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Aktuelles

Wie sind wir in Zukunft mobil?

Die interaktive Ausstellung des VCD zeigt, wie sich die Menschen in Zukunft fortbewegen werden und welche Auswirkungen das auf unser Klima hat. Interessierte können die Ausstellung vom 19. bis 23. August 2019 in der Hochschulbibliothek der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und vom 26. bis 30. August in der Stadtbücherei der Stadt Sankt Augustin besuchen. Am Mittwoch, 21. August sind alle Mobilitätsbegeisterten eingeladen, sich zusammen mit Vertretungen des VCD, der Hochschule und der Stadt Sankt Augustin die Ausstellung anzuschauen und anschließend in lockerem Gespräch auszutauschen.

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Bunte Vielfalt im Garten

Hand in Hand mit der Natur gärtnern und dabei eine Oase für Bienen und andere Insekten im heimischen Garten schaffen wird immer beliebter. Wer ein kleines Insektenparadies auf eigenen Flächen anlegen möchte, kann ab sofort eins von 5.000 kostenfreien Samentütchen an der Bürgerinformation im Sankt Augustiner Rathaus oder beim Büro für Natur- und Umweltschutz im Technischen Rathaus abholen. Das Saatgut reicht für ein 1 m² großes Insektenparadies. Die Tütchen enthalten eine Regiosaatgutmischung „Feldraine und Säume“, bestehend aus 90 Prozent Kräuter und Hülsenfrüchtler und 10 Prozent Gräsern.

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Stadt Sankt Augustin bildet aus

Die Stadtverwaltung ermöglicht es insgesamt sieben jungen Menschen in diesem Jahr mit ihrer Ausbildung bei der Stadt Sankt Augustin ihre ersten Schritte auf dem Weg ins Berufsleben zu gehen. Insgesamt gibt es derzeit 21 Auszubildende, die die unterschiedlichsten Berufe erlernen. Bürgermeister Klaus Schumacher begrüßte die neuen Auszubildenden bei einer Malaktion im Klostergarten der Steyler Missionare. Bei diesem ersten Treffen in lockerer Atmosphäre wünschte er allen einen guten Start und viel Erfolg.

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Sprechstunde der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten fällt aus

Am Mittwoch, 4. September 2019 findet keine Sprechstunde der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Sankt Augustin statt.

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Nahverkehr in Sankt Augustin

Mit dem Fahrplanwechsel ab Mittwoch, 28. August 2019 sind einige Verbesserungen im Nahverkehr in Sankt Augustin verbunden. Neben Taktänderungen bei einzelnen Buslinien und der Stadtbahnlinie 66, gehört auch die Einrichtung der neuen Linie 540 dazu.

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Einspurige Verkehrsführung im Bereich Bahnhof Menden verlängert

Für den Ausbau der S13 bleibt die Meindorfer Straße (L16) im Bereich der Eisenbahnüberführung bis Anfang Oktober 2020 einseitig gesperrt. Eine Baustellenampel regelt weiterhin den Verkehr.

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Letzte Bürgerwerkstatt zum Aktionsplan Inklusion durchgeführt

Über 50 Teilnehmer diskutierten zu den Themen Bildung und Erziehung

Mit der sechsten Bürgerwerkstatt wurde jetzt die Bürgerbeteiligung zur Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion abgeschlossen. Den richtigen Ansprechpartner und die passenden Hilfen bei den verschiedenen Behörden und Einrichtungen zu finden, war auch an diesem Abend ein zentraler Kritikpunkt. Die Ergebnisse aus den Bürgerwerkstätten und den Befragungen fließen nun in den Aktionsplan ein.

Über 50 Teilnehmer, zu denen Vertreter aus den Schulen, Kindertageseinrichtungen (Kita) und auch Betroffene gehörten, diskutierten über Inklusion in den Bereichen Bildung und Erziehung. Positiv wurde vor allem die breit gefächerte Förderschullandschaft vor Ort und die Kooperation zwischen Gutenbergschule mit dem Förderschwerepunkt Lernen und den Regelschulen bewertet. Die Familienunterstützenden Dienste und auch das ehrenamtliche Engagement, dass die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin vermittelt, gibt Betroffenen wertvolle Unterstützung. Im Rahmen der offenen Jugendarbeit bestehen bereits gute niedrigschwellige Angebote. Insgesamt wird die große Offenheit aller Beteiligten gelobt.

Kritisiert wurde, wie auch bei den vorangegangenen Bürgerwerkstätten, dass vorhandene Angebote zu wenig bekannt oder Informationen dazu nur schwer zu finden sind. Dazu kommen unterschiedliche Kostenträger und Zuständigkeiten, so dass häufig die Schwierigkeit besteht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Alle vorhandenen Hilfen in eine Gesetzesgrundlage zu fassen und in eine Zuständigkeit zu legen wäre wünschenswert, ist aber nicht realisierbar. Daher wurden unterschiedliche Lösungsansätze vorgeschlagen, die alleine oder ergänzend für bessere Transparenz sorgen könnten. Ein Soziallotse oder Casemanager könnte als zentrale Anlaufstelle dienen. Die verschiedenen Angebote auch anderer Träger könnten auf den Internetseiten der Stadt Sankt Augustin dargestellt werden. Der Aufbau eines Beratungsnetzwerkes für Schulen, Kitas, Lehrer, Erzieher und Eltern kann eventuell die Umsetzung der Inklusion für die Bereiche Erziehung und Bildung unterstützen. Denkbar wäre auch die Gründung eines Netzwerkes in dem Betroffene andere Betroffene beraten oder unterstützen.

Außerdem wurden an dem Abend die beiden Fachplanungen Inklusion für Kitas und für Schulen vorgestellt. Da in beiden Bereichen zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten sind, werden Teilfachplanungen mit Beteiligung der städtischen Schulen und allen Sankt Augustiner Kitas und deren Träger erstellt. In den Kitas gibt es bereits eine lange Tradition Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen. In den Grundschulen ist die Inklusionsquote in den letzten Jahren auf über 55 Prozent angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Kinder mit Förderbedarf im Grundschulalter wird also bereits jetzt an einer Regelschule unterrichtet. Der Teilplan schulische Inklusion wird die weitere Perspektive für die Regelschulen und die Gutenbergschule aufzeigen.

Die Kita- und Schulgebäude sind vielfach schon für die Aufnahme von Kindern mit Behinderung geeignet. Kleinere Anpassungen erfolgen bei der Aufnahme der einzelnen Schüler. Um alle noch notwendigen Baumaßnahmen durchführen zu können fehlen derzeit die Gelder, so dass die Maßnahmen über die nächsten Jahre verteilt werden müssen. Für das Schuljahr 2014/2015 konnten alle Ansprüche auf inklusive Beschulung erfüllt werden.

„Bildung und Erziehung gehören zu den wichtigsten kommunalen Themen überhaupt. Dies hat die intensive Diskussion und auch die große Teilnehmerzahl bei unserer sechsten Bürgerwerkstatt eindrucksvoll bewiesen. Als erstes Zwischenfazit aller sechs Bürgerwerkstätten lässt sich bereits feststellen, dass wir in Sankt Augustin die Inklusion in vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens bereits verwirklichen. An unserem Aktionsplan werden wir dies ablesen können, in einigen Handlungsfeldern bleibt aber noch Manches zu tun“, sagte der für die Erstellung des Aktionsplan Inklusion zuständige Projektleiter, Beigeordnete und Sozialdezernent Marcus Lübken.

Derzeit wird der Aktionsplan Inklusion von Stadtverwaltung und FOGS, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln erstellt und anschließend der Politik und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse aus allen Bürgerwerkstätten, die Bewertung der Ist-Situation, Wünsche und Ideen der Teilnehmer finden Sie hier.

23. September 2014