Die Geschichte der eigenen Schule erforscht

Schüler*innen des Albert-Einstein-Gymnasiums werteten historische Unterlagen im Sankt Augustiner Stadtarchiv aus

Anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums führten die Lehrkräfte Gudrun Makris und Jens Canzler mit Schüler*innen des Albert-Einstein-Gymnasiums ein Projekt zur Erforschung der Geschichte ihrer Schule durch. Die Durchführung erfolgte in Kooperation mit dem Stadtarchiv, das umfangreiches Quellenmaterial zur Verfügung stellte und bei dessen Auswertung unterstützte.

Vielfältige Möglichkeiten bot das städtische Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) seinen Schüler*innen im Rahmen der diesjährigen Projektwoche. Gleich mehrere Projekte standen im Zeichen des 50-jährigen Schuljubiläums. Allen voran das von den Lehrkräften Gudrun Makris und Jens Canzler in Kooperation mit dem Stadtarchiv Sankt Augustin durchgeführte Projekt „50 Jahre AEG – 50 Jahre bewegte Geschichte“, an dem sich 12 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 6 bis 11 beteiligten.

In dem Projekt sollte die Geschichte des AEG anhand von Originalquellen aufgearbeitet werden. Die Schüler*innen besuchten daher zwei Tage lang das Stadtarchiv im Rathaus und durchforsteten die dortigen Bestände nach Informationen.

Es galt umfangreiches Material zu sichten. Städtische Verwaltungsakten und Protokolle der Ratsgremien wurden ebenso ausgewertet wie Schülerzeitungen, Festschriften und andere Publikationen zum AEG aus fünf Jahrzehnten. Auch anhand der umfangreichen Fotosammlung des Archivs ließen sich die Errichtung des Schulgebäudes in den 1970ern und die nachfolgende Entwicklung der Schule anschaulich nachvollziehen.

Bei alledem gelangte das Projekt zu vielen spannenden Erkenntnissen. So fanden die Projektteilnehmer*innen beispielsweise heraus, dass ihre Schule nach dem Willen der Verwaltung ursprünglich „Pleistalschule“ heißen sollte, sich letztlich aber die vom Kollegium vorgeschlagene Benennung nach Albert Einstein durchsetzte.

Im Stadtarchiv freute man sich über die Begeisterung, mit der die jungen Projektteilnehmer*innen ans Werk gingen. Dort misst man generell dem Engagement in der historischen Bildungsarbeit einen hohen Stellenwert zu und will gerade jungen Menschen einen außerschulischen Lernort bieten, an dem Geschichte erlebbar wird, wie Stadtarchivar Michael Korn betont.

Das Stadtarchiv unterhält offizielle Bildungspartnerschaften nicht nur mit dem AEG, sondern auch der Fritz-Bauer-Gesamtschule und dem Rhein-Sieg-Gymnasium und hat im Rahmen von Führungen und Projekten häufig Schülergruppen zu Gast.



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