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Aktuelles

Innenministerium entlastet Zentrale Unterbringungseinrichtung

Bis zum 21. April 2017 sollen 50 Flüchtlinge im Dublin III-Verfahren aus der Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) Sankt Augustin in andere Einrichtungen verlegt werden. Bürgermeister Klaus Schumacher fordert weiterhin die Beendigung des Pilotprojekts Ausreisezentren für Dublin III-Flüchtlinge. Die Evaluierung der Pilotphase durch das Land NRW soll bereits Ende April 2017 beginnen.

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Standesamt und Friedhofsverwaltung geschlossen

Am Mittwoch, 3. Mai 2017 bleiben das Standesamt und die Friedhofsverwaltung der Stadt Sankt Augustin wegen einer ganztägigen Fortbildungsveranstaltung geschlossen.

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Sankt Augustiner Mai präsentiert regionale Künstler und Kultur

Die beliebte Veranstaltungsreihe Sankt Augustiner Mai bietet auch in diesem Jahr ein breit gefächertes Angebot an Vorträgen, Lesungen, Konzerten und Theater. Abonnements für Theater und Kleinkunst in der Spielzeit 2017/2018 sind ab sofort erhältlich.

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Rentenberatung im Rathaus fällt aus

Am Freitag, 5. Mai 2017 findet im Sankt Augustiner Rathaus keine Rentenberatung durch den Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung statt.

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Offenes WLAN startet in Hangelar und Menden

In vielen Bereichen der Ortszentren von Sankt Augustin–Hangelar und Menden können Kunden und Passanten jetzt ein offenes WLAN kostenlos nutzen. Dank einer gemeinsamen Initiative des Werbekreises Hangelar e.V., der Unternehmergemeinschaft MendenPLUS e.V., der Stadt Sankt Augustin und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) gingen in Menden zehn und in Hangelar dreißig WLAN-Router im Freifunk-Netz Sankt Augustin an den Start.

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Informationsveranstaltung zum Busverkehr in Hangelar

Zur zukünftigen Führung der Busse der Linien 517, 518, 635 und 636 im Rahmen des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hangelar findet am Donnerstag, 4. Mai 2017, um 18 Uhr eine Bürgerinformationsveranstaltung im Haus der Nachbarschaft statt.

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Vorbereitungskurs für Pflegeeltern 2017 abgeschlossen

Zum Abschluss trafen sich Bewerber und tätige Pflegeeltern in einem Tagesseminar zum Austausch

Erneut trafen sich Paare in Sankt Augustin zum Pflegeelternvorbereitungskurs. Sie beschäftigten sich dabei intensiv mit den Herausforderungen und Aufgaben einer Pflegefamilie. Hilfreich waren dabei auch die Schilderungen aus erster Hand von zwei bereits tätigen Pflegeeltern und einer ehemaligen, inzwischen erwachsenen, Pflegetochter.

Tafel mit Kreideaufschrift DOC RABE Media - Fotolia.com

Einmal im Jahr bereitet der Bezirkssozialdienst gemeinsam mit der Familienberatungsstelle der Stadt Sankt Augustin Paare auf die mögliche Aufnahme eines Kinders im Rahmen der Vollzeit- oder Bereitschaftspflege vor. Die Paare und Alleinerziehenden erhalten dabei viele fachliche und persönliche Informationen damit sie sich mit ihren Familien gut auf diese Entscheidung vorbereiten und offen und motiviert auf die Aufgabe einlassen können. Der Vorbereitungskurs ist seit 26 Jahren (1991) etabliert und wird inzwischen auch für Familien aus den Kommunen der rechtsrheinischen Kooperationsgemeinschaft des Rhein-Sieg-Kreises angeboten.

Es hat bereits Tradition, dass zur Abschlussveranstaltung auch bereits tätige Pflegeeltern eingeladen werden. Diesmal ging es um die verschiedenen Übergänge, die ein Pflegekind bewältigen muss: Zum Beispiel von der eigenen Familie in die Bereitschaftspflegefamilie oder in eine Einrichtung, anschließend vielleicht zurück in die Familie oder in eine Pflegefamilie. Diese enormen Anpassungsleistungen muss die Pflegefamilie mit viel Zeit und Geduld unterstützen. Dirk Schäfer vom Institut „Perspektive GmbH“, gab hierzu viele Informationen und auch Einblicke durch aussagekräftige, authentische Interviewausschnitte aus den verschiedenen Blickwinkeln. Die Teilnehmer steuerten eigene Erfahrungen bei und konnten sich so die Bedürfnisse der unterschiedlichen Beteiligten deutlich machen.

In Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmer später über eigene Erfahrungen, Sorgen und Strategien aus. Im Vordergrund stand dabei die Frage: Wie kann ein Kind unbeschadet mit beiden Familiensystemen (der leiblichen Familie und der Pflegefamilie) aufwachsen, ohne in mögliche Loyalitätskonflikte zu geraten? Eine bereits tätige Pflegemutter betonte: „Nicht nur der wissenschaftliche Blick auf die Beteiligten und die unterschiedlichen Übergängen hat mir neue Anregungen gegeben, sondern auch der Austausch mit den anderen Pflegefamilien und Teilnehmern war mir wichtig. Nur so kann man eigene Sichtweisen überprüfen und dazu lernen“. Und auch Pflegeelternbewerber profitierten von dem Zusammentreffen. „Mir ist nochmal sehr bewusst geworden, welche Rolle Zeit und eine gute Begleitung spielt, um sich auf diese Aufgabe einlassen zu können und dem Kind einen eigenen Platz zu schaffen“, fasste ein Pflegeelternbewerber in der Abschlussrunde seine Gedanken zum Tag zusammen.

Das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin betreut derzeit 40 Pflegekinder. Dazu kommen weitere 20 Kinder in Verwandtenpflegestellen.

Neben der Begleitung durch die zuständige Fachkraft des Bezirkssozialdienstes bietet die Familienberatungsstelle intensive Beratung für tätige Pflegeeltern an. Wer Interesse an der Tätigkeit als Pflegeeltern hat und sich näher informieren möchte, wendet sich bitte an

Frau Lahn-Abed, Telefon 02241/243-538, c.lahn-abed@sankt-augustin.de oder
Frau Krauße, Telefon 02241/243-512, g.krausse@sankt-augustin.de.

19.04.2017