin in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sucht der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule wieder Menschen ab 16 Jahren, die bei der Durchführung der Aktionen helfen möchten. Die Stadt bietet damit eine abwechslungsreiche pädagogische Ferienbeschäftigung für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Pro Woche wird eine Aufwandsentschädigung von 120 Euro gezahlt. Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Teilnahme an einer von der Stadt durchgeführten Schulung.

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Volkshochschule macht schlau und glücklich

Das neue Semester der VHS Rhein-Sieg beginnt am 4. Februar. Das Kursprogramm ist in allen öffentlichen Gebäuden, Banken und Sparkassen sowie bei Ärzten und Apotheken erhältlich. Ferner steht es online unter www.vhs-rhein-sieg.de zur Verfügung.

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Stadt Sankt Augustin erhält den European Energy Award in Silber

Zum ersten Mal seit dem Beschluss den European Energy Award (eea) für Sankt Augustin durchzuführen wurde die Zielerreichung im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz durch ein externes Audit überprüft. Auf Anhieb konnte Sankt Augustin 60 Prozent erreichen und wurde jetzt mit dem European Award in Silber ausgezeichnet. Der Maßnahmenplan wird jetzt fortgeschrieben und die enthaltenen Maßnahmen werden kontinuierlich weiter umgesetzt. Ziel ist in vier Jahr die Auszeichnung in Gold zu erhalten.

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Bürger-Energiesprechstunde in Sankt Augustin erfolgreich gestartet

Gleich sechs Anmeldungen lagen zur ersten Bürger-Energiesprechstunde vor, die das Umweltbüro der Stadt Sankt Augustin gemeinsam mit der Energieagentur Rhein-Sieg und der Verbraucherzentrale NRW zum Jahresbeginn 2019 als neues Angebot etabliert hat. „Hier zeigen sich ganz praxisnah die Vorteile, die die Mitgliedschaft der Stadt Sankt Augustin bei der Energieagentur Rhein-Sieg e.V. für die Sankt Augustiner Bürgerinnen und Bürger hat“, freute sich der Erste Beigeordnete Rainer Gleß über das große Interesse.

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Letzte Bürgerwerkstatt zum Aktionsplan Inklusion durchgeführt

Über 50 Teilnehmer diskutierten zu den Themen Bildung und Erziehung

Mit der sechsten Bürgerwerkstatt wurde jetzt die Bürgerbeteiligung zur Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion abgeschlossen. Den richtigen Ansprechpartner und die passenden Hilfen bei den verschiedenen Behörden und Einrichtungen zu finden, war auch an diesem Abend ein zentraler Kritikpunkt. Die Ergebnisse aus den Bürgerwerkstätten und den Befragungen fließen nun in den Aktionsplan ein.

Über 50 Teilnehmer, zu denen Vertreter aus den Schulen, Kindertageseinrichtungen (Kita) und auch Betroffene gehörten, diskutierten über Inklusion in den Bereichen Bildung und Erziehung. Positiv wurde vor allem die breit gefächerte Förderschullandschaft vor Ort und die Kooperation zwischen Gutenbergschule mit dem Förderschwerepunkt Lernen und den Regelschulen bewertet. Die Familienunterstützenden Dienste und auch das ehrenamtliche Engagement, dass die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin vermittelt, gibt Betroffenen wertvolle Unterstützung. Im Rahmen der offenen Jugendarbeit bestehen bereits gute niedrigschwellige Angebote. Insgesamt wird die große Offenheit aller Beteiligten gelobt.

Kritisiert wurde, wie auch bei den vorangegangenen Bürgerwerkstätten, dass vorhandene Angebote zu wenig bekannt oder Informationen dazu nur schwer zu finden sind. Dazu kommen unterschiedliche Kostenträger und Zuständigkeiten, so dass häufig die Schwierigkeit besteht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Alle vorhandenen Hilfen in eine Gesetzesgrundlage zu fassen und in eine Zuständigkeit zu legen wäre wünschenswert, ist aber nicht realisierbar. Daher wurden unterschiedliche Lösungsansätze vorgeschlagen, die alleine oder ergänzend für bessere Transparenz sorgen könnten. Ein Soziallotse oder Casemanager könnte als zentrale Anlaufstelle dienen. Die verschiedenen Angebote auch anderer Träger könnten auf den Internetseiten der Stadt Sankt Augustin dargestellt werden. Der Aufbau eines Beratungsnetzwerkes für Schulen, Kitas, Lehrer, Erzieher und Eltern kann eventuell die Umsetzung der Inklusion für die Bereiche Erziehung und Bildung unterstützen. Denkbar wäre auch die Gründung eines Netzwerkes in dem Betroffene andere Betroffene beraten oder unterstützen.

Außerdem wurden an dem Abend die beiden Fachplanungen Inklusion für Kitas und für Schulen vorgestellt. Da in beiden Bereichen zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten sind, werden Teilfachplanungen mit Beteiligung der städtischen Schulen und allen Sankt Augustiner Kitas und deren Träger erstellt. In den Kitas gibt es bereits eine lange Tradition Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen. In den Grundschulen ist die Inklusionsquote in den letzten Jahren auf über 55 Prozent angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Kinder mit Förderbedarf im Grundschulalter wird also bereits jetzt an einer Regelschule unterrichtet. Der Teilplan schulische Inklusion wird die weitere Perspektive für die Regelschulen und die Gutenbergschule aufzeigen.

Die Kita- und Schulgebäude sind vielfach schon für die Aufnahme von Kindern mit Behinderung geeignet. Kleinere Anpassungen erfolgen bei der Aufnahme der einzelnen Schüler. Um alle noch notwendigen Baumaßnahmen durchführen zu können fehlen derzeit die Gelder, so dass die Maßnahmen über die nächsten Jahre verteilt werden müssen. Für das Schuljahr 2014/2015 konnten alle Ansprüche auf inklusive Beschulung erfüllt werden.

„Bildung und Erziehung gehören zu den wichtigsten kommunalen Themen überhaupt. Dies hat die intensive Diskussion und auch die große Teilnehmerzahl bei unserer sechsten Bürgerwerkstatt eindrucksvoll bewiesen. Als erstes Zwischenfazit aller sechs Bürgerwerkstätten lässt sich bereits feststellen, dass wir in Sankt Augustin die Inklusion in vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens bereits verwirklichen. An unserem Aktionsplan werden wir dies ablesen können, in einigen Handlungsfeldern bleibt aber noch Manches zu tun“, sagte der für die Erstellung des Aktionsplan Inklusion zuständige Projektleiter, Beigeordnete und Sozialdezernent Marcus Lübken.

Derzeit wird der Aktionsplan Inklusion von Stadtverwaltung und FOGS, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln erstellt und anschließend der Politik und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse aus allen Bürgerwerkstätten, die Bewertung der Ist-Situation, Wünsche und Ideen der Teilnehmer finden Sie hier.

23. September 2014