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Aktuelles

Interkulturelle Woche 2020: Sankt Augustin feiert Premiere

Von Samstag, 26. September bis Samstag, 3. Oktober 2020 findet die interkulturelle Woche (IKW) in Sankt Augustin statt. Die IKW steht unter der Schirmherrschaft der Staatssekretärin für Integration NRW, Serap Güler. Neben Sankt Augustin bereiten sich mehr als 500 Städte und Gemeinde auf die IKW vor, in der Themen und Perspektiven einer vielfältigen Gesellschaft behandelt und Gemeinsamkeiten gefiert werden.

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FAIR STATT MEHR - Fair Handeln in Sankt Augustin

„FAIR STATT MEHR“ lautet das Thema der diesjährigen Fairen Woche, die bundesweit vom 11. bis zum 25. September stattfindet. An dieser größten Aktionswoche zum Fairen Handel beteiligt sich auch die Aktionsgruppe Fairer Handel Sankt Augustin. Die Stadt erhielt vor genau einem Jahr die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt.

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Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Handeln können als Eltern – Heraus aus der Unsicherheit

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Sankt Augustin bietet in Kooperation mit den Katholischen Familienzentren Sternschnuppe und Sankt Martinus (Kitas Buisdorf und Niederpleis) ab Oktober 2020 eine Elterngruppe an. In dem Kurs geht es inhaltlich um das Thema “Handlungsfähig sein als Eltern“. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Eltern von Kindergartenkindern.

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Wifi 4 EU - Freies WLAN in Sankt Augustin-Ort

Ab sofort steht freies WLAN unter dem Siegel „WiFi4EU“ auf dem Karl-Gatzweiler-Platz, dem Rathausfoyer, im Bürgerservice, Ordnungsamt und Jugendamt sowie der Musikschule und Bücherei zur Verfügung.

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Auf der Suche nach Gartenschläfer &Co

Am Donnerstag, 10. September 2020 begab sich das städtische Büro für Umwelt und Naturschutz (BNU) gemeinsam mit dem BUND auf die Suche nach der kleinen Schlafmaus, die aufgrund ihrer dunklen Gesichtsmaske tatsächlich ein bisschen an Zorro erinnert. Im Rahmen des Projektes „Spurensuche Gartenschläfer“ wird das Vorkommen der kleinen Nager im Sankt Augustiner Stadtgebiet untersucht.

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Auf der Suche nach Gartenschläfer &Co

Am Donnerstag, 10. September 2020 begab sich das städtische Büro für Umwelt und Naturschutz (BNU) gemeinsam mit dem BUND auf die Suche nach der kleinen Schlafmaus, die aufgrund ihrer dunklen Gesichtsmaske tatsächlich ein bisschen an Zorro erinnert. Im Rahmen des Projektes „Spurensuche Gartenschläfer“ wird das Vorkommen der kleinen Nager im Sankt Augustiner Stadtgebiet untersucht.

Calista Tzschucke, Sebastian Schaefer, Dennis Ralston, Birgit Dannefelser und Christine Thiel-Bender bei der Kontrolle der Spurblätter

Die wirklich possierliche und in Europa heimische Schlafmaus ist die kleine Verwandte des Siebenschläfers. Doch das Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers ist in den vergangenen 30 Jahren um mehr als die Hälfte geschrumpft. In vielen Regionen ist er bereits ausgestorben. Die Ursachen sind noch völlig unklar. Im Rahmen des Verbund-Projektes „Spurensuche Gartenschläfer“ untersuchen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Justus-Liebig-Universität Gießen sowie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung deshalb nun alle denkbaren Einflussfaktoren: Nahrungsgewohnheiten und -angebote, Lebensraumansprüche und Klima, genetische Strukturen, Krankheiten und Parasiten, Fressfeinde und Prädatoren.

Innerhalb von drei Jahren (2018 bis 2021) sollen Antworten auf die Frage gefunden werden, warum der Gartenschläfer derart drastisch in seinen Beständen zurückgeht. Daraus werden konkrete Schutzmaßnahmen entwickelt, die anschließend bis ins Jahr 2024 umgesetzt werden sollen. Das Ziel ist es, den Gartenschläfer in großen Teilen seines Verbreitungsgebiets in Deutschland zu erhalten.

Das leere Spurenblatt mit der Stempelfarbe

Seit Anfang Juni 2020 beobachten die drei Bundesfreiwilligen des BNU Calista Tzschucke, Dennis Ralston und Sebastian Schaefer das Vorkommen des Gartenschläfers im Stadtgebiet. Dazu wurden 25 eckige Röhren aus fester, wasserfester Pappe in den Waldstreifen im Bereich Großenbuschstraße waagerecht unter Ästen befestigt und mit Stempelfarbe und Spurblättern bestückt. Die drei Bundesfreiwilligen des Umweltbüros haben die Tunnel seither im ein- bis zwei-wöchigen Rhythmus kontrolliert und die Spurblätter jeweils ausgetauscht. „Während der bisher 11 Kontrollgänge wurden zahlreiche unterschiedliche Spuren gefunden. Eine kann von einem Siebenschläfer stammen, außerdem wurden die Tunnel von Vögeln, Mäusen, Spinnen und anderen Lebewesen aufgesucht. Eine eindeutige Gartenschläferspur war noch nicht dabei.“ so die Biologin Birgit Dannefelser vom BNU. „Während der besonderen Aktivitätszeit im September und Oktober soll die Spurensuche noch weitergeführt werden“ versichert der Leiter des Umweltbüros, Gerhard Kasper. „Über Meldungen von Anwohnern, die Gartenschläfer in ihren Gärten beobachten, freuen wir uns.“ 

Am Mittwoch, 7. Oktober 2020 lädt das Büro für Natur- und Umweltschutz ab 19 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrag ins Technische Rathaus ein. Hier stellt Dr. Christine Thiel-Bender die Lebensweise des Gartenschläfers, die Aktivitäten des Projektes, erste bundesweite Ergebnisse sowie die Handlungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen vor. Aufgrund der derzeit gültigen Bestimmungen ist die Teilnahme hieran begrenzt und eine Anmeldung erforderlich (online im Veranstaltungskalender hier oder unter www.sankt-augustin.de/umwelt oder unter Tel.: 02241/243-445).

Weitere Informationen gibt es unter www.gartenschlaefer.de und www.bund-nrw.de/gartenschlaefer.

Das leere Spurenblatt mit der Stempelfarbe

Dennis Ralston rührt die Stempelfarbe an

Christine Thiel-Bender, Birgit Dannefelser, Calista Tzschucke, Dennis Ralston und Sebastian Schaefer bei der Kontrolle der Spurenblätter

Dr. Christine Thiel-Bender mit den Spurenblättern

16. September 2020