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Aktuelles

Bürgerservice zieht ins Rathaus

Der Bürgerservice zieht vom 18. bis 21. Januar 2019 um. Am Freitag, 18. Januar ist der Bürgerservice wie gewohnt bis 12 Uhr geöffnet. Am Montag, 21. Januar bleibt der Bürgerservice geschlossen.

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Unterstützung für Ferienaktionen 2019 gesucht

Für die diesjährigen Ferienangebote der Stadt Sankt Augustin in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sucht der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule wieder Menschen ab 16 Jahren, die bei der Durchführung der Aktionen helfen möchten. Die Stadt bietet damit eine abwechslungsreiche pädagogische Ferienbeschäftigung für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Pro Woche wird eine Aufwandsentschädigung von 120 Euro gezahlt. Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Teilnahme an einer von der Stadt durchgeführten Schulung.

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Volkshochschule macht schlau und glücklich

Das neue Semester der VHS Rhein-Sieg beginnt am 4. Februar. Das Kursprogramm ist in allen öffentlichen Gebäuden, Banken und Sparkassen sowie bei Ärzten und Apotheken erhältlich. Ferner steht es online unter www.vhs-rhein-sieg.de zur Verfügung.

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Ronald McDonald Oase sucht ehrenamtliche Hilfe

Die Ronald McDonald Oase in der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin sucht mehrere Menschen, die ehrenamtlich bei verschiedenen Tätigkeiten in der Oase helfen möchten.

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Stadt Sankt Augustin erhält den European Energy Award in Silber

Zum ersten Mal seit dem Beschluss den European Energy Award (eea) für Sankt Augustin durchzuführen wurde die Zielerreichung im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz durch ein externes Audit überprüft. Auf Anhieb konnte Sankt Augustin 60 Prozent erreichen und wurde jetzt mit dem European Award in Silber ausgezeichnet. Der Maßnahmenplan wird jetzt fortgeschrieben und die enthaltenen Maßnahmen werden kontinuierlich weiter umgesetzt. Ziel ist in vier Jahr die Auszeichnung in Gold zu erhalten.

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Bürger-Energiesprechstunde in Sankt Augustin erfolgreich gestartet

Gleich sechs Anmeldungen lagen zur ersten Bürger-Energiesprechstunde vor, die das Umweltbüro der Stadt Sankt Augustin gemeinsam mit der Energieagentur Rhein-Sieg und der Verbraucherzentrale NRW zum Jahresbeginn 2019 als neues Angebot etabliert hat. „Hier zeigen sich ganz praxisnah die Vorteile, die die Mitgliedschaft der Stadt Sankt Augustin bei der Energieagentur Rhein-Sieg e.V. für die Sankt Augustiner Bürgerinnen und Bürger hat“, freute sich der Erste Beigeordnete Rainer Gleß über das große Interesse.

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Sankt Augustin bewirbt sich um das Label "StadtGrün naturnah"

Naturnahe Gestaltung von Grünflächen soll biologische Vielfalt fördern

Als eine von bundesweit 15 Kommunen ist Sankt Augustin vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ (Bündnis) für die Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ ausgewählt worden. Das Bündnis zeichnet mit dem Label kommunales Engagement zur Förderung der biologischen Vielfalt aus. Honoriert werden beispielsweise die Verwendung heimischer Arten bei der Baumpflanzung oder die Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich. Start des einjährigen Labeling-Verfahrens ist der 2. Januar 2019.

2018 wurden im Zentrum 3.750 Quadratmeter mit heimischem Saatgut eingesät.

Menschen brauchen Grünflächen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Gesundheit und Zufriedenheit von Menschen höher ist, wenn sie näher an Grünflächen leben. Besonders Kinder können hier ihren Drang nach Entdeckung und Abenteuer ausleben sowie heimische Pflanzen und Tiere beobachten. Werden innerstädtische Grünflächen naturnah gepflegt, profitieren auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Naturnahe Gestaltungsformen setzen jedoch häufig ein Umdenken in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft voraus.

Sankt Augustin hat sich bereits auf den Weg gemacht, die biologische Vielfalt im Stadtgebiet zu erhöhen. Zuletzt wurden 2018 im Zentrum 3.750 Quadratmeter mit heimischem Saatgut eingesät. Auf einer nicht genutzten Friedhofsfläche in Menden wurde eine extensive Blühwiese angelegt und bei der Neugestaltung der Campus Magistrale wurden die Pflanzbeete insektenfreundlich gestaltet. Nach der Bestandsaufnahme und Zustandsprüfung der städtischen Grünflächen soll ein Gestaltungs- und Pflegekonzept erstellt werden. Vorgesehen sind zum Beispiel die naturnahe Gestaltung des Straßenbegleitgrüns und die weitere Umnutzung von nicht mehr genutzten Friedhofsflächen als extensive Blühflächen. Sandra Paul, Landschaftsarchitektin im Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin ist es ganz wichtig, hierfür Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erreichen. „Es handelt sich eben nicht um wilde oder ungepflegte Bereiche sondern um naturnahe Grünflächen, auf denen Bienen und Schmetterlinge viel Nahrung finden.“ Gemeinsame Pflegeaktionen oder Grünpatenschaften sollen die Nachbarschaft einbinden.

Das Label „StadtGrün naturnah“ bietet Impulse und Unterstützung: Eine Vor-Ort-Beratung durch das Bündnis und der Austausch mit den weiteren Teilnehmenden helfen bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen. Kostenlose Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit sollen auch die Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Sankt Augustin beteiligt außerdem externe Akteure im Rahmen einer lokalen Arbeitsgruppe (LAG) am Labeling-Verfahren. Die bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt im innerstädtischen Bereich entscheiden am Ende, ob Sankt Augustin das Label in Bronze, Silber oder Gold erhält. Das Bündnis vergibt das Label für jeweils drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden.

Entwickelt wurde das Label im Rahmen des Kooperationsprojektes „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ des Bündnisses und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) sowie unter Mitwirkung der Städte Frankfurt am Main, Hannover, Wernigerode, Kirchhain und Neu-Anspach. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

„Es gibt viele Wege, die Artenvielfalt im Siedlungsraum zu schützen und zu fördern. Auch die Sensibilisierung der Stadtbevölkerung für die Belange des Naturschutzes spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Mit dem Label „StadtGrün naturnah“ möchten wir Städte und Gemeinden dabei unterstützen und für mehr naturnahe Grünflächen in Kommunen sorgen“, erklärt Jörg Sibbel, Vorstandsvorsitzender des Bündnisses und Bürgermeister der Stadt Eckernförde.

Mehr zum Label „StadtGrün naturnah“ und dem Projektstart gibt es unter www.stadtgruen-natunah.de

Interessierte können sich an das Büro für Natur- und Umweltschutz, Sandra Paul, unter Telefon 02241/243-330 oder per E-Mail an sandra.paul@sankt-augustin.de wenden.

2. Januar 2019