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Aktuelles

Wilfried Heckeroth verlässt die politische Bühne

In der letzten Ratssitzung vor Weihnachten wurde der langjährige Ortsvorsteher von Sankt Augustin-Ort und stellvertretende Bürgermeister Wilfried Heckeroth (CDU) feierlich verabschiedet. Claudia Feld-Wielpütz (CDU) wurde als neue Zweite stellvertretende Bürgermeisterin gewählt. Neue Ortsvorsteherin ist Martina Mölders (CDU).

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Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

Auch in diesem Jahr schmückt ein großer Weihnachtsbaum den Karl-Gatzweiler-Platz im Herzen von Sankt Augustin. Zahlreiche OGS Kinder und einige Senioren des CLUB übergaben den Baum am Nikolaustag an Bürgermeister Klaus Schumacher. Auch der Nikolaus schaute vorbei.

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Weihnachtskonzert der Musikschule

Am Freitag, 15. Dezember 2017, um 18.00 Uhr, lädt die Musikschule der Stadt Sankt Augustin zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in den Ratssaal, Markt 1, ein. Mit weihnachtlichen Texten und natürlich viel Musik beschließt die Musikschule das Jahr 2017. Der Eintritt ist frei!

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Evangelische Kirchengemeinde sucht ehrenamtliche Fahrer

Die Evangelische Kirchengemeinde Menden und Meindorf gründete im Jahr 2011 in Sankt Augustin-Menden ein Angebot für Menschen mit Demenz, das Café Fröhlich. Jeden Freitag in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr treffen sich dort Menschen, die von speziell ausgebildeten Fachkräften und geschulten Helferinnen betreut werden. Da einige Teilnehmer alleine leben bzw. niemanden mehr haben, der sie zu den Treffen fahren kann, werden nun für einen regelmäßigen Fahrdienst Ehrenamtler gesucht. Es sollte ein Auto verfügbar sein, in dem auch ein klappbarer Rollator problemlos transportiert werden kann.

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Hochschule Bonn-Rhein-Sieg weiht Neubauten ein

Nur gut anderthalb Jahre nach Spatenstich (Campus Sankt Augustin) und Grundsteinlegung (Campus Rheinbach) weihten am Montag, 4. Dezember 2017, Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Präsidium der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) mit Präsident Hartmut Ihne an der Spitze die Hochschulneubauten ein. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, und Sankt Augustins Bürgermeister Klaus Schumacher schnitten mit zusammen mit Staatssekretärin und Präsident das blaue Band durch, das den Eingang versperrte. Der symbolische Akt schloss die Einweihung des Neubaus am Campus Rheinbach mit ein.

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Gemeinsame Arbeit am Aktionsplan Inklusion wurde fortgesetzt

Zweite Bürgerwerkstatt stand ganz im Zeichen der Mobilität

Über 30 Interessierte beschäftigten sich Ende März in einer Bürgerwerkstatt mit den Themen Mobilität und Barrierefreiheit. In einer engagierten Diskussion in zwei Arbeitsgruppen wurde die bestehende Situation in Sankt Augustin auf den Prüfstand gestellt. Die gleichzeitig zusammengetragenen Ideen könnten Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern.

Plenum der Bürgerwerkstatt

Viele Ampeln sind nicht mit akustischen Signalen für sehbehinderte Menschen ausgestattet. Öffentliche Gebäude, Geschäfte, Restaurants und Arztpraxen sind oft nicht barrierefrei zugänglich. Und wenn sie für einen Rollstuhlfahrer erreichbar sind, ist aber oft der Besuch des WCs nicht möglich. Dieses befindet sich häufig im Keller oder die Türen und Bewegungsflächen sind für einen Rollstuhl nicht groß genug. Gehwege und Straßenübergänge sind nicht immer barrierefrei gebaut und stellen für gehbehinderte Menschen manchmal fast unüberwindliche Hürden dar. Über solche und ähnliche Alltagsprobleme berichteten Betroffene, Angehörige und Vertreter von Behinderteneinrichtungen bei der zweiten Bürgerwerkstatt Ende März.

Positiv wurde der Fahrplan barrierefreie Stadt aufgenommen, den Christiane Hütténes vom Baudezernat der Stadt Sankt Augustin vorstellte. Es ist ein Weg der kleinen aber stetigen Schritte, die die Stadt zum Ziel der barrierefreien Stadt führen sollen. So erfolgte der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Niederpleis in enger Abstimmung mit der Stadt. Besonderes Augenmerk wurde im Rahmen eines Monitoring auf die barrierefreie Nutzung des Gebäudes gelegt. Dieser Musterprozess soll mit den gewonnenen Erkenntnissen weiterentwickelt und auf andere Neu- oder Umbauprojekte angewendet werden können. Auch der Ansprechpartner für Fragen des barrierefreien Bauens und die Broschüre „Wohnen ohne Barrieren für jedes Alter“ sind Bausteine des Fahrplans. Weitere Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.sankt-augustin.de, Stichwort „Barrierefreies Bauen“.

Arbeitsgruppe der Bürgerwerkstatt

In der anschließenden Diskussion in zwei Arbeitsgruppen zeigte sich auch, dass die Umsetzung der Barrierefreiheit nicht immer ganz einfach ist. Die Stadt kann als Vorbild oder auch Anreizgeber fungieren und Eigentümer öffentlicher Gebäude beim Neu- oder Umbau beratend unterstützen. Je nach Art der Behinderung entstehen verschiedene, sich teilweise widersprechende Bedürfnisse. So benötigen Blinde, die sich mit einem Langstock orientieren zum Beispiel an einer Bushaltestelle oder einer Straßenquerung eine deutliche Kante. Der Rollstuhlfahrer benötigt dahingehend eine ebene Fläche. In solchen Spannungsfeldern müssen kreative Lösungen entwickelt werden, die beide Bedürfnisse befriedigen. Gelegentlich führt die Ausstattung von Ampeln mit akustischen Signalen zu Störungen der Anwohner. Auch hier sind enge Abstimmungen aller Beteiligten erforderlich.

Positives wurde auch berichtet. So betonte Bettina Nebel, stellvertretende Schulleiterin der Frida-Kahlo-Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, dass die Stadtbücherei barrierefrei zugänglich sei und ihre Schüler das gute Angebot regelmäßig nutzen. Sie hatte aber auch ganz konkrete Wünsche im Gepäck, wie zum Beispiel eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Arnold-Janssen-Straße in Höhe der Förderschulen und der Kinderklinik.

Matthias Hennig, Verkehrsplaner der Stadt Sankt Augustin, konnte berichten, dass alle neuen oder umgebauten Bushaltestellen barrierefrei ausgestaltet werden. Bei allen Straßenbaumaßnahmen werden bereits seit einiger Zeit taktile Hilfen, Absenkungen an Querungen und bei Ampeln akustische Signale eingeplant, um eine barrierefreie Querung der Straße zu ermöglichen. Der Umbau der Haltestelle Markt oder der Neubau der Kreisverkehre in Niederpleis sind aktuelle Beispiele dafür.

Eine große Forderung der Teilnehmer ist, die Betroffenen noch stärker in die Planungen einzubeziehen. Manchmal sind es aber auch einfach kleine Dinge, die Menschen ohne Behinderung gar nicht wahrnehmen, die aber einfach umzusetzen sind und Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am öffentlichen Leben deutlich erleichtern würden.

Alle Anregungen, Kritikpunkte und Wünsche wurden von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, aufgenommen. Bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion finden diese Punkte Berücksichtigung.

Die nächste Bürgerwerkstatt zum Thema Gesundheit und Pflege findet am Donnerstag, 8. Mai 2014 wieder im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.sankt-augustin.de/inklusion.

08.04.2014