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Aktuelles

Aktiv für mehr Vielfalt im Wald

Das Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin lädt in Zusammenarbeit mit Revierförster Gerhard Pohl vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft engagierte Waldfreunde am Freitag, 29. Juni 2018, um 14.00 Uhr dazu ein, für die heimische Pflanzenvielfalt aktiv zu werden. In einer gemeinsamen Aktion soll dem Drüsigen Springkraut im Niederpleiser Wald der Garaus gemacht werden.

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Die Deutsche Bahn informiert

Ab voraussichtlich Mitte Juli 2018 ist die Meindorfer Straße (L16) in Sankt Augustin im Bereich der Eisenbahnüberführung einseitig gesperrt. Im Rahmen des Ausbaus der S13 wird die Brücke für ein zusätzliches Gleis verbreitert. Dazu wird die Meindorfer Straße zunächst tiefergelegt, anschließend erfolgt die Verbreitung des Brückenbauwerks mittels Anbau an das Bestandsbauwerk.

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Termine

Do, 21.06.2018 18:00 bis
21:00

(Trink-) Wasser ist Leben - Feierabendradtour mit dem ADFC zur Wahnbachtalsperre

Die Tour führt auf schönen Wegen zur eindrucksvollen Staumauer der Wahnbachtalsperre - wunderbare Ausblicke inbegriffen!

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Fr, 22.06.2018 16:00 bis
18:30

Kräutergeheimnisse aus dem Kloster - Duft- und Heilkräuter mit allen Sinnen erleben

Mitten in Sankt Augustin ein Kräutergarten, der in vielen Stunden Arbeit angelegt wurde und liebevoll gepflegt wird.

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Von der Rohstoffquelle zur ökologischen Schatzkammer: Abgrabungen

Abgrabung

Der große Bedarf an Tonen infolge von mehreren großen Tonwarenfabriken und Ziegeleien im Stadtgebiet Sankt Augustin vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aber auch der Bedarf von Sanden und Kiesen vor allem für große verkehrbauliche Projekte in der zweiten Jahrhunderthälfte führte zu vielfältigen Abgrabungen in Sankt Augustin, vorwiegend im Raum Niederpleis, Hangelar, Menden und Mülldorf.

Die Entwicklung der Abbauflächen ist seit Begin der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gut dokumentiert und zeigt in auffälliger Weise den fast parallelen Verlauf des Bevölkerungsanstiegs mit der Zunahme der Abgrabungen, die bis in die Spätphase der 60er Jahre eine Gesamtfläche von rund 230 ha erreichte.

Etwa ein Drittel der ehemaligen Abbauflächen wurden insbesondere in der Phase des größten Bevölkerungsanstiegs in der Region nach 1960 als Bauschutt-, Hausmüll- und Industriedeponien genutzt. 17 Prozent wurden infolge des zunehmenden Besiedlungsdrucks zu Wohnbauflächen, 27 Prozent  nach der Rekultivierung zu landwirtschaftlichen Nutzflächen, kleinere Flächenanteile zu Verkehrs- und Gewerbebauflächen.

Immerhin wurde ein verbleibendes Drittel durch die Bildung von Abgrabungsrestgewässern, der Entwicklung von verschiedenen Sekundärbiotopen sowie dem sich Einfinden und Entwickeln diverser Populationen seltener Pflanzen- und Tierarten auf dem Wege von Rekultivierungsplanänderungen zu Biotop- und Artenschutzflächen.

Kontakt:

Büro für Natur- Umweltschutz
Markt 1
53757 Sankt Augustin

Tel.: 02241/243-426

E-Mail: umweltprogramm@sankt-augustin.de

Öffnungszeiten:
Montag: 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Dienstag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr
und nach Vereinbarung