Ein buntes Fest der Begegnung im Jugendzentrum der Stadt Sankt Augustin

Bereits zum vierten Mal lud das Fest „Tür auf – für die Vielfalt“ zu Begegnung, Austausch und kulturellen Angeboten ein. Rund 300 Gäste setzten am vergangenen Samstag ein starkes Zeichen für Toleranz und Gemeinschaft. Von 12:00-16:00 Uhr bot das „Juze“ ein abwechslungsreiches Programm, gefördert im Rahmen des städtischen Projekts „8sam! – gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus“. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Ermöglicht wurde die Veranstaltung außerdem durch die Zusammenarbeit zahlreicher lokaler Partner.

Nach den Grußworten des Bürgermeisters Max Leitterstorf leiteten Jugendliche mit eigenen Beiträgen zum Thema Vielfalt den Tag ein. Bis 14:00 Uhr sorgte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für Begeisterung: Der Singer/Songwriter Lou berührte mit Gesang und Harfe, gefolgt von der Junior Samba Band des Rhein-Sieg-Gymnasiums, der Schulband der Fritz Bauer Gesamtschule und der hauseigenen Tanzgruppe „Rainbow bats“.

Ein besonderes Highlight war die Kreativaktion zum Thema Vielfalt, bei der Kinder und Jugendliche farbenfrohe Plakate gestalteten und sich damit fotografieren ließen. Auf dem Außengelände luden außerdem Kinderschminken, Glitzer-Tattoos, Menschenkicker, Mitmachzirkus, ein Trommelworkshop, Sport- und Geschicklichkeitsspiele zum Mitmachen ein.

Wie stark der Zusammenhalt ist, zeigte sich hinter den Kulissen: Das RSG stellte mit seiner Bühnentechnik AG das technische Know-how beim Bühnenprogramm, Shirins Frauengruppe und Jugendliche aus dem Jugendzentrum kochten internationale Gerichte und die Stadtteilwohnung sorgte für ein Kuchenbuffet. Unterstützung gab es auch von der Quartierssozialarbeit der Stadt Sankt Augustin, der Startbahn des Kinderschutzbundes und der Fechtabteilung des VfL, die sich auf dem Fest mit Mitmachaktionen einbrachten.

„Mein persönliches Highlight war es zu sehen, wie viele Menschen und Institutionen dieses Fest Hand in Hand unterstützt haben“ zog Sarah Roßbach aus dem Organisationsteam der Jugendförderung ein positives Fazit. „Das Fest hat bewiesen, wie toll etwas gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Dieses spürbare Miteinander hat ein sehr warmes Gefühl hinterlassen.“

Kontakt und Informationen

Für Rückfragen steht Sarah Roßbach aus dem Team des Jugendzentrums gerne zur Verfügung:

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