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Aktuelles

Aktiv für Fledermäuse, Wildkräuter und eine saubere Landschaft

Seit knapp sieben Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Zwei von insgesamt drei Stellen hat das Umweltbüro aktuell noch zu besetzen.

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Erziehungs- und Familienberatungsstelle geschlossen

Am Dienstag, 25. Juni 2019 bleibt die Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Stadt Sankt Augustin geschlossen.

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Glück ab, gut Land!

Der international bekannte Modellballonfahrer Jupp Hein präsentierte spannend und launig die Funktionen und das Aufrüsten eines Modellheißluftballons. Er begeisterte mit seinen gelungenen Vergleichen und Erklärungen junge und ältere Zuschauer gleichermaßen und lud zum Mitmachen ein.

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Kita Wacholderweg freut sich über sanierte Spielhügel

2018 wurden in der städtischen Kita Wacholderweg zwei Spielhügel saniert. Mittlerweile sind Rasen und neu gepflanzte Stauden und Einsaaten gut gewachsen. Die Kinder der Kita finden besonders den neuen Pfad und die blühende Wiese toll.

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Stadt Sankt Augustin informiert mit neuem Newsletter

Ab sofort können Interessierte den Newsletter der Stadt Sankt Augustin abonnieren. Bereitgestellt wird er über die Plattformen WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram. Er erscheint mehrmals wöchentlich und enthält aktuelle Informationen der Stadtverwaltung, Terminankündigungen, Veranstaltungstipps, Stellenangebote der Stadtverwaltung und Hinweise zu größeren Baustellen oder Straßensperren.

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Informationsveranstaltung zur Umgestaltung Südstraße

Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für das Zentrum soll auch die Südstraße umgestaltet werden. Die erarbeiteten Planungsvarianten werden jetzt der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Informationsveranstaltung am Montag, 17. Juni 2019 um 18 Uhr können sich insbesondere Anlieger und dortige Gewerbetreibende ein Bild der Planungen machen und mit der Verwaltung über die Varianten diskutieren.

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Bundesfreiwilligendienstler und schottische Hochlandrinder gemeinsam aktiv im Naturschutz

Biotopfläche in der Hangelarer Heide bietet Kreuzkröte und Co dauerhafte Heimat

Fünf schottische Hochlandrinder sorgen ganzjährig dafür, dass die Lebensbedingungen der besonderen Flora und Fauna in der Hangelarer Heide erhalten werden. Zusätzliche pflegende Eingriffe des Büros für Natur- und Umweltschutz sind trotzdem erforderlich. Neben den festangestellten Mitarbeitern übernehmen ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes diese Aufgaben. Alle drei Stellen sind wieder zu besetzen.

Egon Hermann mit seinen schottischen Hochlandrindern

Flocke, Charly, Alex, Max und Cleopatra, wenn Egon Herrmann diese Namen ruft, kommen die fünf schottischen Hochlandrinder zur Begrüßung an den Zaun gelaufen. Seit vier Jahren hält er als Hobby diese gutmütige, robuste und langlebige Rasse. Vor zwei Jahren kamen er und Birgit Dannefelser vom Büro für Natur- und Umweltschutz auf die Idee, seine Tiere für den Naturschutz in der Hangelarer Heide nördlich des Flugplatzes einzusetzen. Die Rinder schaffen seitdem durch den Vertritt ihrer Hufe an den Böschungen offene Bereiche, die wertvoll für die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten der Hangelarer Heide sind. Außerdem fressen sie die jungen Austriebe ab und halten so die gesamte Vegetation niedrig. Die Eseldistel mit ihren beeindruckenden dunkelrosa Blüten, Königs- und Nachtkerze, Heidenelke und als Besonderheit die Gelbdolde finden daher dort geeignete Bedingungen. Auch Kreuzkröte, verschiedene Molcharten, die Zauneidechse und das Weinhähnchen, eine wärmeliebende Heuschreckenart, finden an der Böschung und in den Kiesflächen die notwendigen offenen Bereiche.

Bundesfreiwilligendienstler bei Arbeiten im Hang

Die Abiturienten Johannes Hoffmann, 18 Jahre, und Severin Scharf, 19 Jahre, sowie der Grafiker und Musiker Horst Stöcker, 52 Jahre, übernehmen derzeit im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes die weiteren notwendigen Pflegemaßnahmen. Hierzu gehört der Freischnitt von Brombeeren an der Böschung, das Freihalten der Kiesfläche für Eidechsen und Heuschrecken, Samenernte der verschiedenen, teilweise besonderen Arten. Sie helfen mit bei der Instandhaltung des Zaunes und dem Abstecken der zu pflügenden Flächen. Das Aufgabenspektrum ist sehr vielseitig und beschränkt sich nicht auf das Biotop Hangelarer Heide. Insgesamt etwa 40 Biotopflächen werden im Stadtgebiet betreut.

Bundesfreiwilligendienst beim Büro für Natur- und Umweltschutz

Seit knapp zwei Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Alle drei Stellen sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt wieder zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Zu tun gibt es mehr als genug für die freiwilligen Naturschützer – und völlig uneigennützig ist die Tätigkeit nicht. Der Dienst eignet sich beispielsweise sehr gut zur Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium (Biologie, Geologie, Landschaftsplanung, Landschaftspflege u.ä.). Geboten wird neben gezielten fachlichen Qualifizierungen und Fortbildungen ein monatliches Taschengeld sowie Sozialleistungen durch den Arbeitgeber.

Das gesamte Tätigkeitsfeld reicht von Pflege- und Artenschutzmaßnahmen in städtischen Biotopen über Kontrolldienste im Rahmen des Landschaftsschutzes (z.B. Bau und Reparatur von Zaunanlagen und Infotafeln) bis hin zur Mithilfe in der Öffentlichkeitsarbeit und bei Aktionen des Umweltbüros (z.B. Vorbereitung von Veranstaltungen im Rahmen des Umweltprogrammes).

Vorausgesetzt werden vor allem handwerkliches Geschick, Flexibilität und Kreativität. Die Bewerber sollten mindestens 18 Jahre alt sein, selbstständiges Arbeiten gewohnt sein, Interesse an Naturschutz und Ökologie mitbringen und wenn möglich im Besitz eines Führerscheins sein.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.sankt-augustin.de unter dem Stichwort Bundesfreiwilligendienst.

7. April 2014