Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf (vorne 2.v.l.) und der Erste Beigeordnete Dr. Martin Eßer (Publikum Mitte) mit den Jugendlichen.

Hand in Hand gegen Mobbing: Jugendliche setzen starkes Zeichen in Sankt Augustin

Am 20. März 2026 verwandelte sich der Platz der Kinderrechte auf dem Karl-Gatzweiler-Platz in einen lebendigen Ort des Austauschs und der Begegnung. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus organisierten Schülerin-nen und Schüler der Projektgruppe „Klappe auf!“ der GHS Niederpleis gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) und dem Jugendforum „8sam! – gegen Rassismus“ den Aktionstag „Hand in Hand – Kein Platz für Mobbing“. Ziel war es, ein starkes Zeichen gegen Mobbing und Diskriminierung zu setzen.

Die Projektgruppe „Klappe auf!“ der GHS Niederpleis übernahm dabei die Planung und Organisation. Mit kreativen Mitmach-Aktionen wie Button-Gestaltung, Glücksrad, Schminken und Glückstattoos sowie Musik- und Tanzaktionen luden sie die Besucherinnen und Besucher ein, sich aktiv mit dem Thema Mobbing auseinanderzusetzen. Besonders im Fokus standen Lesezeichen mit Tipps und Hilfsangeboten gegen Mobbing, die die Projektgruppe mit dem KiJuPa in einem Workshop entwickelt hatten. Diese wurden am Aktionstag verteilt und vermittelten die klare Botschaft: „Du bist nicht allein!“

Der Aktionstag zog zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Der Radiosender Bonn/Rhein-Sieg berichtete ebenfalls von der Veranstaltung. Auch der Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf und der Erste Beigeordnete Dr. Martin Eßer setzten durch ihre Anwesenheit und Präsenz ein Zeichen gegen Mobbing und zeigten, wie wichtig ihnen das Thema ist. In seiner Begrüßungsrede betonte Bürgermeister Leitterstorf die Wichtigkeit, sensibel zu sein und Mobbing zu erkennen: „Es ist entscheidend, die Augen offen zu halten und einzuschreiten, wenn man Mobbing sieht, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Jeder kann helfen, indem er sagt: ‚Stopp, das ist Mobbing, das geht so nicht.‘ Es ist großartig, dass Ihr alle gemeinsam an einem Strang zieht, um ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen. Vielen Dank dafür.“

Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf (vorne 2.v.l.) und der Erste Beigeordnete Dr. Martin Eßer (Publikum Mitte) mit den Jugendlichen.

Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und ihre Botschaften für Respekt und Zusammenhalt zu teilen. „Es war toll zu sehen, wie viele Menschen gekommen sind und sich für unseren Aktionstag interessiert haben – sogar der Bürgermeister und das Radio waren da“, freute sich Chantal, eine der jungen Organisatorinnen.
Die Mitmachangebote wurden begeistert angenommen. „Die Button-Station kam bei den Besuchern richtig gut an – viele haben gleich mehrere Botschaften gestaltet“, berichtete Santana. Auch der Schmink- und Glückstattoo-Stand war ein Highlight: „Bei mir am Stand war immer etwas los – bis zum Schluss wollten viele Kinder von mir geschminkt oder mit Tattoos verschönert werden.“

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Familienberatungsstelle Sankt Augustin, der Stadt-SV sowie den Kinderschutzbund Ortsverein Sankt Augustin. Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, wie engagiert sich junge Menschen für ein respektvolles Miteinander einsetzen können. „Mobbing hat keinen Platz – gemeinsam sind wir stark“, lautet das Fazit der Jugendlichen.

Informationen zum Jugendforum und dem Kinder- und Jugendparlament gibt es im Fachdienst Jugendförderung bei Christina Jung, Tel.: 02241 243-590, per E-Mail unter christina.jung@sankt-augustin.de oder hier.