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Aktuelles

Nachtschicht für Kommunalen Ordnungsdienst

In Sankt Augustin hat der Kommunale Ordnungsdienst seine Arbeit aufgenommen. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor gesetzlichen Feiertagen zwischen 22 und 4 Uhr werden vorwiegend Ruhestörungen abgearbeitet.

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Fraktionen im Rat der Stadt Sankt Augustin verabschieden Resolution zum Erhalt der Kinderklinik

In der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (9. Juli 2019) haben sich alle Fraktionen im Rat der Stadt Sankt Augustin einstimmig gegen die Schließung der Kinderklinik in Sankt Augustin ausgesprochen und eine gemeinsame Resolution verabschiedet.

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Angebote und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden zum 1. Januar neu verteilt

In der gestrigen (3. Juli 2019) Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde beschlossen, die Angebote und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in den einzelnen Stadtteilen ab 1. Januar 2020 auf ein erweitertes Spektrum freier Träger der Jugendhilfe zu verteilen. Fünf verschiedene Träger werden zukünftig die insgesamt 15 Angebote betreuen und weiterentwickeln. Die Stadt Sankt Augustin verspricht sich von der Neuverteilung neue Impulse und eine zukunftsorientierte Angebotsvielfalt.

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Neue Mensa an Katholische Grundschule Sankt Martin übergeben

Ende 2018 wurde der Umbau des ehemaligen Schulkinderhauses in eine Mensa größtenteils abgeschlossen. Nachdem im Frühjahr noch der Bodenbelag ausgetauscht wurde, konnten die Räumlichkeiten jetzt offiziell von Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, an die KGS Sankt Martin übergeben werden. In der Mensa können nun bis zu 300 Essen im Cook & Chill Verfahren zubereitet und ausgegeben werden. Die Maßnahme wurde aus dem Landesprogramm „Zuweisung für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ gefördert.

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Bürgermeister Klaus Schumacher zu Gast bei der Intersurgical GmbH in Sankt Augustin

Regelmäßig ist Sankt Augustins Bürgermeister Klaus Schumacher in Begleitung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) zu Besuch bei ortsansässigen Unternehmen. Vor kurzem war er bei der Intersurgical GmbH zu Gast.

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Aussteller für Aktionstag Nachhaltige Mobilität am 14. September gesucht

Am 14. September 2019 erreicht die WAVE (World Advanced Vehicle Expedition) Sankt Augustin. Aus diesem Anlass findet von 10 bis 16.30 Uhr ein Aktionstag zur nachhaltigen Mobilität auf dem großen Parkplatz an der Grantham-Allee im Zentrum statt. Aktivitäten und Informationen rund um alternative Möglichkeiten der Fortbewegung werden dort angeboten. Unternehmen, Verbände, Dienstleister oder Initiativen aus der Region, die teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 19. Juli 2019 anmelden.

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Beiträge zur Stadtgeschichte

Band 55 der Reihe erscheint

Bürgermeister Klaus Schumacher und Autor Mike Bargel stellten jetzt den neuen Band 55 der Reihe „Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte“ mit dem Titel „Die NSDAP und die Gemeindeorgane des Amtes Menden (Rheinland) und seiner Gemeinden“ vor. Der Band schließt eine wichtige Lücke der Sankt Augustiner Geschichtsschreibung.

v.r.n.l. Bürgermeister Klaus Schumacher, Autor Mike Bargel und Stadtarchivar Michael Korn

Der Band trägt den Untertitel: Eine Darstellung der Entwicklung der NSDAP und der Mitwirkung ihrer Hoheitsträger bei der Berufung der Gemeindeorgane des Amtes Menden (Rheinland) und seiner Gemeinden Buisdorf, Hangelar, Holzlar, Meindorf, Menden, Niederpleis und Siegburg-Mülldorf.

In diesem Frühjahr jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und der zwölf Jahre währenden Herrschaft des Nationalsozialismus bereits zum 73. Mal. Bürgermeister Klaus Schumacher betonte in seiner Einführung, dass es auch nach so vielen Jahren noch überaus lohnend und wichtig ist, sich diesem besonderen Abschnitt unserer Geschichte zuzuwenden. „Gerade in der heutigen Zeit, in der wir das Wiedererstarken von Populisten, Demokratiegegnern, Totalitären und Autokraten in vielen Ländern Europas und anderen Teilen der Welt erleben, trägt die Aufarbeitung der damaligen Ereignisse mit dazu bei, das Bewusstsein für die Konsequenzen und Gefahren solcher Entwicklungen wach zu halten und uns zur aktiven Verteidigung unserer demokratischen und pluralistischen Werte einer offenen Gesellschaft zu motivieren.“

Bislang jedoch war diese für die Geschichte des 20. Jahrhunderts so wichtige Epoche in unserer Stadtgeschichte aus vielfältigen Gründen noch nicht in dem Maße aufgearbeitet, wie es zu wünschen gewesen wäre.

Die Gründe hierfür liegen zum einen in Berührungsängsten potentieller Autoren, gerade, wenn sie vor Ort familiäre oder auch soziale Wurzeln hatten. Zudem erhalten bei einer solchen Veröffentlichung noch vor Ort lebende Kinder und Enkel der genannten Personen oft erstmals Kenntnis über die von ihren Vätern und Großvätern innegehabten Ämter und Funktionen und darüber hinaus, in Einzelfällen, auch über begangene Verfehlungen. Diese Informationen müssen dann oft erst einmal akzeptiert und verarbeitet werden.

Darüber hinaus standen solchen Aufarbeitungen in früheren Jahrzehnten vielfach Schutzfristen entgegen, die den Zugang und vor allem die Veröffentlichung von personenbezogenen Daten aus dieser Zeit verhinderten bzw. stark einschränkten. Diese Schutzfristen, die zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten geschaffen wurden – sie enden spätestens 30 Jahre nach dem Tod – sind bei allen in dieser Arbeit besonders behandelten Personen abgelaufen. Die strenge Sachlichkeit, mit der der hier vorliegende Band erstellt wurde, unterstreicht, dass Autor und Herausgeber sich der besonderen Verantwortung beim Umgang mit dieser sensiblen Thematik bewusst sind.

Der Autor Mike Bargel wurde 1978 geboren und wuchs in Niederpleis auf. Nach einer Ausbildung zum Verwaltungswirt und Dienst als Zeitsoldat der Bundeswehr studierte er Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Bonn und schloss mit dem Bachelor und später Master of Arts ab. Seit seiner Jugend beschäftigt sich Mike Bargel intensiv mit der Geschichte der Region.

Für die Erstellung des Bandes forschte der Autor seit Juni 2016 nicht nur akribisch im Stadtarchiv Sankt Augustin, sondern auch in weiteren Archiven und Bibliotheken. Trotz zahlreicher zutage geförderter historischer Unterlagen, bestätigte sich jedoch, dass die Quellen aus dieser Zeit auch für den Bereich Sankt Augustin sehr lückenhaft sind.

So entschied sich Mike Bargel, den Fokus bewusst auf einzelne wichtige Facetten dieser Epoche zu richten: 1. Die Anfänge und Struktur der hiesigen NSDAP, 2. die Funktionsträger der NSDAP sowie 3. die damals amtierenden Gemeindeorgane. Zum besseren Verständnis, wie zu jener Zeit die Gemeindeorgane (also Bürgermeister, Beigeordnete, Amtsälteste und Gemeinderäte) in ihre Ämter berufen wurden, hat er 4. zusätzlich die damals neugeschaffenen Rahmenbedingungen des Kommunalrechts detailliert erläutert.

Den Beiträgen zur Stadtgeschichte wird damit ein Band hinzugefügt, der nicht zum Schmökern einlädt, sondern als präzises Nachschlagewerk dienen kann.

Bürgermeister Klaus Schumacher rief zudem dazu auf, dem Stadtarchiv weitere Briefe, Unterlagen, Fotos usw. aus dieser Zeit aus Familienbesitz, von Firmen oder Vereinen zur Verfügung stellen, damit sie dort gesichert werden und künftige Forschungen ermöglichen.

Der 148 Seiten umfassende Band ist mit 42 Abbildungen illustriert und erscheint im Rheinlandia-Verlag, Siegburg. Er ist im Stadtarchiv Sankt Augustin im Rathaus sowie im Buchhandel für 6 Euro erhältlich. Herausgeber ist die Stadt Sankt Augustin – Stadtarchiv. Die Redaktion hatte Stadtarchivar Michael Korn.

Weitere Informationen zu diesem Band der Reihe Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte und zum Stadtarchiv gibt es bei Stadtarchivar Michael Korn, Tel. 02241/243-508, E-Mail: michael.korn@sankt-augustin.de und online hier.

 

24. Januar 2018