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Aktuelles

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Hilfenetzwerke in Sankt Augustin

Durch die Maßnahmen zur Coronaprävention wie z.B. häusliche Quarantäne, kann es dazu kommen, dass Sie hier in Sankt Augustin Hilfe benötigen. Oder Sie gehören zu den sogenannten Risikopersonen und sollten deshalb das Haus derzeit besser nicht verlassen.

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Coronavirus

Das Coronavirus hat die gesamte Welt im Griff und auch Sankt Augustin erreicht. Bürgermeister Klaus Schumacher wendet sich daher mit persönlichen Worten in einer Videobotschaft an Sie.

Bürgermeister Klaus Schumacher wirbt in diesen ungewöhnlichen Zeiten um Verständnis, Toleranz und Solidarität. Sein Dank gilt besonders allen Helfenden, die sich beruflich oder freiwillig engagieren. Seine Ansprache finden Sie auch auf https://youtu.be/-FHuQIhbSN4 und weiter unten zum Nachlesen.

Hier können Sie die Ansprache nachlesen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wende mich in einer ausgesprochen schwierigen Zeit an Sie. Wir sehen uns mit Umständen konfrontiert, die niemand von uns bisher so erlebt hat.

Das Coronavirus hat die gesamte Welt im Griff, die Zahl der Infizierten steigt stetig und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch in Sankt Augustin haben wir Fälle zu verzeichnen.

Um Neuinfektionen zu minimieren und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, bitte ich Sie dringend: „Halten Sie die von Bund und Land erlassenen Regelungen unbedingt ein. Bleiben Sie zu Hause, reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte und bewegen Sie sich im öffentlichen Raum alleine, zu zweit oder mit den engsten Verwandten. Halten Sie den Abstand von 1,5 Meter, besser noch 2 Meter, zu anderen Menschen ein. Beachten Sie dies auch beim Einkaufen.

Bedenken Sie, es geht um Ihre Sicherheit. Setzen Sie Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen nicht aufs Spiel. Helfen Sie dabei, dass das Coronavirus sich nicht noch mehr ausbreitet.

Ich weiß, wie schwierig, die soziale Distanzierung ist. Gerade für Familien, die alte und kranke Menschen betreuen, ist dies eine große Herausforderung.

Einen dringenden Aufruf möchte ich besonders an diejenigen richten, die die Warnungen und Appelle bis jetzt nicht ernst genommen haben. Unterlassen Sie Treffen in größeren Gruppen, auch wenn das schöne Wetter dazu einlädt. Es ist jetzt nicht die Zeit für Grillpartys und ähnliches. Das werden wir nachholen, wenn wir diese Krise überwunden haben. Denken Sie vor allem an ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, die bei einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind. Nehmen Sie Rücksicht, vor allem auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft.

Es wird immer deutlicher, dass dies eine Zeit ist, in der wir Zusammenhalt und Solidarität zeigen und leben müssen. Ich bitte Sie daher um Unterstützung der Senioren und Hilfebedürftigen in Ihrer Nachbarschaft. Ich möchte alle, die nicht selbst zur Gruppe der gefährdeten Personen gehören, dazu ermutigen, sich für Hilfsbedürftige einzusetzen und hier Verantwortung zu übernehmen. Sie können beispielsweise Einkäufe übernehmen, Rezepte in der Apotheke einlösen oder den Hund ausführen. Um solidarisch zu sein, genügt bereits ein kleiner Gefallen jedes Einzelnen. Bitte denken Sie daran, Corona kann jeden treffen – Hilfe kann jeder erbringen!

Herzlich danken möchte ich den Hilfsnetzwerken, die sich in den Stadtteilen gefunden haben. Die Menschen, die sich dort engagieren, dokumentieren, dass ihnen Mitmenschlichkeit und die Hilfe am Nächsten am Herzen liegen. Weitere Helferinnen und Helfer sind dort gerne gesehen. Ansprechpersonen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Sankt Augustin.

Aber auch wenn Sie unabhängig von den Netzwerken helfen möchten, können Sie dies gerne tun. Dazu genügt schon eine kleine persönliche Notiz, die Sie Ihrem Nachbarn zukommen lassen. Ihr Nachbar ist mit Sicherheit dankbar dafür!

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an die unzähligen Beschäftigten richten, die für das Allgemeinwohl arbeiten, sei es in den Krankenhäusern, bei den Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr, bei der Polizei und in den Verwaltungen, um nur einige zu nennen. Sie nehmen in diesen Tagen eine besondere Verantwortung wahr. Danken möchte ich auch den Betreuungskräften in Kitas und Schulen, die die Kinderbetreuung sicherstellen, wenn die Eltern beispielsweise im Krankenhaus oder Rettungsdienst ihre Arbeit verrichten. Aber auch die Beschäftigten im Lebensmittelbereich und in den Apotheken möchte ich nicht vergessen, denn sie stellen unsere Versorgung sicher.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, halten wir in dieser schwierigen Zeit zusammen.
Wenn wir alle gemeinsam mit viel Verständnis, Rücksichtnahme und Ruhe den Alltag bewältigen, wird es uns gelingen, diese schwierige Situation zu meistern.

Sollten Sie Fragen zum Coronavirus haben, finden Sie zahlreiche Informationen auf der Internetseite der Stadt Sankt Augustin. Zudem ist ein Bürgertelefon für Sie eingerichtet.

Zeigen Sie sich solidarisch und bleiben Sie gesund!

Ihr Klaus Schumacher