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Aktuelles

Nachfolge gesucht für ausscheidenden ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten Horst Ritter

Nach fünf Jahren als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Sankt Augustin zieht sich Horst Ritter Ende des Jahres aus Altersgründen zurück. Die Stadt Sankt Augustin sucht deshalb zum 1. Januar 2019 eine Nachfolge für den engagierten und unermüdlichen Fürsprecher der Menschen mit Behinderung in Sankt Augustin. Isabella Praschma-Spitzeck, bereits seit 2007 als ehrenamtliche Behindertenbeauftragte tätig, freut sich auf eine baldige Verstärkung, die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch.

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Ehrenamtliche Unterstützung für den Inklusionsbetrieb Insel gGmbH gesucht

Die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin sucht für den Inklusionsbetrieb Insel gGmbH (Wäscherei und Heißmangel) ehrenamtliche Unterstützung für den Wäschereibetrieb.

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Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die Feiertage und den Jahreswechsel

Die Stadtverwaltung bleibt von Montag, 24. Dezember 2018 bis über die Weihnachtsfeiertage geschlossen. Zwischen den Feiertagen (27. und 28. Dezember 2018) sind die Dienststellen der Stadtverwaltung grundsätzlich regulär geöffnet.

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54. Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments

Der alte und neue Kindersprecher des Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) heißt Jonathan Weiser. In der 54. Sitzung des Gremiums wurde er in seinem Amt bestätigt. Neben der Wahl standen jedoch noch zahlreiche weitere Themen auf der Tagesordnung.

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Stadtverwaltung am 13. Dezember 2018 nachmittags geschlossen

Das Rathaus der Stadt Sankt Augustin bleibt am Donnerstag, 13. Dezember 2018 aufgrund der Weihnachtsfeier der Bediensteten nachmittags geschlossen.

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Campus Magistrale offiziell eröffnet

Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, und Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, eröffneten jetzt offiziell die Campus Magistrale. Sie ist ein Teilstück der geplanten Wegeverbindung zwischen Hochschule und Haltepunkt Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und verläuft entlang der Grantham-Allee vom Campus-Eingang Richtung Rhein-Sieg-Gymnasium. Bund und das Land Nordrhein-Westfalen förderten auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Sankt Augustin den Bau der Campus Magistrale mit 70 Prozent.

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Sieben Standorte von Flüchtlingsunterkünften beschlossen

Baumaßnahmen sollen an 4 Standorten zeitnah umgesetzt werden

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Sankt Augustin hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, sieben mögliche Standorte für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften vorzusehen. Die Verwaltung wird jetzt zeitnah für vier Standorte gegebenenfalls notwendige Pachtverträge abschließen, für die notwendige Erschließung sorgen und die Baumaßnahmen für die Unterbringung von in der Regel 300 Menschen pro Standort beginnen. Die ersten Unterkünfte sollen ab August 2016 bezogen werden können.

Luftbild von Sankt Augustin mit den geplanten Standorten der neu zu errichtenden Flüchtlingsunterkünfte.

Derzeit ist niemand seriös in der Lage, die Entwicklung der Flüchtlingszuweisungen in die Kommunen vorherzusagen. Das Land Nordrhein-Westfalen und auch die Bezirksregierung Köln geben hierzu keine Prognosen ab. Die Stadt Sankt Augustin ist am Rande ihrer Unterbringungskapazitäten. Der neue Standort Husarenstraße mit 80 Plätzen wird bereits kurz nach der Fertigstellung im Februar komplett belegt sein. Die vorhandenen Unterkünfte wurden übergangsweise dichter belegt. Dies soll möglichst kurzfristig wieder zurückgeführt werden. Das ehemalige Hotel Regina soll ab März mit 148 Flüchtlingen belegt werden. Die neue Unterkunft für 300 Personen auf dem alten Sportplatz am Schützenweg in Niederpleis wird voraussichtlich im März/April 2016 bezugsfertig. Ab März kann das Gebäude der Alten Post voraussichtlich nicht mehr genutzt werden, da dort der Investor mit den Baumaßnahmen zur Errichtung eines Bürogebäudes beginnen möchte. Über eine Verlängerung wird noch verhandelt. Die dortigen 180 Plätze müssen dann an anderer Stelle bereitgestellt werden. Somit entstehen im Frühjahr tatsächlich nur knapp 270 neue Plätze. Außerdem sollen bis spätestens Ende 2016, möglichst aber früher, die etwa 280 Plätze in den Sporthallen verlagert werden, damit die Hallen wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden können.

Neben der Unterbringung der Flüchtlinge aufgrund der Zuweisungen durch die Bezirksregierung Arnsberg hat die Stadt Sankt Augustin weitere Unterbringungsverpflichtungen:

  • Asylbewerber, die anerkannt sind, aber noch keine eigene Wohnung gefunden haben und damit obdachlos sind,
  • Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wurde, die aber noch nicht abgeschoben wurden,
  • Aussiedler,
  • Obdachlose.

Für diese Menschen müssen ebenfalls Unterbringungskapazitäten vorhanden sein, eine Anrechnung auf die Zuweisungsquote erfolgt aber nicht. Viele anerkannte Asylbewerber planen darüber hinaus den Familiennachzug. Auch hier erfolgt in der Regel die Unterbringung durch die Kommune. Dies macht deutlich, dass der Bau weiterer Flüchtlingsunterkünfte, wie auch bereits im Haupt- und Finanzausschuss Ende November 2015 dem Grunde nach beschlossen wurde, erforderlich ist.

Da die Stadt Sankt Augustin selbst nicht über ausreichend Grundstücke verfügt, die den baulichen und planungsrechtlichen Anforderungen genügen, hat die Verwaltung noch 2015 mit privaten Grundstückseigentümern gesprochen. Bei der Wahl der Grundstücke stand der Gedanke der dezentralen Unterbringung mit maximal 300 Personen je Standort im Vordergrund. Außerdem wurden die soziale Verträglichkeit und die vorhandene Infrastruktur wie Schulen, Kitas oder Nahversorgung berücksichtigt. Alle folgend aufgeführten Grundstücke entsprechen diesen Kriterien. Aufgrund der ungewissen Prognosen sollen kurzfristig zunächst nur vier Grundstücke bebaut werden. Damit sollen ab August 2016 1.200 Unterbringungsplätze zusätzlich zur Verfügung stehen. Die weiteren Projekte werden, abhängig von der Entwicklung der Zuweisungszahlen ab Sommer 2016, konkret geplant und umgesetzt.

Folgende Standorte sollen zunächst bebaut werden:

  • Schulstraße in Niederpleis
  • Am Rosenhain in Buisdorf
  • Hangweg in Birlinghoven (maximal 150 Plätze)
  • Am Bahnhof in Menden

Reservegrundstücke sind:

  1. Am Kirchenberg in Niederpleis
  2. Pleistalwerk in Birlinghoven
  3. Oelgartenstraße in Niederpleis

Die direkten Anwohner der Grundstücke werden unmittelbar über die konkreten Planungen informiert. Allgemeine Informationen zu den geplanten Flüchtlingsunterkünften gibt es in Kürze hier.

 

20. Januar 2016