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Aktuelles

Fachdienst Bauaufsicht geschlossen

Am Donnerstag, 20. Juli 2017 bleibt der Fachdienst Bauaufsicht der Stadt Sankt Augustin wegen einer Fortbildungsmaßnahme der Mitarbeiter geschlossen.

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Bundesfreiwilligendienst jetzt auch im Stadtarchiv Sankt Augustin

Das Stadtarchiv Sankt Augustin bietet erstmals eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst an. Geschichtsinteressierte können sich ab sofort als Freiwillige bewerben.

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Sommerfest in der Kita Marktstraße

Unter dem Motto „Jahrmarkt“ feierten die Kinder, Eltern und das Erzieherteam der Kita Marktstraße ein großes Sommerfest. Nicole Müller, Filialdirektorin der Kreissparkasse Köln, Geschäftsstelle Menden, überreichte bei dieser Gelegenheit einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

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Aktiv für Fledermäuse, Wildkräuter und eine saubere Landschaft

Seit einigen Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Zwei von insgesamt drei Stellen hat das Umweltbüro aktuell noch zu besetzen.

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Starkregen - Was tun?

Aufgrund der immer häufiger auftretenden starken Regenfälle hat die Stadt Sankt Augustin ihr Beratungsangebot für Hauseigentümer intensiviert. Auch das städtische Kanalnetz wurde einer Überprüfung unterzogen. Derzeit werden Konzepte erarbeitet, wie den Folgen des Klimawandels zukünftig begegnet werden kann.

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Stadtarchiv Sankt Augustin archiviert jetzt auch Webseiten

Online-Informationen werden damit für zukünftige Generationen gesichert

Als eines der ersten Kommunalarchive bundesweit archiviert das Stadtarchiv Sankt Augustin jetzt auch Webseiten. Eingesetzt wird hierfür die Software Pablo der Firma Startext in Bonn. Ziel ist, auch Informationen die lediglich online bereitgestellt werden, dauerhaft im Stadtarchiv zu sichern und für Recherchen, vor allem aber für zukünftige Generationen aufzubewahren.

v.l.n.r. Ralf van Grinsven, Leiter der Stabsstelle Information und Kommunikation, und Stadtarchivar Michael Korn präsentieren das neue Archivierungssystem.

Der größte Teil des Archivbestandes besteht derzeit noch aus analogen Materialien, wie Büchern, Festschriften, Broschüren, Bildern, Zeitungen, Akten oder Plakaten. Hinzu kommen immer häufiger auch digitale Materialien wie Fotos, Videomaterial oder PDF-Dokumente. Auch die bei der Stadt vermehrt geführten elektronischen Akten werden, soweit sie archivwürdig sind, später digital in das Stadtarchiv übernommen.

Immer mehr Informationen werden jedoch nur noch im Internet veröffentlicht. Diese Informationen dauerhaft zu sichern ist eine zusätzliche Herausforderung für das Stadtarchiv Sankt Augustin. Stadtarchivar Michael Korn, „Inhalte im Internet sind natürlich aus Sicht eines Stadtarchivs extrem kurzlebig: Seiten werden verändert, gelöscht, verschoben. Daher bestand bereits seit längerem der Wunsch, relevante Webseiten von Schulen, Vereinen, Firmen, sonstigen Institutionen oder Gruppen in Sankt Augustin zu archivieren.“

Mit Hilfe der Software Pablo werden seit kurzem die für Sankt Augustin relevanten und öffentlich zugänglichen Webseiten als Zeitschnitte in einem langzeitspeicherfähigen Format gesichert. Zu bestimmten Terminen, zum Beispiel jährlich, werden die Seiten „abfotografiert“ und als Bilddatei im jpg-Format ergänzt durch XML-Dateien für Struktur- und Inhaltsdaten gespeichert. Anschließend können die Seiten, einschließlich der zum Zeitpunkt des Zeitschnitts vorhandenen Links, angezeigt werden und stehen auch im Volltext für Recherchezwecke im Stadtarchiv zur Verfügung.

Erste Erfahrungen

Die Software Pablo der Firma Startext aus Bonn funktioniert java-basiert. Eine Installation ist nicht erforderlich. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs können die Software einfach und intuitiv bedienen. Mit Hilfe der Software wird der Bedarf der nächsten Jahre gedeckt werden können. Allerdings gelingt keine hundertprozentige Archivierung der Webseiten. Zu unterschiedlich sind die eingesetzten Techniken und nicht immer werden vorhandene Standards bei der Webseitenerstellung genutzt. Die bisherige Erfahrung zeigt, das etwa zwei Drittel der Webseiten in unterschiedlicher Qualität archiviert werden können. Aber auch wenn nicht das gesamte Online-Angebot gesichert werden kann, ist das Projekt erfolgreich. Michael Korn, „Fast alles würde ohne zeitnahe Archivierung sonst endgültig verschwinden. Und natürlich ist auch der analoge Bestand nie vollständig.“

09.05.2017