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Aktuelles

Elternbeitragsstelle und Schulverwaltung wegen Umzugs geschlossen

Am Mittwoch, 9. Dezember 2020 ziehen die Elternbeitragsstelle und die Schulverwaltung der Stadt Sankt Augustin in das Ärztehaus, Markt 71 um. Am Umzugstag sind die Mitarbeitenden weder persönlich, telefonisch noch per E-Mail erreichbar.

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Kindersprecher und Stellvertreter für das Kinder- und Jugendparlament per Briefwahl gewählt

Jonathan Weiser und Fiete Potulski vom Rhein-Sieg-Gymnasium wurden erneut zum Kindersprecher und Stellvertreter des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) in Sankt Augustin gewählt. Auf Grund der Corona-Pandemie fand die Wahl als Briefwahl statt.

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Bürgermeister Max Leitterstorf unterstützt virtuellen Weihnachtsmarkt der Elterninitiative krebskranker Kinder

Die Elterninitiative krebskranker Kinder Sankt Augustin e. V. (EKKK) hat einen coronakonformen Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen. Bürgermeister Max Leitterstorf besuchte die Vorstandsvorsitzende des Vereins Manuela Melz. Ausdrücklich unterstützt er die Aktion, mit der Geld für die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Elterninitiative erzielt werden soll.

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Alle Jahre wieder

Auch in diesem Jahr ziert ein großer geschmückter Weihnachtsbaum den Karl-Gatzweiler-Platz im Herzen von Sankt Augustin. Schüler der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) Max und Moritz aus Menden übergaben den Baum jetzt coronakonform an Bürgermeister Max Leitterstorf und damit der Bürgerschaft.

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Internationaler Tag des Ehrenamtes in Sankt Augustin

Im vergangenen Jahr bedankten sich Vertretende der Stadt Sankt Augustin, der evangelischen und der katholischen Kirche persönlich bei vielen Ehrenamtlichen aus Sankt Augustin. Auch in diesem Jahr möchten die Stadt und die Kirchen danke sagen und fragen sich – wie machen wir das „coronakonform“?

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Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Ortsfamilienbuch Sankt Augustin 1652 bis 1986 veröffentlicht

Ahnenforscher finden dort wertvolle Unterstützung

Der dritte Band der vom Stadtarchiv Sankt Augustin herausgegebenen Reihe „Geschichte in Sankt Augustin“ ist im Rheinlandia Verlag, Siegburg, erschienen. Ali Doğan, Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin und die Autorin Waltraud Boß stellten das Ortsfamilienbuch jetzt vor. Das dreibändige Buch mit 1413 Seiten ist für 30 Euro im Stadtarchiv und im Buchhandel erhältlich.

v.l.n.r. Beigeordneter Ali Doğan, Autorin Waltraud Boß und Stadtarchivar Michael Korn präsentieren das neue Ortsfamilienbuch.

Familienbücher- bzw. Ortsfamilienbücher stellen eine wichtige Hilfe für die örtliche Ahnenforschung dar. Sie geben anhand ausgewerteter Primärquellen wie Standesamtsregistern, Kirchenbüchern oder Urkunden Auskunft über die Herkunft und Ausbreitung der Familien innerhalb eines kirchlichen oder kommunalen Gemeindeverbunds. Für den Ahnenforscher erleichtern sie die Suche nach den eigenen oder fremden Wurzeln, da hier bereits Zusammenhänge in den einzelnen Familien dargestellt werden, die der Forscher ansonsten zeitaufwendig selbst ermitteln muss.

Bis 2009 standen für Familienforscher im Rheinland primär die Kirchenbücher der Kirchengemeinden sowie die Zivilstandsregister bis 1875 zur Verfügung. Auf dieser Grundlage waren für den Raum Sankt Augustin Ende 1980, Anfang 1990 von Wilhelm Schumacher bzw. Franz Stelljes Familienbücher für mehrere Kirchspiele erstellt worden. Mit der Änderung des Personenstandsgesetzes 2009 wurden die Erstschriften der älteren Geburts-, Heirats- und Sterberegister der Standesämter an die Kommunalarchive abgegeben, wo sie nun erstmals für alle Interessenten offenstanden. Als emsige Nutzerin dieser Register begann Waltraud Boß bereits 2011 den vollständigen Inhalt aller vorliegenden Register ab 1810 abzutippen.

Dies war der Ausgangspunkt für das nun vorliegende Ortsfamilienbuch Sankt Augustin, das umfangreichste Werk, das jemals vom Stadtarchiv herausgegeben wurde. Über mehrere Jahre in weit über 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit erfasste die Autorin zunächst die mittlerweile 399 Zivilstands- und Standesamtsregister des Standesamts Menden bzw. Sankt Augustin aus dem Zeitraum 1810 bis 1986 akribisch mit allen enthaltenen Daten. Im Anschluss führte sie die einzelnen Personen zu Familienverbänden mit möglichst drei Generationen zusammen. Diese ergänzte sie unter Rückgriff auf weitere Quellen und Literatur, insbesondere die bereits vorhandenen Verkartungen und Zusammenstellungen von Kirchenbüchern, die teils bis ins späte 17. Jahrhundert zurückgehen.

Abschließend musste diese umfassende Zusammenstellung für den Druck aufwendig vor dem Hintergrund des in bestimmten Fallkonstellationen besonderen Datenschutzes durchgesehen und bereinigt werden. Als Ergebnis entstand ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Forschung nach Personen und Familienverbänden im Raum des heutigen Sankt Augustin. Die Redaktion lag wieder bei Stadtarchivar Michael Korn.

Interessierte erhalten weitere Informationen bei Michael Korn, Tel. 02241/243-508, michael.korn@sankt-augustin.de.

1. Dezember 2017