
28 Sep. Eine Erfolgsgeschichte: Erweiterungsneubau des Rhein-Sieg-Gymnasiums feierlich eröffnet
Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnte der Erweiterungsneubau des Rhein-Sieg-Gymnasiums fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des größten Schulbauprojekts seit Jahrzehnten setzt die Stadt Sankt Augustin ein sichtbares Zeichen für moderne Bildung und einen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Sankt Augustiner Schullandschaft. Der erfolgreiche Abschluss dieses Vorzeigeprojekts wurde am 25. September 2026 offiziell gefeiert.
Die außerordentlich gute Planung und Vorbereitung haben sich ausgezahlt. Nach der feierlichen Grundsteinlegung im Februar 2024 konnte der Erweiterungsneubau des Rhein-Sieg-Gymnasiums zum neuen Schuljahr pünktlich und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Durch die Rückkehr von G8 zu G9 sowie die Erweiterung um einen Klassenzug zu einem fünfzügigen Gymnasium ab dem Schuljahr 2025/2026, war das bisherige Gebäude des Rhein-Sieg-Gymnasiums zu klein geworden. Der zusätzliche Raumbedarf konnte nun durch einen Erweiterungsneubau als Solitär in fußläufiger Entfernung zum bisherigen Gebäude gedeckt werden.
Der Solitärbau fügt sich nicht nur harmonisch in die Umgebung ein, sondern bietet den derzeit 1.150 bzw. perspektivisch 1.250 Schülerinnen und Schülern des Rhein-Sieg-Gymnasiums eine optimale Lernumgebung mit Räumen, die passgenau auf das pädagogische Konzept der Schule ausgerichtet sind. Mit Dachbegrünungen, Dachgarten, 500qm-Photovoltaikanlage und Fernwärmeversorgung ist ein hoch modernes Gebäude entstanden, das hohe energetische Standards erfüllt. Die rund 5.700 Quadratmeter Fläche teilen sich unter anderem in 17 Klassen- und Kursräume, drei Informatikfachräume, fünf Biologiefachräume, drei Lernlandschaften, einen Lehrerstützpunkt, eine Mensa mit 100 Plätzen sowie ein Kommunikationszentrum auf. Die einzelnen Fachbereiche öffnen sich zu flexibel möblierten Lernlandschaften, die als Orte für Team- und Gruppenarbeiten, zur Kommunikation, zur Umsetzung innovativer pädagogischer Konzepte, aber auch als Rückzugsbereiche fungieren. Die Mensa kann auch für kleinere schulische Veranstaltungen genutzt werden.
Der mit dem Fachbereich Biologie verbundene Dachgarten wird Platz für Versuchsfelder, Hochbeete und zwei Grüne Klassenzimmer bieten und zur neuen Pflanzsaison bereitstehen. Derzeit laufen zudem noch Arbeiten im Außenbereich, um das Gebäude mittig über einen sich zum Zentrum öffnenden Hof zu erschließen, an dem auch die Mensa mit Freisitzmöglichkeit platziert ist. Zusätzlich entsteht ein zweiter, ruhiger Atriumhof am Cluster der fünften Klassen und es werden noch Spielgeräte eingebaut. In den nächsten Jahren sind zudem weitere Umbau- und Raumoptimierungsmaßnahmen sowie eine Elektrosanierung im Hauptgebäude der Schule geplant.
Das Projekt ist für Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf ein Erfolg auf ganzer Linie. „Mit der Eröffnung des Erweiterungsneubaus des Rhein-Sieg-Gymnasiums findet das größte Schulbauprojekt der Stadt Sankt Augustin seit Jahrzehnten seinen erfolgreichen Abschluss – ein bedeutender Meilenstein für die Bildungslandschaft in unserer Stadt. Es ist gelungen, das Projekt nicht nur pünktlich, sondern auch günstiger als geplant, abzuschließen. Ursprünglich waren rund 25 Millionen Euro eingeplant, die tatsächlichen Kosten werden circa 22,5 Millionen Euro betragen. Es ist entscheidend, dass wir als Stadt in unsere Schulen investieren – in die Schulgebäude und in die Digitalisierung. Denn Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind Investitionen in die Zukunft.“
Der Erste Beigeordnete Dr. Martin Eßer ergänzt: „Es konnten in pädagogischer Hinsicht phantastische neue Räumlichkeiten geschaffen werden, die passgenau auf die pädagogischen Konzepte der Schule ausgerichtet sind. Auch die moderne und flexible Möblierung, insbesondere in den Lernlandschaften, ergänzt und fördert die modernen Lehr- und Lernkonzepte der Schule. Durch die lückenlose WLAN-Abdeckung in allen Räumen und die großformatige Präsentationstechnik entspricht auch die digitale Ausstattung dem neusten Stand der Technik.“
Der Erfolg des Projekts ist vor allem der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure zu verdanken. „Die beteiligten Fachbereiche in der Stadtverwaltung, die externen Partner und Planer sowie die Schule haben außerordentlich gut zusammengearbeitet.“, betont Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf.
Schulleiterin Birgit Fels fügt hinzu: „Nachdem wir in den letzten Jahren den Bau haben hochwachsen sehen, freuen wir alle am RSG uns sehr darauf, ihn nun mit Leben füllen zu können und die vielen Elemente, die das Lernen nicht nur effektiver, sondern auch einfach schöner machen werden, nutzen zu können.“
Die Baukosten betragen circa 22,5 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch die Förderung des Landes Nordrhein-Westphalen im Rahmen der Rückkehr von G8 zu G9 sowie über ein zinsgünstiges Darlehen der NRW.Bank.
