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Aktuelles

Menschenkette als stille Demonstration gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus

Das Jugendforum im Projekt 8sam! ruft für Donnerstag, 21. März 2019 zwischen 18 und 19 Uhr auf, eine Menschenkette als stille Demonstration gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus vor dem Rathaus in Sankt Augustin zu bilden. Ansprachen, Vorträge und gemeinsamer Gesang sind außerdem Teil der Aktion. Im Rahmen der Veranstaltung startet das Jugendforum eine Unterschriftensammlung gegen Rassismus.

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Sperrungen Niederpleiser Wald und Park am Niederberg bestehen weiterhin

Die am Sonntag verhängten Sperrungen des Niederpleiser Waldes und des Parks am Niederberg bestehen mindestens noch bis über das Wochenende hinaus. Im Niederpleiser Wald sind rund 70 Bäume, überwiegend Fichten und Kiefern, umgestürzt. Die Stadt Sankt Augustin empfiehlt Spaziergängern und Radfahrern auch alle weiteren Waldgebiete, Gehölzflächen in der freien Landschaft, Parkanlagen und Alleen zu meiden. Unter Umständen können weitere, bereits vorgeschädigte Bäume umstürzen, Äste abbrechen und lose Äste herunter fallen.

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Stadtverwaltung wegen Personalversammlung geschlossen

Am Mittwoch, 20. März 2019 findet die diesjährige Personalversammlung statt. Aus diesem Grund bleibt die Stadtverwaltung an diesem Nachmittag geschlossen.

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Aktionswoche „Gegen Rassismus“ vom 18. bis 22. März 2019

Wir sind gegen Rassismus. Das haben die Abgeordneten in der letzten Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes der Stadt Sankt Augustin im November mit einem Beschluss deutlich gemacht. Alle Schülerinnen und Schüler in Sankt Augustin sind aufgerufen, ein Projekt oder eine Aktion zum Thema „Gegen Rassismus“ durchzuführen und die Ergebnisse auf einem Plakat zu veranschaulichen. Die Ergebnisse werden in der nächsten Kinderratssitzung am 10. April 2019 vorgestellt.

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Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück erfolgreich fortgesetzt

Mit dem zweiten Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück wurde die neue Netzwerk-Veranstaltung von der VR-Bank Rhein-Sieg eG (VR-Bank), der Kreissparkasse Köln und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) erfolgreich fortgesetzt. Rund 100 Teilnehmer trafen sich bei der Firma Hennecke GmbH. Damit fand die Veranstaltung den vollen Zuspruch der Sankt Augustiner Unternehmer.

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L16: Einschränkungen ab Anfang Februar wegen Sanierungsarbeiten zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf

Ab Montag (4.2.) saniert der Wahnbachtalsperrenverband im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW die Kanäle und Straßenentwässerung an der L16 zwischen Bonn-Geislar und Sankt Augustin-Meindorf. Für die Arbeiten wird die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt. In dieser Zeit regeln Baustellenampeln den Verkehr. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte April abgeschlossen sein.

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Betroffene gestalten den kommunalen Aktionsplan Inklusion mit

Arbeit und Beschäftigung waren die Themen in der ersten Bürgerwerkstatt

Rund 25 Interessierte kamen zur ersten Bürgerwerkstatt im Rahmen der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion. Gute Beispiele, Kritik und Ideen für die Zukunft im Bereich Arbeit und Beschäftigung wurden in zwei Gruppen zusammengetragen. Die Ergebnisse finden Eingang in den Aktionsplan.

Gruppe von Teilnehmern der Bürgerwerkstatt in der Diskussion

Menschen mit Behinderung sind noch relativ selten auf dem allgemeinen Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt zu finden. Daher beschäftigten sich Anfang März die Teilnehmer der ersten Bürgerwerkstatt mit den Schwerpunkten Arbeit und Beschäftigung. Wie gelingt es behinderten jungen Menschen einen Ausbildungsplatz zu erhalten? Wie können Menschen, die mit einer Behinderung konfrontiert werden, wieder in die Arbeitswelt einsteigen? Welche Beschäftigungsangebote gibt es bereits oder fehlen in Sankt Augustin außerhalb und auch innerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes? Dieses waren einige Fragen der Werkstattteilnehmer, die in zwei Gruppen aufgearbeitet wurden. Neben Betroffenen nahmen auch Vertreter einiger Institutionen und Einrichtungen teil, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen.

Eine Kernaussage war, dass es für Betroffene und deren Angehörige oftmals undurchschaubar ist, welche Angebote und Möglichkeiten es für sie gibt. Dabei müssten die einzelnen Bereiche wie Schulen oder Unternehmen und die verschiedenen Behörden auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene besser zusammenarbeiten. Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Sankt Augustin leisten bereits gute Unterstützung. Trotzdem kam der Wunsch auf, ergänzend einen kommunalen Behindertenbeauftragten als zentralen Ansprechpartner zu etablieren.

Edgar Bastian, Wirtschaftsförderer der Stadt Sankt Augustin, berichtete aus der Praxis, dass viele Firmen in Sankt Augustin bereits Behinderte eingestellt haben oder Praktikumsplätze anbieten. Gerade über ein Praktikum eröffnet sich erst vielen Behinderten die Möglichkeit, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen und anschließend einen qualifizierten Arbeitsplatz zu erhalten. Aus diesem Grund arbeiten Marika Bast und Kerstin Krey von der Jugendberufshilfe der Stadt und der Integrationsfachdienst Bonn/Rhein-Sieg eng mit den Förder- und Hauptschulen zusammen. Ziel ist, jedem Schüler nach dem Schulabschluss den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Bereits ab der 8. Klasse wird genau geschaut, welche Interessen und Fähigkeiten ein Schüler mitbringt. Über persönliche Kontakte zu Unternehmen oder der Arbeitsagentur wird dann ein individuell passender Praktikumsplatz vermittelt, der häufig anschließend in eine Ausbildung führt.

Zwei Mütter, deren Kinder eine Autismus-Spektrum-Störung haben, wiesen darauf hin, wie schwierig es ist, nach Ende der Schulzeit ein Angebot zu finden, in dem die Jugendlichen angemessen unterstützt und beschäftigt werden. Ortrud Keppel vom Integrationsfachdienst betonte, dass es leichter ist körperbehinderte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Geistig behinderten Menschen müssen häufig noch alternative Beschäftigungsangebote gemacht werden. Dabei haben sie oft besondere Begabungen, die sie auf einem geeigneten Arbeitsplatz und bei entsprechender Betreuung positiv einsetzen können. Potentielle Arbeitgeber über die Möglichkeiten der Beschäftigung behinderter Menschen und die unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten aufzuklären, hat sich die IHK Bonn unter anderem zum Ziel gesetzt. Dario Thomas berichtete, dass hierfür ein Mitarbeiter eingestellt wurde, der Ansprechpartner für die Unternehmen ist aber auch als Netzwerker Kontakte zu anderen Einrichtungen, Behörden und Entscheidern knüpft. Günter Machein, Fachberater bei der Handwerkskammer zu Köln informierte über die Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung bzw. für Handwerksbetriebe.

Alle Anregungen, Kritikpunkte und Wünsche wurden von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, aufgenommen. Bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion finden diese Punkte Berücksichtigung.

Die nächste Bürgerwerkstatt zum Thema Mobilität und Barrierefreiheit findet am Donnerstag, 27. März 2014 wieder im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.sankt-augustin.de/inklusion.

13. März 2014