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Aktuelles

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Maskenpflicht an Schulen - Sankt Augustin hebt Allgemeinverfügung auf

Da das Land Nordrhein-Westfalen in seiner Corona-Betreuungsverordnung alle relevanten Tatbestände zur Mund-Nase-Bedeckung an Schulen regelt, wird die Allgemeinverfügung der Stadt Sankt Augustin vom 15. Oktober 2020 aufgehoben. Zur Aufhebung dieser Allgemeinverfügung ist wiederum eine Allgemeinverfügung notwendig, die am Donnerstag, 22. Oktober 2020 erlassen wurde.

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Besuche im Sankt Augustiner Rathaus nur noch mit Terminvereinbarung möglich

Ab Montag, 26. Oktober 2020 sind das Rathaus, das Technische Rathaus und die Nebenstellen im Ärztehaus und im TechnoPark wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. Besuche in den Dienststellen sind nur mit vorheriger Terminabsprache möglich. Eine Terminbestätigung wird seitens der Verwaltung übersandt. Diese ist dem Sicherheitsdienst, der den Zutritt am Haupteingang Karl-Gatzweiler-Platz regelt, vorzulegen. Der Zugang im Untergeschoss des Rathauses (Tiefgarage) bleibt weiterhin geschlossen. Im Technischen Rathaus und in den vorgenannten Nebenstellen wird der Zugang durch die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sichergestellt. Während des Aufenthalts in den Dienststellen müssen die Besucher weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

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Sankt Martin in den städtischen Kitas

Mit Kindern Feste feiern in der Kita trotz Corona, wie kann dies gelingen? Trotz Regelbetrieb in den Kitas werden durch die bestehenden Hygienebestimmungen viele kommende Veranstaltungen in Herbst und Winter neu organisiert werden müssen.

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Maskenpflicht an Sankt Augustiner Schulen

Weil die Infektionszahlen des Coronavirus weiterhin steigen, sieht der Krisenstab Handlungsbedarf. In Abstimmung mit den verantwortlichen Schulleitungen gilt nun ab Montag, 26. Oktober 2020, zunächst für 14 Tage, eine Maskenpflicht an allen Schulen im Stadtgebiet. Zum Erlass der Allgemeinverfügung wandte sich Bürgermeister Klaus Schumacher mit einer Video-Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger Sankt Augustins.

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Kanalanschlussarbeiten in der Konrad-Adenauer-Straße und Auf dem Niederberg in Sankt Augustin-Hangelar

Ab Montag, 19. Oktober bis einschließlich Freitag, 30. Oktober 2020 führt die Stadt Sankt Augustin Kanalhausanschlussarbeiten in der Konrad-Adenauer-Straße und Auf dem Niederberg in Sankt Augustin-Hangelar für die Errichtung von zwei Neubauten durch. Hierfür ist eine Straßenvollsperrung der jeweiligen Straße im Bereich der Bauvorhaben für den Kfz- und Buslinien-Verkehr erforderlich. Die Anwohner können ihre Grundstücke bis unmittelbar vor den Baustellenbereich anfahren. Der Kfz- und Buslinien-Verkehr wird über die Straße Jagdweg umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

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Bürgerinformationsveranstaltung in Sankt Augustin-Menden - ein Nachbericht

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung fand bereits im November 2019 eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, in der die Planung vorgestellt wurde. Im Rahmen der Offenlage, die vom 27. Juli bis einschließlich 04. September 2020 stattfindet, wurde erneut eine Bürgerinformationsveranstaltung angeboten, bei der der Vorhabenträger die Planung vorstellt und die Möglichkeit bestand Fragen zu stellen. Die Bürgerinfortionsveranstaltung am Montag, 17. August 2020 wurde von rund 60 Interessierten besucht.

Bürgerinformationsveranstaltung in Sankt Augustin-Menden Stadt Sankt Augustin

Bürgerinformationsveranstaltung in Sankt Augustin-Menden

Die Planung sieht insgesamt 13 Wohngebäude mit insgesamt ca. 189 Wohneinheiten, sowie eine 6-gruppige Kindertagesstätte vor. Es ist eine neue Verbindungsstraße zwischen Mittel- und Marktstraße sowie eine Stichstraße zur Boschstraße vorgesehen.

Seit November 2019 hat sich die Planung weiterentwickelt. So wird die Durchfahrtssperre in der neuen Verbindungsstraße zwischen Mittel- und Marktstraße nicht mehr vorgesehen. Im Baufeld im westlichen Plangebiet angrenzend an die Mittelstraße wurde eine zusätzliche Baugrenze festgesetzt. Das oberste Nicht-Vollgeschoss (sog. Staffelgeschoss) darf nicht mehr an die äußere Gebäudekante herangerückt werden, wodurch sich der Abstand zur Bestandsbebauung erhöht. Das Gebäude am Quartiersplatz wird durch besondere bauliche Ausstattungsmerkmale, wie beispielsweise beidseitige Handläufe im Treppenhaus und Bewegungsflächen, als Gebäude für altersgerechtes Wohnen vorgesehen. Grundsätzlich sind alle Wohnungen des neuen Quartiers nach den Vorgaben der Landesbauordnung barrierefrei ausgestaltet. Ebenso wurden die textlichen Festsetzungen so ergänzt, dass technische Aufbauten um das Maß ihrer Höhe von der Gebäudeaußenkante des obersten Geschosses zurücktreten müssen, um die wahrnehmbare Gebäudehöhe zu begrenzen.

Aktuell werden die Erhöhung der Stellplatzanzahl im öffentlichen Straßenraum, die Unterbringung von Unterflurglascontainern und einer Paketstation sowie die Nutzung der Stellplätze der Kindertageseinrichtung außerhalb der Öffnungszeiten für die Allgemeinheit geprüft.

Durch die anschließende Diskussion führte ein Moderator, der dazu aufrief im ersten Teil der Diskussion Fragen zu stellen. Im zweiten Teil der Diskussion bot sich die Möglichkeit der individuellen Meinungsäußerung zur Planung. Die Verwaltung und der Vorhabenträger nahmen die Wortbeiträge der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und gingen auf die Äußerungen und Bedenken detailliert ein. Schwerpunkt der Diskussion bildeten die verkehrlichen Auswirkungen des neuen Wohnquartiers und der Kindertageseinrichtung. Durch den Bau von ca. 189 Wohneinheiten wird eine zusätzliche Verkehrsbelastung der ohnehin schon stark belasteten angrenzenden Straßenzüge, wie zum Beispiel der Burgstraße, befürchtet. Ein Verkehrsgutachten, welches die verkehrlichen Auswirkungen untersucht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass die angrenzende Verkehrsnotenpunkte zur Siegstraße, Mittel- und Marktstraße die neuen entstehenden Verkehre aufnehmen können. Für das neue Wohnquartier wurde ein Mobilitätskonzept erstellt, mit dem Ziel einen positiven Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der neuen Bewohnenden zu nehmen. Geplant ist, zahlreiche Alternativen zum motorisierten Individualverkehr (MIV) anzubieten und die Nutzung dieser attraktiver zu gestalten. So werden beispielsweise ca. 400 Fahrradabstellplätze unter- und oberirdisch für die Bewohnenden sowie weitere Besucherstellplätze realisiert. Gleichzeitig betonte der Verkehrsgutachter aber auch, dass Restriktionen am wirkungsvollsten sind, dazu gehört beispielsweise auch ein angepasster Stellplatzschlüssel. Nichtsdestotrotz wird sich die Verwaltung die umliegenden Straßenzüge noch einmal genauer anschauen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Auch Hinweise über das Quartier hinaus das Radwegenetz auszubauen, wurden von der Verwaltung aufgenommen. Herr Gleß verwies in diesem Punkt auf die Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes.

Auch für die 6-gruppige Kindertageseinrichtung werden verkehrliche Auswirkungen des Hol- und Bringverkehrs insbesondere für die direkten Anwohner und die Anwohner der Boschstraße befürchtet. Hier gilt es noch von der Verwaltung zu prüfen, wie ein übermäßiges Parken in der Boschstraße vermieden werden kann. Klar ist jedoch, dass der Betreiber der Kita ein Mobilitätskonzept erarbeiten und die Mobilitätserziehung für Kinder und Eltern betrieben werden muss.

Für die Umsetzung sieht der Bestcase vor, dass wenn der Bebauungsplan Ende des Jahres politisch beschlossen werden würde, die Wohnkompanie eine sichere Planungsgrundlage hätte und mit der Hochbauplanung beginnen könnte. Baubeginn wäre dann frühestens 2022 und es wird mit einer ca. 2-3 jährigen Bauzeit gerechnet, die in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt werden könnte.

Nach der Realisierung werden die Wohnungen vermarktet. Es steht dann den neuen Eigentümern frei, die Wohnungen selbst zu bewohnen oder sie zu vermieten. Das trifft auch auf die altersgerechten Wohnungen zu. Zuletzt wurde angeregt auch die jetzigen Bewohner des Geländes, die Igel und Fledermäuse nicht zu vergessen. Diesbezüglich wurde im Rahmen eines artenschutzrechtliches Gutachtens das Plangebiet untersucht und Maßnahmen vorgeschrieben, was bei den dort lebenden Tieren zu beachten ist.

Weitere Informationen gibt es hier.

Visualisierung Bauvorhaben Menden von die Wohnkompanie die Wohnkompanie

Visualisierung Bauvorhaben Menden von die Wohnkompanie

Städtebaulicher Entwurf von die Wohnkompanie Stadt Sankt Augustin

Städtebaulicher Entwurf von die Wohnkompanie

21. August 2020