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Aktuelles

Abonnementverkauf für die Kleinkunstsaison 2019/2020 startet

Der Abo-Verkauf für die Kleinkunst-Reihe des Kulturamtes der Stadt Sankt Augustin hat begonnen. Höhepunkte sind der Weltmeister der Zauberkunst, Marc Weide, und der kölsche Liedermacher Björn Heuser.

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Grillfest des CLUB auf dem Karl-Gatzweiler-Platz

Die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin veranstaltet am Mittwoch, 10. Juli 2019 wieder ihr beliebtes Grillfest auf dem Karl-Gatzweiler-Platz. Anmeldungen, mit Zahlung eines Unkostenbeitrags in Höhe von 12 Euro, sind ab sofort möglich.

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Aktivbörse sucht ehrenamtliche Unterstützung für das Büro des Bundes für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BUND) e. V.

Die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin sucht eine Person, die ehrenamtlich im Büro der Ortsgruppe Sankt Augustin des Bundes für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BUND) e.V. mitarbeiten möchte

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Kita Wacholderweg freut sich über sanierte Spielhügel

2018 wurden in der städtischen Kita Wacholderweg zwei Spielhügel saniert. Mittlerweile sind Rasen und neu gepflanzte Stauden und Einsaaten gut gewachsen. Die Kinder der Kita finden besonders den neuen Pfad und die blühende Wiese toll.

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Aktiv für Fledermäuse, Wildkräuter und eine saubere Landschaft

Seit knapp sieben Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Zwei von insgesamt drei Stellen hat das Umweltbüro aktuell noch zu besetzen.

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Mitarbeiter des Fachbereichs Tiefbau schulen Kräfte des Technischen Hilfswerks

Das Technische Hilfswerk (THW) Siegburg schult regelmäßig seine ehrenamtlichen Kräfte. Im dreistündigen Ausbildungsblock Tief- und Kanalbau konnten jetzt zwei Mitarbeiter der Stadt Sankt Augustin den Teilnehmenden viel Wissenswertes praxisnah vermitteln. Diese Grundlagenkenntnisse sind nach Meinung der Beteiligten bei zukünftigen Einsätzen rund um Starkregen und vollgelaufene Keller sehr hilfreich.

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8sam! – gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus

„Demokratie leben“ Projekt in Sankt Augustin erfolgreich gestartet.

Über 100 Menschen verschiedenster Institutionen aus Sankt Augustin und dem Rhein-Sieg-Kreis nahmen an der Auftaktveranstaltung des Projektes „8sam! – gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus“ teil. Durch hochkarätige Vorträge wurden im ersten Teil die Schwerpunktthemen beleuchtet, während sich die Teilnehmenden im zweiten Teil aktiv über ihre Erfahrungen austauschten. Erste Projektideen sind entstanden. Anträge für konkrete Einzelmaßnahmen können 2019 gestellt werden.

Projektpartner und Referenten bei der Auftaktveranstaltung

Zu den Teilnehmenden zählten Akteure aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schulen, Kita‘s, Karnevals- und Sportvereinen, dem Kinder- und Jugendparlament, Stadtjugendring, Polizei, Kirche, Ehrenamt, Migrantenselbstorganisation, Verwaltung, Politik und vielen weiteren Einrichtungen und Organisationen. Mit Grußworten des Referatsleiters „Demokratie leben!“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Thomas Heppener sowie von Bürgermeister Klaus Schumacher und dem Beigeordneten Ali Doğan begann die rund fünf-stündige Veranstaltung. Sie machten deutlich: Partnerschaften für Demokratie braucht es ist Ost- und Westdeutschland, im urbanen wie im ländlichen Raum, heute und auch zukünftig. Diese Vernetzungs- und Präventionsarbeit startet – gefördert im Programm „Demokratie leben!“ vom BMFSFJ – nun auch in Sankt Augustin.

Der Journalist und Psychologe Dr. Mark Terkessidis zeigte, wo uns Rassismus im Alltag begegnet und wo die Grenzen zwischen Vorurteilen und Rassismus verschwimmen. Prof. Dr. Kemal Bozay machte am Salafismus deutlich, wo der Nährboden für extremistische Formen liegt und wie über neue Medien gerade junge Menschen erreicht werden. Moderator Serdar Akin, Geschäftsführer der Alevitischen Jugend in Nordrhein-Westfalen, führte trotz ernster Thematik mit Witz und Klugheit durch den Tag. Er zitierte aus dem Buch von Nobelpreisträgerin Nadja Murad und holte immer wieder Meinungsbilder des Publikums ein.

Der zweite Teil des Tages stand im Fokus des Netzwerkens und Ideenaustauschs. An acht Tischen diskutierte man zu den Fragen:

  • Was sind die Ursachen von Rassismus bzw. religiös motiviertem Extremismus?
  • Wie erkenne ich es in meinem Handlungsfeld?
  • Was kann ich tun?
  • Mit wem kann ich Lösungen finden?

Viele berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen, aber auch Unsicherheiten und offenen Fragen. Und es wurde deutlich: Es gibt viel Potenzial für Maßnahmen im nächsten Jahr.

In 2019 können über das BMFSFJ im Rahmen von „8sam!“ Tandem-Projekte gefördert werden. Das bedeutet, dass immer zwei Institutionen gemeinsam eine Projektidee umsetzen. Die Institutionen können sich so vernetzen und von Herausforderungen und Präventionsansätzen des anderen lernen. Erste Ideen gab es am Samstag auch schon. Sie kamen aus dem Kinder- und Jugendparlament. Über Rassismus und Extremismus soll in der Schule mehr geredet werden, z.B. an Projekttagen. Anträge für Einzelmaßnahmen können 2019 bei der Koordinierungs- und Fachstelle, Hotti e.V., eingereicht werden. Diese berät zum Verfahren und unterstützt Kooperationen.

Zwei neue Gremien begleiten das Projekt. Im Jugendforum organisieren sich Jugendliche und junge Erwachsene und können mit einen eigenen Budget Einzelmaßnahmen fördern. Der Begleitausschuss wird mit Vertretern unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Akteure besetzt und berät die Projektverantwortlichen. Das Jugendforum erhält hier ebenfalls eine Stimme. Erste Interessierte an der Mitarbeit gibt es bereits.

14. Dezember 2018