Bauernhof Behr
Geschichte
Das zweigeschossige Fachwerkhaus in Stockwerksbauweise wurde als Wohnhaus eines Gehöftes im 18. Jahrhundert von Jakob Brambach (1752-1809) erbaut. Der östliche Teil wurde später hinzugefügt.
Jakob Brambach war der Bruder des 1801 verstorbenen letzten „Präsenzhalfen“ der Siegburger Abtei auf dem Michaelsberg für deren Mülldorfer Ländereien, Peter Brambach (1744-1801). Dieser Landbesitz war neben dem der drei großen Klosterhöfe in Mülldorf der größte landwirtschaftliche Besitz von Klöstern im Dorfgebiet. Er wurde jeweils an einen Hof im Dorf verpachtet, welcher dann der sog. „Präsenzhof war“. Der Präsenzhalfe bewirtschaftete jeweils neben seinem eigenen Hof die angepachteten Flächen. Die vorgenannten Klosterhöfe waren der Frohnhof, der Meerhof (beide Abtei Siegburg) und der Bödingerhof (Kloster Bödingen).
Spätere Eigentümer des Hauses waren die Familien Behr, Freckwinkel und Leyendecker.
Daten
Karte
Referenz
Schumacher, Wilhelm: Familienbuch 1739-1875 für die Stadtteile Buisdorf, Mülldorf, Niederpleis (Das ist das alte Kirchspiel Niederpleis), Siegburg 1988, S. 21ff. (Stadtarchiv Sankt Augustin, BI / S06AC Nied1C).
Werling, Michael und Marianne Vogt-Werling: Denkmalpflegeplan für die Stadt Sankt Augustin [=Stadtarchiv Sankt Augustin (Hg.): Geschichte in Sankt Augustin, Band 2], Sankt Augustin 2017, S. 514 (Stadtarchiv Sankt Augustin, BI / S01C 2B).
Die genannte Literatur sowie weitere Informationen finden Sie im Stadtarchiv Sankt Augustin:

