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Ihr Kontakt

Bei Fragen rund um die Mobilitätsstation im Zentrum wenden Sie sich bitte an Natalie Nellißen.
Tel.: 02241/243-601
natalie.nellissen@sankt-augustin.de

Aktuelles

Großes Interesse am Bürgerdialog in Menden

Rund 250 Interessierte folgten der Einladung der Stadtverwaltung Sankt Augustin zum Bürgerdialog in Menden und ließen sich vom Investor drei ganz unterschiedliche Varianten zur Bebauung des ehemaligen Gärtnereigeländes und des Marktplatzes erläutern. Die Mitarbeiter der Stadtplanung nahmen einen dicken Stapel Anregungen, Ideen, Lob und auch Kritik mit ins Rathaus. Diese werden ausgewertet und in den weiteren Planungsprozess einbezogen. Eine Online-Beteiligung ist noch bis 31. Oktober 2017 möglich.

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Bau eines provisorischen Gehweges an der Meindorfer Straße

Die Stadt Sankt Augustin baut die nördliche Gehwegseite der Meindorfer Straße zwischen den Straßen „Im Rebhuhnfeld“ und „Auf dem Mirzengrehn“ aus. Hierdurch soll die Wegeverbindung in diesem Bereich vervollständigt und die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Die Bauarbeiten sollen in der zweiten Hälfte der Herbstferien beginnen und bis Anfang Dezember 2017 abgeschlossen sein. Zur Verkehrslenkung wird eine Baustellenampel im Bereich der Unterführung aufgestellt.

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Termine

So, 22.10.2017 10:00 bis
12:30

Wanderfische an der Sieg - Ein Besuch der Kontroll- und Fangstation in Buisdorf

Wie funktioniert die Station? Welche Wanderfische gibt es? Und warum sind sie unterwegs? Ein spannender Vormittag erwartet Sie!

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Do, 26.10.2017 10:00 bis
13:00

Herbstzeit - Pilzzeit - Workshop Filzen mit Schafwolle

Ihr lernt die Technik des Nassfilzens und gestaltet kreative Woll-Pilze zum Spielen und zur Dekoration.

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Warum das Projekt Mobilitätsstation im Zentrum?

Der Autoverkehr ist in unserer Stadt inzwischen zum Hauptverursacher der Treibhausgasemissionen geworden. Für die Wege mit dem Auto wird inzwischen mehr Energie aufgewendet als für Wohnen, Heizen und Kochen. Und dabei wird nicht nur viel wertvolle Energie verbraucht, sondern im gleichen Maße auch das Klima belastet, denn die deutliche Mehrheit der Fahrzeuge verbrennt immer noch Diesel und Benzin. Das ist nicht nur schlecht für das Klima, sondern ganz direkt auch schlecht für die Luftqualität in der Stadt, die Lebensraum für fast 60.000 Menschen bietet.

Dabei bietet Sankt Augustin auch gute Möglichkeiten für umwelt- und klimafreundliche Alternativen. Die Stadt verfügt über eine flache Topografie, das Stadtzentrum ist von allen Teilen Sankt Augustins weniger als fünf Kilometer entfernt. Eigentlich fantastische Voraussetzungen dafür, häufiger das Fahrrad zu nutzen, denn auf Strecken bis zu fünf Kilometer macht das Fahrrad in Sachen Schnelligkeit sogar dem Auto Konkurrenz, insbesondere wenn man die Zeiten für die Parkplatzsuche und die Wege zum Parkplatz berücksichtigt. Und trotzdem sind in Deutschland ca. 40 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Auf dieser Distanz erreicht ein Verbrennungsmotor noch nicht mal seine Betriebstemperatur. Diese Kurzstreckenfahrten mit dem Auto bringen direkt mehrere Probleme mit sich. Ein kalter Motor verschleißt stärker, verbrennt unsauberer und die Abgasreinigung ist bei kaltem Motor nicht so effizient wie bei einem warmen Motor. Ein höherer Spritverbrauch, erhöhter Verschleiß und Probleme bei Düsen und Katalysatoren können für den Autobesitzer kostspielige Folgen häufiger Kurzstreckenfahrten sein. Die Allgemeinheit, die Umwelt und das Klima leiden an Autoabgasen und den damit verbundenen Emissionen von Schadstoffen und Treibhausgasen.

Einfach Umsteigen!

Das Fahrrad kostenlos und sicher in einem Fahrrad-Parkhaus parken, umsteigen auf Bus oder Bahn, ein Auto aus einem Car-Sharing Angebot mieten, das private E-Auto oder E-Bike an einer der Ladestationen anschließen, während man selbst sich mit dem ÖPNV auf den Weg zur Arbeit oder Hochschule macht. Das alles soll das Radhaus mit angeschlossener Mobilitätsstation am Haltepunkt Sankt Augustin-Zentrum zukünftig bieten.

Hier sollen die verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten wie öffentlicher Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr, E-Autos und Carsharing-Angebote verknüpft werden. So sollen attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr angeboten werden.

Als Kern der Mobilitätsstation ist ein Fahrrad-Parkhaus geplant. Weiterhin sind Stellplätze für Carsharing-Anbieter, E-Autos und Pendlerfahrgemeinschaften sowie Taxen vorgesehen. Ebenso wird es Parkflächen für Menschen mit Behinderung geben, die seit dem Umbau der Haltestelle barrierefreien Zugang zur Stadtbahn, den Bussen und ins Zentrum haben. Weitere Parkflächen für den motorisierten Individualverkehr soll es hingegen nicht geben.

Zur weiteren Attraktivität sollen zwei dynamische Fahrgastinformationsanzeiger für Bus und Bahn und ein WLAN-Hot-Spot beitragen. Grünflächenelemente erhöhen die Aufenthaltsqualität und schaffen gleichzeitig einen Klimanutzen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 450.000 Euro. Die Maßnahme wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Laut Zuwendungsbescheid wurden 90 Prozent Förderung auf die zuwendungsfähigen Kosten bewilligt.

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Nationale KlimaschutzinitiativeLogo Projekttraeger Juelich

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