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Aktuelles

Onlinebeteiligung zur Ortsteilentwicklung in Buisdorf

Bei der Entwicklung des Sankt Augustiner Ortsteils Buisdorf geht es nun, trotz der Corona-Pandemie, wieder voran. Vom 1. bis zum 29. März 2021 veranstalten Planer und die Stadt Sankt Augustin eine Onlinebeteiligung zur Buisdorfer Ortsteilentwicklung. Unter der Adresse www.plan-portal.de/buisdorf können sich in diesem Zeitraum alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über den Stand des Prozesses informieren sowie Ideen und Anregungen in die zukünftige Planung mit einbringen.

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Stadt Sankt Augustin beschafft neue Fahrzeuge

In 2021 stehen zahlreiche Ersatzbeschaffungen von in die Jahre gekommenen städtischen Fahrzeugen an. Darunter neben Pkws auch einige Spezialfahrzeuge, wie ein neuer Lkw und ein Radlader. Den Anfang machten nun drei E-Fahrzeuge, ein Transporter und ein neuer Schlepper mit speziellem Frontanbau.

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Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Stadt Sankt Augustin leitet medizinische Schutzmasken an bedürftige Personen und Familien weiter

Aus der Soforthilfe des Landes NRW hat die Stadt 8.200 medizinische Schutzmasken erhalten. Diese Masken sollen schnell und unbürokratisch an bedürftige Personen und Familien weitergegeben werden. Dazu werden die Schutzmasken auf die entsprechenden Einrichtungen verteilt. Ab Montag. 1. März 2021 besteht zudem eine Abholmöglichkeit im Rathaus.

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Neuregelungen zur Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen

Seit Jahren ist die sogenannte Kanaldichtheitsprüfung im Gespräch. Über den aktuellen Sachstand bei der Zustands- und Funktionsprüfung an Abwasserleitungen informiert nun der Fachdienst Stadtentwässerung der Stadt Sankt Augustin.

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Öffentlichkeitsbeteiligung zur Regionalplanänderung der Bezirksregierung Köln

Sankt Augustin – Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt, den Regionalplan Köln zu ändern. Anlass ist die geplante Erweiterung des Einzelhandelbetriebes Fahrrad XXL Feld in Sankt Augustin-Menden. Ab sofort und bis zum 31. März 2021 können Bürgerinnen und Bürger zu der beabsichtigten Planänderung Stellung nehmen.

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Aus kommunaler Unterkunft wird Notunterkunft des Landes NRW

Anfang November ziehen erneut Flüchtlinge in die alte Post

Ab 3. November 2015 betreibt auch Sankt Augustin eine Notunterkunft im Auftrag des Landes NRW. Die Einrichtung wird in der alten Post im Zentrum untergebracht. Dort lebten bislang 150 Flüchtlinge, die nach Menden umgezogen sind. Derzeit wird alles für die Ankunft von 150 bis 180 Neuankömmlingen vorbereitet.

Blick vom Rathaus auf die alte Post im Zentrum, im Vordergrund ein Teil der Mewasseret-Zion-Brücke

Nach den Nachbarstädten Troisdorf, Siegburg, Hennef und Königswinter wird ab Anfang November auch Sankt Augustin im Rahmen der Amtshilfe eine Notunterkunft des Landes betreiben. Auf die Bitte der Bezirksregierung Köln vom 16. Oktober 2015, 70 Plätze in einer Notunterkunft zu melden, hat die Stadt Sankt Augustin, wie viele andere Kommunen auch, zunächst Fehlanzeige gemeldet. Zu dem Zeitpunkt war der Umbau der Sporthallen im Sportzentrum Menden im vollen Gange, sodass keine Sach- und Personalressourcen für den Aufbau einer weiteren Unterkunft innerhalb von drei bis fünf Tagen frei waren.

Der Flüchtlingsstrom reißt aber nicht ab, so dass die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes weiterhin überfüllt sind. Notunterkünfte dienen der Entlastung der Erstaufnahmeeinrichtungen und übernehmen deren gesamte Aufgaben. Bürgermeister Klaus Schumacher: „Nach unserer Absage mussten wir davon ausgehen, dass es weitere Aufforderungen zur Amtshilfe geben wird, die wir nicht mehr hätten ablehnen können. Dann müssen, wie zuletzt geschehen, binnen weniger Tage 100 oder mehr Plätze bereitgestellt werden.“ Nach kurzfristigen aber intensiven Gesprächen mit den Bezirksregierungen in Köln und Arnsberg wurde Anfang der Woche vereinbart, in Sankt Augustin eine Notunterkunft mit 150 bis 180 Plätzen einzurichten. Ab Belegung werden die gemeldeten Plätze auf die Zuweisungsquote angerechnet, so dass zunächst keine Zuweisungen an die Stadt Sankt Augustin selbst mehr erfolgen. So bleibt etwas mehr Zeit, die Bauvorhaben für weitere Unterkünfte voranzutreiben. Das Land erstattet alle für den Betrieb der Notunterkunft entstehenden Kosten.

In der alten Post lebten bereits seit einigen Wochen 150 Menschen, die Sankt Augustin bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens zugewiesen sind. Sie sind am letzten Wochenende in das Sportzentrum Menden umgezogen. Jetzt werden die freien Räume umorganisiert und für die Ankunft der neuen Flüchtlinge hergerichtet. Beim Betrieb der Notunterkunft sind die Vorgaben des Landes, ähnlich wie bei einer Erstaufnahmeeinrichtung oder Zentralen Unterbringungseinrichtung, zu erfüllen. Hierzu gehört die Versorgung der Menschen mit Verpflegung, Hygieneartikel und Bekleidung. Für den persönlichen Bedarf wird lediglich ein Taschengeld ausgezahlt. Mitarbeiter der Stadt werden die Registrierung der ankommenden Flüchtlinge durchführen und die Betreuung übernehmen. Einen ersten medizinischen Check übernimmt ein Sanitätsdienst. Hier werden derzeit Gespräche mit unterschiedlichen Organisationen geführt. Die notwendigen Untersuchungen und Impfungen werden in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Ein Wachdienst wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr für die Sicherheit der Einrichtung sorgen.

Peter Tielke, Leiter des Fachdienstes Wohnen, ist zuversichtlich: „Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Vor allem die Beschaffung der großen Mengen an Dingen für den täglichen Bedarf ist eine logistische Herausforderung, da viele Geschäfte hierauf nicht eingestellt sind. Aber es ziehen viele Menschen an einem Strang, um den Start des Betriebs am 3. November hinzubekommen.“ Da die Flüchtlinge in der Regel mit ganz wenig Bekleidung ankommen, wird die Nachbarschaftshilfe e.V. Rhein-Sieg zusammen mit der Stadt die Grundausstattung sicherstellen.

Der Aufenthalt der Flüchtlinge in Sankt Augustin wird sich in der Regel auf zwei bis sechs Wochen beschränken. Dann werden sie anderen Kommunen bis zum Ende des Asylverfahrens zugewiesen. Freiwillige, die Zeit und Ideen für ein passendes Beschäftigungsangebot in der Notunterkunft haben, können sich bei Peter Tielke, E-Mail peter.tielke@sankt-augustin.de, melden. Er sammelt zunächst die ehrenamtlichen Angebote, um dann einen sinnvollen Einsatz zu planen.

29. Oktober 2015