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Aktuelles

Großeinsatz an der Frida-Kahlo-Schule beendet

Im Rahmen des Großeinsatzes an der Frida-Kahlo-Schule nach einem Chlorgasaustritt, zeigte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sankt Augustin erneut, wie leistungsfähig sie im Ehrenamt ist. Unterstützt von Kräften weiterer Feuerwehren, vom Rettungsdienst und der Polizei gelang es, die Lage ruhig und geordnet unter Kontrolle zu halten. Gegen 22 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Acht Personen mussten leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

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Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für den Flughafen Köln/Bonn

Im Planfeststellungsverfahren der Bezirksregierung Düsseldorf für den Flughafen Köln/Bonn findet am Montag, 17. September, ab 10 Uhr, im Sartory-Saal in Köln ein Erörterungstermin statt, bei dem die bisher im Anhörungsverfahren erfolgten Stellungnahmen und Einwendungen und sonst in Betracht kommenden Entscheidungsgrundlagen beraten und verhandelt werden.

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Begegnungsstätte CLUB fährt zum Zoo nach Neuwied

Am Donnerstag, 26. Juli 2018 lädt die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin interessierte Senioren zu einer Halbtagesfahrt zum Zoo nach Neuwied ein. Der Fahrpreis beträgt 24,50 Euro und umfasst die Kosten für die Busfahrt sowie den Eintritt und die Führung durch den Zoo.

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Grillfest des CLUB auf dem Karl-Gatzweiler-Platz

Die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin veranstaltet am Mittwoch, 18. Juli 2018 in der Zeit von 14 Uhr bis ca. 17 Uhr ihr beliebtes Grillfest auf dem Karl-Gatzweiler-Platz. Anmeldungen, mit Zahlung eines Unkostenbeitrags in Höhe von 9 Euro, sind noch bis zum 16. Juli 2018 möglich.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Stichweg Auf den Urden wird gesperrt

In einem Stichweg der Straße Auf den Urden in Hangelar wird ab Montag, 9. Juli 2018 der Kanal saniert. Die Sanierung erfolgt in offener Bauweise. Dafür ist tagsüber für voraussichtlich zwei Wochen eine Vollsperrung erforderlich. Die Anwohner wurden über die Einschränkung der Zufahrt zu ihren Grundstücken bereits informiert. Fußgänger können jederzeit passieren.

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Aus kommunaler Unterkunft wird Notunterkunft des Landes NRW

Anfang November ziehen erneut Flüchtlinge in die alte Post

Ab 3. November 2015 betreibt auch Sankt Augustin eine Notunterkunft im Auftrag des Landes NRW. Die Einrichtung wird in der alten Post im Zentrum untergebracht. Dort lebten bislang 150 Flüchtlinge, die nach Menden umgezogen sind. Derzeit wird alles für die Ankunft von 150 bis 180 Neuankömmlingen vorbereitet.

Blick vom Rathaus auf die alte Post im Zentrum, im Vordergrund ein Teil der Mewasseret-Zion-Brücke

Nach den Nachbarstädten Troisdorf, Siegburg, Hennef und Königswinter wird ab Anfang November auch Sankt Augustin im Rahmen der Amtshilfe eine Notunterkunft des Landes betreiben. Auf die Bitte der Bezirksregierung Köln vom 16. Oktober 2015, 70 Plätze in einer Notunterkunft zu melden, hat die Stadt Sankt Augustin, wie viele andere Kommunen auch, zunächst Fehlanzeige gemeldet. Zu dem Zeitpunkt war der Umbau der Sporthallen im Sportzentrum Menden im vollen Gange, sodass keine Sach- und Personalressourcen für den Aufbau einer weiteren Unterkunft innerhalb von drei bis fünf Tagen frei waren.

Der Flüchtlingsstrom reißt aber nicht ab, so dass die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes weiterhin überfüllt sind. Notunterkünfte dienen der Entlastung der Erstaufnahmeeinrichtungen und übernehmen deren gesamte Aufgaben. Bürgermeister Klaus Schumacher: „Nach unserer Absage mussten wir davon ausgehen, dass es weitere Aufforderungen zur Amtshilfe geben wird, die wir nicht mehr hätten ablehnen können. Dann müssen, wie zuletzt geschehen, binnen weniger Tage 100 oder mehr Plätze bereitgestellt werden.“ Nach kurzfristigen aber intensiven Gesprächen mit den Bezirksregierungen in Köln und Arnsberg wurde Anfang der Woche vereinbart, in Sankt Augustin eine Notunterkunft mit 150 bis 180 Plätzen einzurichten. Ab Belegung werden die gemeldeten Plätze auf die Zuweisungsquote angerechnet, so dass zunächst keine Zuweisungen an die Stadt Sankt Augustin selbst mehr erfolgen. So bleibt etwas mehr Zeit, die Bauvorhaben für weitere Unterkünfte voranzutreiben. Das Land erstattet alle für den Betrieb der Notunterkunft entstehenden Kosten.

In der alten Post lebten bereits seit einigen Wochen 150 Menschen, die Sankt Augustin bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens zugewiesen sind. Sie sind am letzten Wochenende in das Sportzentrum Menden umgezogen. Jetzt werden die freien Räume umorganisiert und für die Ankunft der neuen Flüchtlinge hergerichtet. Beim Betrieb der Notunterkunft sind die Vorgaben des Landes, ähnlich wie bei einer Erstaufnahmeeinrichtung oder Zentralen Unterbringungseinrichtung, zu erfüllen. Hierzu gehört die Versorgung der Menschen mit Verpflegung, Hygieneartikel und Bekleidung. Für den persönlichen Bedarf wird lediglich ein Taschengeld ausgezahlt. Mitarbeiter der Stadt werden die Registrierung der ankommenden Flüchtlinge durchführen und die Betreuung übernehmen. Einen ersten medizinischen Check übernimmt ein Sanitätsdienst. Hier werden derzeit Gespräche mit unterschiedlichen Organisationen geführt. Die notwendigen Untersuchungen und Impfungen werden in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Ein Wachdienst wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr für die Sicherheit der Einrichtung sorgen.

Peter Tielke, Leiter des Fachdienstes Wohnen, ist zuversichtlich: „Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Vor allem die Beschaffung der großen Mengen an Dingen für den täglichen Bedarf ist eine logistische Herausforderung, da viele Geschäfte hierauf nicht eingestellt sind. Aber es ziehen viele Menschen an einem Strang, um den Start des Betriebs am 3. November hinzubekommen.“ Da die Flüchtlinge in der Regel mit ganz wenig Bekleidung ankommen, wird die Nachbarschaftshilfe e.V. Rhein-Sieg zusammen mit der Stadt die Grundausstattung sicherstellen.

Der Aufenthalt der Flüchtlinge in Sankt Augustin wird sich in der Regel auf zwei bis sechs Wochen beschränken. Dann werden sie anderen Kommunen bis zum Ende des Asylverfahrens zugewiesen. Freiwillige, die Zeit und Ideen für ein passendes Beschäftigungsangebot in der Notunterkunft haben, können sich bei Peter Tielke, E-Mail peter.tielke@sankt-augustin.de, melden. Er sammelt zunächst die ehrenamtlichen Angebote, um dann einen sinnvollen Einsatz zu planen.

29.10.2015