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Aktuelles

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Was ist geschlossen in Sankt Augustin?

Hier finden Sie eine Übersicht über geschlossene Einrichtungen der Stadt Sankt Augustin und, soweit bekannt, über weitere Schließungen. Wir aktualisieren diese Übersicht bei Bedarf.

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Einschränkungen für die Bürgerschaft in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie treffen weite Bereiche des öffentlichen Lebens und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben Fragen hierzu. Einen Katalog mit Fragen und Antworten (FAQ-Katalog) zum Coronavirus gibt es unter www.sankt-augustin.de. Dieser wird laufend aktualisiert.

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Hilfenetzwerke in Sankt Augustin

Durch die Maßnahmen zur Coronaprävention wie z.B. häusliche Quarantäne, kann es dazu kommen, dass Sie hier in Sankt Augustin Hilfe benötigen. Oder Sie gehören zu den sogenannten Risikopersonen und sollten deshalb das Haus derzeit besser nicht verlassen.

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DLR-Institut in Sankt Augustin angesiedelt

Mitte des Monats erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe für die frisch renovierten Räumlichkeiten der Konrad-Adenauer-Stiftung an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die ersten Mitarbeitenden des DLR bezogen in diesen Tagen Büroräume im vierten Stock des Gebäudes der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Kanalanschlussarbeiten in der Schulstraße

Im Zeitraum vom 06. bis einschließlich 17. April 2020 führt die Stadt Sankt Augustin Kanalhausanschlussarbeiten in der Schulstraße vor der Haus-Nr. 31 im Ortsteil Niederpleis durch. Der Verkehr wird halbseitig um den Baustellenbereich herum geführt. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.

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Bürger diskutierten über Inklusion im Bereich Kultur, Sport und Freizeit

Viele Angebote gibt es bereits, oft fehlt aber die Information darüber

Über 35 Interessierte nahmen an der fünften Bürgerwerkstatt im Rahmen der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion teil. Sie diskutierten engagiert über vorhandene Angebote und Wünsche und gaben Anregungen, wie die Integration behinderter Menschen im Sport, bei Kulturangeboten oder allgemein in der Freizeit verbessert werden kann. Für Sankt Augustin wurde aber auch eine Vielzahl von positiven Beispielen genannt.

Die städtische Begegnungsstätte CLUB, die Büchereien, das Angebot des Reitverein Niederberg, des SV Menden oder die Schwimmgruppe des SSG Sankt Augustin wurden von den Teilnehmern positiv bewertet. Für behinderte Kinder im Vorschulalter gibt es Angebote der Krabbelkäfer, die Musikschule der Stadt Sankt Augustin bietet Musikunterricht für behinderte Menschen aller Altersklassen und die städtischen Jugendeinrichtungen haben ebenfalls ein inklusives Angebot. Der Karren und die Caritas bieten bereits familienunterstützende Dienste vor Ort an. Über den VdK und die Arbeiterwohlfahrt können auch behinderte Menschen verreisen. Auch der ADFC bietet inklusive Aktionen an.

Viele Angebote werden aber erst durch die Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiter möglich. Hier leistet die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin bei der Vermittlung von geeigneten Interessenten eine große Hilfe. Trotzdem ist der Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung in den Vereinen und den Hilfsorganisationen groß. Außerdem fehlt zur Begleitung der Angebote oft die professionelle qualifizierte Unterstützung durch besonders ausgebildete Menschen. Das trifft auch die Vereine, die geschulte Übungsleiter benötigen.

Die Erreichbarkeit von kulturellen oder Sportangeboten wurde auch thematisiert. Manchmal sind die Gebäude nicht vollkommen barrierefrei nutzbar, wie zum Beispiel das Haus Menden oder das Theater in der Aula des Rhein-Sieg-Gymnasiums. Andere Angebote sind schwer erreichbar. Fahrdienste können dies nicht immer abdecken. Für neue Angebote fehlen oft die passenden Räumlichkeiten. Die Teilnehmer wünschten sich in diesem Zusammenhang auf der Internetseite der Stadt eine Übersicht über die Barrierefreiheit aller städtischen und öffentlich zugänglichen Gebäude.

Auch auf der Wunschliste standen der Ausbau der finanziellen Unterstützung für inklusive Angebote, eine verbesserte Information über die bestehenden Angebote und einen Wegweiser „Kultur und Sport“ mit entsprechenden Hinweisen. Vom Stadtsportverband Sankt Augustin wird ein stärkeres Engagement für Inklusion im Sport vereinsübergreifend gefordert. Die Teilnehmer nannten auch einige konkrete Maßnahmen wie die Schaffung eines inklusiven Cafés als Integrationsbetrieb oder eine Aktion „Entdecke Deine Stadt“. Wie bereits in den vorangegangenen Bürgerwerkstätten stand auch hier die Frage ganz oben, wie sichergestellt werden kann, dass beim Neu- oder Umbau öffentlich zugänglicher Gebäude auf Barrierefreiheit geachtet wird.

„Das Instrument der Bürgerwerkstatt hat sich bewährt. Das zeigen die vielfältigen Ergebnisse der heutigen fünften Bürgerwerkstatt in besonderem Maße. Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich von den Themen angesprochen und nehmen intensiv die Möglichkeit wahr, am Gelingen des Aktionsplans Inklusion mitzuwirken. Damit wird der Aktionsplan letztlich ein „Bürgerplan“, der aus der Praxis für die Praxis entwickelt wird. Dafür möchte ich mich bei allen Mitwirkenden schon einmal jetzt ganz herzlich bedanken“, sagte Beigeordneter Marcus Lübken am Ende der Bürgerwerkstatt.

Alle Anregungen, Kritikpunkte und Wünsche wurden von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, aufgenommen. Bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion finden diese Punkte Berücksichtigung.

Die nächste Bürgerwerkstatt zu den Themen Bildung und Erziehung findet am Donnerstag, 11. September 2014, 18 Uhr wieder im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.sankt-augustin.de/inklusion.

19. August 2014