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Aktuelles

Naturerlebnisse in Sankt Augustin 2019

Bunt blüht das Staudenbeet, das vor dem Radhaus im Zentrum von Sankt Augustin im vergangenen Sommer angelegt wurde. Mindestens ebenso bunt ist wieder die Veranstaltungspalette des Umweltbüros der Stadt Sankt Augustin. 87 Erlebnis-Spaziergänge, Vorträge, Fahrradtouren und Workshops hat das diesjährige Umweltprogramm zu bieten. Neben vielen hautnahen Natur-Events, Umweltexperimenten und beliebten Klassikern gibt es Neuheiten im Programm. Der Faire Handel und die biologische Vielfalt werden dabei häufig thematisiert.

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EU-Datenschutzgrundverordnung und Beschäftigtendatenschutz

Am Donnerstag, 4. April 2019, um 18.00 Uhr laden die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH, die Wirtschaftsförderung der Stadt Lohmar und die Wirtschaftsförderung der Stadt Hennef gemeinsam zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung ein. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberufler aus den drei Kommunen, um diese über die aktuellen Praxiserfahrungen mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu informieren.

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Neues Unterrichtsangebot

Ab Mittwoch, 3. April 2019 startet ein neues Angebot in der Musikschule der Stadt Sankt Augustin. Mario Alfonso unterrichtet Jugendliche und Erwachsene in Pilates.

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Gemeinsam für Ihr Kind - Bildung in Familie, Kita und Grundschule

Am Montag, 1. April 2019 lädt die Stadt Sankt Augustin Eltern, deren Kinder im Jahr 2021 eingeschult werden, zu einem kostenfreien Informationsabend ein. Die Veranstaltung findet von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im großen Ratssaal des Rathauses, Markt 1 in Sankt Augustin statt.

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Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück erfolgreich fortgesetzt

Mit dem zweiten Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück wurde die neue Netzwerk-Veranstaltung von der VR-Bank Rhein-Sieg eG (VR-Bank), der Kreissparkasse Köln und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) erfolgreich fortgesetzt. Rund 100 Teilnehmer trafen sich bei der Firma Hennecke GmbH. Damit fand die Veranstaltung den vollen Zuspruch der Sankt Augustiner Unternehmer.

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L16: Einschränkungen ab Anfang Februar wegen Sanierungsarbeiten zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf

Ab Montag (4.2.) saniert der Wahnbachtalsperrenverband im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW die Kanäle und Straßenentwässerung an der L16 zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf. Für die Arbeiten wird die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt. In dieser Zeit regeln Baustellenampeln den Verkehr. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte April abgeschlossen sein.

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Auftakt zum Aktionsplan Inklusion fand große Resonanz

Sechs Bürgerwerkstätten schaffen eine breite Bürgerbeteiligung

Mehr als 100 behinderte und nicht behinderte Menschen nahmen an der Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines kommunalen Aktionsplanes Inklusion im Rathaus teil. Mit dem Aktionsplan sollen Ziele und konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Sankt Augustin systematisch auszubauen. Dabei werden die Sankt Augustiner genauso wie die Einrichtungen der Behindertenhilfe beteiligt. Bis Herbst 2014 soll der Aktionsplan stehen.

Projektleiter

Grundlage für die Erstellung des Aktionsplans ist die UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung (BRK). Das Recht auf Selbstbestimmung, Nichtdiskriminierung, die volle Teilhabe und Einbeziehung in die Gesellschaft, Chancengleichheit und Barrierefreiheit bildet das Gerüst für den kommunalen Aktionsplan. Dieses Recht mit konkreten Zielen und Maßnahmen für die Stadt Sankt Augustin zu beleben, dabei die ganze Unterschiedlichkeit der Menschen zu berücksichtigen und deren Vielfalt zu akzeptieren, wird Aufgabe der nächsten Wochen und Monate sein.

Bereits in der Auftaktveranstaltung ist erkennbar, dass ganz alltägliche Dinge, wie der Besuch eines Vortrags für hörbehinderte Menschen oder Menschen mit eingeschränktem Sprachvermögen ohne ergänzende Hilfsmittel nicht möglich ist. Deshalb übersetzte Jan Wolf die Vorträge in Gebärdensprache und Anne Leichtfuß in die sogenannte leichte Sprache.

Marcus Lübken, Beigeordneter für den Bereich Soziales ist Projektleiter „Aktionsplan Inklusion“. Er betonte in seiner Einleitung, dass Inklusion eine permanente Aufgabe der Gesellschaft, des Staates, der Stadt und jedes Einzelnen ist. Nicht der behinderte Mensch muss sich verändern, um gleichberechtigt am Leben teilhaben zu können, sondern die Rahmenbedingungen müssen sich ändern. Dabei fängt die Arbeit nicht bei Null an. Es gilt die bestehenden guten Ansätze, zum Beispiel im Bereich der Kita’s, Grundschulen oder in der Musikschule weiterzuentwickeln. Der Fahrplan „Barrierefreie Stadt“ wird ebenso wie die Arbeit der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten oder anderes ehrenamtliches Engagement wichtiger Bestandteil des Aktionsplans sein.

Blick von hinten in den Ratssaal. Viele Zuhörer besuchten die Veranstaltung.

In Sankt Augustin leben knapp 9.000 Menschen mit einem anerkannten Grad der Behinderung, damit etwa ein Sechstel der Einwohner. Aber auch deren Angehörige und Menschen, die aus anderen Gründen die gleiche Unterstützung benötigen, müssen einbezogen werden.

Deshalb sind bei der Entwicklung des Aktionsplanes neben den Einrichtungen der Behindertenhilfe ausdrücklich alle Sankt Augustiner aufgefordert, mitzuwirken. Hierfür finden Befragungen, aber auch Bürgerwerkstätten statt. Hier geht es zum Beispiel um die Weiterentwicklung der Beteiligung der Menschen mit Behinderung, um Maßnahmen zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung oder die Planung und Entwicklung konkreter Hilfen in Sankt Augustin.

Im Rahmen eines Workshops mit den politischen Vertretern der Stadt Sankt Augustin und der Verwaltung wurden Handlungsfelder festgelegt. Diese reichen von Arbeit und Beschäftigung über Bauen und Wohnen, Gesundheit und Pflege bis zu Freizeit, Kultur und Sport. Die gesellschaftliche und soziale Teilhabe, Mobilität und als Querschnittsthema die Barrierefreiheit sind weitere Themenbereiche. Das Handlungsfeld Bildung und Erziehung im Bereich der Schulen und der Kindertagesbetreuung wird in einem gesonderten Prozess betrachtet. Eine Projektgruppe aus Vertretern der Politik, Verwaltung und Behinderteneinrichtungen begleitet den gesamten Prozess.

Im Forum für Menschen mit Behinderungen wurden die geplante Vorgehensweise und die Arbeitsschritte bereits im November 2013 vorgestellt und fand dort große Zustimmung.

Bürgermeister Klaus Schumacher freute sich über die große Beteiligung an der Auftaktveranstaltung und ist zuversichtlich, dass durch den weiteren Prozess unter Mitwirkung vieler Akteure die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben in Sankt Augustin selbstverständlicher wird.

Die sechs geplanten Bürgerwerkstätten sind öffentlich und behandeln bestimmte Themenfelder:  

6. März 2014 Arbeit und Beschäftigung,
27. März 2014 Mobilität (Barrierefreiheit),
8. Mai 2014 Gesundheit und Pflege,
22. Mai 2014 Bauen und Wohnen,
5. Juni 2014 Freizeit, Kultur, Sport, gesellschaftliche und soziale Teilhabe,
11. September 2014 Bildung und Erziehung.









 

Weitere Informationen werden im Internet unter www.sankt-augustin.de/inklusion und in der Presse veröffentlicht.

Der Prozess wird durch die Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH (FOGS) aus Köln begleitet.

17. Januar 2014