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Aktuelles

Erster Gemeindedirektor Ulrich Syttkus verstorben

Am 29. Oktober 2017 verstarb im Alter von 89 Jahren Ulrich Syttkus, der erste Gemeindedirektor der Gemeinde Sankt Augustin. Er war vom 1. April 1965 bis 31. März 1977 zunächst für das Amt Menden als Amtsdirektor, später dann als Gemeindedirektor für die damalige Gemeinde Sankt Augustin tätig. In seinen zwölf Jahren Amtszeit hat er die Entwicklung Sankt Augustins zur Stadt maßgeblich vorangetrieben.

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Herbstlaub entsorgen

Ab Donnerstag, 2. November 2017 können Bürger das von öffentlichen Gehwegen, Straßen und Plätzen eingesammelte Laub wieder kostenlos auf den städtischen Friedhöfen entsorgen. Diese Entsorgungsmöglichkeit besteht auch beim Bauhof der Stadt Sankt Augustin.

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Our Favourite Things

Am Freitag, 24. November 2017, um 19.00 Uhr lädt die Musikschule der Stadt Sankt Augustin zu einem vielfältigen Jazzkonzert ins Haus Menden, An der Alten Kirche 3, ein. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Musikschüler haben freien Eintritt.

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Broschüre informiert über Kindertageseinrichtungen in Sankt Augustin

Die kommunale Bildungsplanung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule hat eine neue Broschüre mit Informationen zu den Kindertageseinrichtungen in Sankt Augustin herausgegeben. Sie enthält ebenfalls Informationen zur Kindertagespflege. Die Broschüre liegt im Rathaus und im Ärztehaus, 3. Obergeschoss aus und steht auf der städtischen Homepage zum Download bereit.

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huma eröffnet

Mit der Eröffnung von huma wird ein zentraler und bedeutsamer Bestandteil des Masterplans Urbane Mitte in Sankt Augustin Realität. Alle am Planungsprozess und während der Bauzeit beteiligten Akteure von Politik, Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft freuen sich, dass mit dem neuen Einkaufszentrum die Attraktivität der Stadtmitte deutlich aufgewertet wird. Das ist auch der Verdienst der Bürger, Verbände und anderer Institutionen, die sich im Rahmen der Stadtforen am Planungsprozess des Einkaufszentrums und der Umgestaltung der Stadtmitte beteiligt haben.

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Premiere von STADTRADELN in Sankt Augustin erfolgreich

165 aktive Radler, 14 Teams, 27.734 Kilometer und 3.938 Kilogramm eingespartes CO2 sind die Bilanz der ersten Teilnahme der Stadt Sankt Augustin am bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnisses. Bürgermeister Klaus Schumacher zeichnete jetzt die drei aktivsten Radfahrer in Sankt Augustin aus. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist geplant.

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Sieben Standorte von Flüchtlingsunterkünften beschlossen

Baumaßnahmen sollen an 4 Standorten zeitnah umgesetzt werden

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Sankt Augustin hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, sieben mögliche Standorte für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften vorzusehen. Die Verwaltung wird jetzt zeitnah für vier Standorte gegebenenfalls notwendige Pachtverträge abschließen, für die notwendige Erschließung sorgen und die Baumaßnahmen für die Unterbringung von in der Regel 300 Menschen pro Standort beginnen. Die ersten Unterkünfte sollen ab August 2016 bezogen werden können.

Luftbild von Sankt Augustin mit den geplanten Standorten der neu zu errichtenden Flüchtlingsunterkünfte.

Derzeit ist niemand seriös in der Lage, die Entwicklung der Flüchtlingszuweisungen in die Kommunen vorherzusagen. Das Land Nordrhein-Westfalen und auch die Bezirksregierung Köln geben hierzu keine Prognosen ab. Die Stadt Sankt Augustin ist am Rande ihrer Unterbringungskapazitäten. Der neue Standort Husarenstraße mit 80 Plätzen wird bereits kurz nach der Fertigstellung im Februar komplett belegt sein. Die vorhandenen Unterkünfte wurden übergangsweise dichter belegt. Dies soll möglichst kurzfristig wieder zurückgeführt werden. Das ehemalige Hotel Regina soll ab März mit 148 Flüchtlingen belegt werden. Die neue Unterkunft für 300 Personen auf dem alten Sportplatz am Schützenweg in Niederpleis wird voraussichtlich im März/April 2016 bezugsfertig. Ab März kann das Gebäude der Alten Post voraussichtlich nicht mehr genutzt werden, da dort der Investor mit den Baumaßnahmen zur Errichtung eines Bürogebäudes beginnen möchte. Über eine Verlängerung wird noch verhandelt. Die dortigen 180 Plätze müssen dann an anderer Stelle bereitgestellt werden. Somit entstehen im Frühjahr tatsächlich nur knapp 270 neue Plätze. Außerdem sollen bis spätestens Ende 2016, möglichst aber früher, die etwa 280 Plätze in den Sporthallen verlagert werden, damit die Hallen wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden können.

Neben der Unterbringung der Flüchtlinge aufgrund der Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg hat die Stadt Sankt Augustin weitere Unterbringungsverpflichtungen:

  • Asylbewerber, die anerkannt sind, aber noch keine eigene Wohnung gefunden haben und damit obdachlos sind,
  • Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wurde, die aber noch nicht abgeschoben wurden,
  • Aussiedler,
  • Obdachlose.

Für diese Menschen müssen ebenfalls Unterbringungskapazitäten vorhanden sein, eine Anrechnung auf die Zuweisungsquote erfolgt aber nicht. Viele anerkannte Asylbewerber planen darüber hinaus den Familiennachzug. Auch hier erfolgt in der Regel die Unterbringung durch die Kommune. Dies macht deutlich, dass der Bau weiterer Flüchtlingsunterkünfte, wie auch bereits im Haupt- und Finanzausschuss Ende November 2015 dem Grunde nach beschlossen wurde, erforderlich ist.

Da die Stadt Sankt Augustin selbst nicht über ausreichend Grundstücke verfügt, die den baulichen und planungsrechtlichen Anforderungen genügen, hat die Verwaltung noch 2015 mit privaten Grundstückseigentümern gesprochen. Bei der Wahl der Grundstücke stand der Gedanke der dezentralen Unterbringung mit maximal 300 Personen je Standort im Vordergrund. Außerdem wurden die soziale Verträglichkeit und die vorhandene Infrastruktur wie Schulen, Kitas oder Nahversorgung berücksichtigt. Alle folgend aufgeführten Grundstücke entsprechen diesen Kriterien. Aufgrund der ungewissen Prognosen sollen kurzfristig zunächst nur vier Grundstücke bebaut werden. Damit sollen ab August 2016 1.200 Unterbringungsplätze zusätzlich zur Verfügung stehen. Die weiteren Projekte werden, abhängig von der Entwicklung der Zuweisungszahlen ab Sommer 2016, konkret geplant und umgesetzt.

Folgende Standorte sollen zunächst bebaut werden:

  • Schulstraße in Niederpleis
  • Am Rosenhain in Buisdorf
  • Hangweg in Birlinghoven (maximal 150 Plätze)
  • Am Bahnhof in Menden

Reservegrundstücke sind:

  1. Am Kirchenberg in Niederpleis
  2. Pleistalwerk in Birlinghoven
  3. Oelgartenstraße in Niederpleis

Die direkten Anwohner der Grundstücke werden unmittelbar über die konkreten Planungen informiert. Allgemeine Informationen zu den geplanten Flüchtlingsunterkünften gibt es in Kürze hier.

 

20.01.2016