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Aktuelles

Wir machen dem Müll Beine

Frühjahrsputz ist wieder angesagt in Sankt Augustin – und viele machen mit! Unter dem Motto „Wir machen dem Müll Beine“ sind große und kleine Mülldetektive stadtweit eingeladen, in der Zeit vom 16. bis zum 23. März 2019 wilden Müll auf Plätzen, in öffentlichen Grünanlagen und in der freien Landschaft einzusammeln. Die vom Umweltbüro der Stadt organisierte Aktion soll für mehr Lebensqualität und ein besseres Stadtbild in Sankt Augustin sorgen. Die Stadt Sankt Augustin schließt sich damit erneut der kreisweiten Initiative der Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft AöR sowie des Rhein-Sieg-Kreises an. Die Aktion war im vergangenen Jahr mit knapp 1.000 aktiven Müllsammlern in über 40 Gruppen ein sehr großer Erfolg.

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Öffnungszeiten des Rathauses und weiterer städtischer Einrichtungen an den Karnevalstagen

Über die Karnevalstage gelten im Rathaus sowie in anderen städtischen Einrichtungen geänderte Öffnungszeiten. An Weiberfastnacht, Donnerstag, 28.Februar 2019, ist das Rathaus in der Zeit von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr geöffnet. Der Bürgerservice hat nur am Vormittag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 10.30 Uhr geöffnet. Die Stadtbücherei bleibt an Weiberfastnacht geschlossen.

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Termine

Mo, 11.03.2019 14:00 bis
17:30

Energie-Sprechstunde - Schwerpunktthema: Energie einsparen durch Fenstertausch

Nutzen Sie die kostenfreie und unabhängige Bürger-Energiesprechstunde der Verbraucherzentrale NRW!

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Di, 19.03.2019 14:00 bis
15:30

Kompost: Aus der Biotonne in den Garten

Die Exkursion zum Entsorgungs- und Verwertungspark zeigt, wie viel High-Tech für eine Bioabfallverwertung im großen Stil nötig ist.

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FAQ KlimaSIEDLUNG PLUS

Häufig gestellte Fragen zur KlimaSIEDLUNG PLUS und Antworten

Was heißt KlimaSIEDLUNG PLUS?

KlimaSIEDLUNGPLUS ist der Arbeitstitel, den die Stadtverwaltung für das Programm „integriertes energetisches Quartierskonzept“ der KfW-Bank gewählt hat. Zum einen klingt der Begriff „integriertes energetisches Quartierskonzept“ aus dem KfW-Förderprogramm etwas sperrig, zum anderen soll mit dem Begriff ein Name für das Projekt geschaffen werden, der Wiedererkennung und Identifikation ermöglicht.

Was bedeutet das PLUS?

Das "Plus" steht dafür, dass es bei den Untersuchungen und der Konzepterstellung um mehr geht als „einfach nur“ energetisch zu sanieren und Energie einzusparen. Es geht darum, ein Quartier nachhaltig und zukunftsweisend zu entwickeln und zu ertüchtigen. Die Energie ist dabei das zentrale Thema, aber nicht das einzige Ziel. Viele Themengebiete haben einen unmittelbaren oder mittelbaren Bezug zum Thema Energie. Zum Beispiel kann mit dem Einbau neuer Fenster Energie eingespart werden, gleichzeitig lässt sich mit neuen Fenstern aber auch der Schallschutz und die Einbruchsicherheit erhöhen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, mit dem deutlich wird, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Energie- und Klimabilanz im Quartier auch zu Verbesserungen der gesamten Wohnsituation führen können. Um dies zu verdeutlichen, hat die Stadtverwaltung der KlimaSIEDLUNG ein PLUS gegeben.

Was sind integrierte energetische Quartierskonzepte?

Ein integriertes energetisches Quartierskonzept soll aufzeigen, wie viel Energie im Untersuchungsgebiet auf welche Art verbraucht wird. Es wird eine Ausgangsanalyse durchgeführt, die die Höhe des Energieverbrauchs und die Nutzung der Energie beschreibt. Darauf aufbauend wird ermittelt, wie der Energieverbrauch verringert werden kann. Dabei wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass theoretisch zumeist sehr hohe Einsparpotentiale vorhanden sind. Diese Potentiale zu heben ist aber nicht immer wirtschaftlich. Deshalb werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die wirtschaftlich tragfähig sind. Hierbei müssen viele Faktoren berücksichtigt und mögliche Synergieeffekte aufgezeigt werden. Je größer die Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Maßnahme umgesetzt wird.

Entstehen mir durch das Konzept KlimaSIEDLUNG PLUS Kosten?

Nein, Ihnen entstehen für die Erstellung des Konzeptes keine Kosten. Die Kosten des Konzepts werden von der Stadt Sankt Augustin getragen. 65 Prozent der Kosten wird über Fördermittel des Bundes durch die KfW-Bank gedeckt. Weitere Unterstützung kommt von der Energieversorgungsgesellschaft mbH Sankt Augustin, die das Projekt mit einem finanziellen Beitrag fördert und im Hinblick auf die Energiestrukturen die Datenbeschaffung unterstützt.

Warum gibt die Stadtverwaltung Geld aus, um ein solches Konzept zu erstellen? Kann man das Geld nicht besser einsetzen?

Im Vergleich zu anderen Maßnahmen ist die Erstellung des Konzepts KlimaSIEDLUNGPLUS kostengünstig, auch wegen der guten Fördermöglichkeiten. Vor allem aber bietet das Konzept einen guten Überblick über das, was in den kommenden Jahren an Investitionen notwendig oder möglich ist. Das dient dann nicht nur den privaten Eigentümern als Entscheidungshilfe und Planungsgrundlage, sondern auch der Stadtverwaltung. Die Stadt ist somit in der Lage, Maßnahmen sinnvoll zu kombinieren. Damit können die Kosten der Maßnahmen ebenso reduziert werden, wie mögliche Beeinträchtigungen der Anwohner, die beispielsweise durch Baustellen entstehen können. Unterm Strich ist das Potential zukünftiger Kostenersparnisse weitaus größer als die Kosten, die durch das Projekt KlimaSIEDLUNGPLUS entstehen.

Werde ich dazu gezwungen etwas an meinem Haus zu tun?

Nein, das Konzept soll in keiner Weise dazu dienen, Bewohner oder Eigentümer zu irgendetwas zu zwingen. Im Gegenteil, es soll Hilfestellung und einen Überblick geben über das, was möglich und auch sinnvoll ist. So können Sie sich ein eigenes, unabhängiges Bild davon machen, was für Sie persönlich jetzt und in Zukunft wichtig ist. Was dieses in der Konsequenz für Sie bedeutet, ob und wann Sie welche Maßnahmen ergreifen, diese Entscheidungen treffen Sie selbst.

Können denn energetische Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich sein?

Ja, allerdings ist die Wirtschaftlichkeit nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Häufig werden bei der Abwägung von Einsparungen und Kosten gewisse Positionen nicht bedacht. Regelmäßig wiederkehrende Kosten durch Wartung oder Prüfung von Heizungsanlagen oder den Prüfkosten für Öltanks in Wasserschutzgebieten bleiben bei der Berechnung oft außen vor.

Auch mögliche Kosteneinsparungen, die durch die Bündelung verschiedener Maßnahmen entstehen können, werden nicht immer ausreichend berücksichtigt. Häufig sind die Synergieeffekte nicht direkt zu erkennen. Deshalb wird im Konzept großes Augenmerk auf nicht energetische Aspekte gerichtet, da diese Punkte in Kombination mit energetischen Maßnahmen maßgeblich dazu beitragen können, wirtschaftliche Maßnahmen zu entwickeln oder zu identifizieren.

Welchen Nutzen habe ich ganz persönlich von dem Projekt KlimaSIEDLUNG PLUS?

Das Konzept bietet Ihnen die Möglichkeit, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die derzeitige energetische Situation im Quartier ist. Auch ein Vergleich mit anderen Quartieren oder mit dem Bundesdurchschnitt wird so möglich. Vor allem erhalten Sie konkrete Vorschläge zu möglichen Maßnahmen. Diese Maßnahmenvorschläge verfolgen das Ziel, für Sie ein möglichst optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen.

Auch werden im Zusammenhang mit dem Konzept Strategien zu finanziellen Fördermöglichkeiten erarbeitet und Ihnen aufgezeigt. Nach Abschluss des Konzeptes ist geplant, einen „Quartiersmanager“ zu installieren. Dieser hat unter anderem die Aufgabe, Ihnen ganz konkret energetische Einsparmaßnahmen und Förderprogramme zu erläutern und Sie aktiv bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen.