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Ihr Kontakt

Bei Fragen rund um die Mobilitätsstation im Zentrum wenden Sie sich bitte an Natalie Nellißen.
Tel.: 02241/243-601
natalie.nellissen@sankt-augustin.de

Aktuelles

Stadtverwaltung warnt vor Haustürgeschäften

Derzeit versucht eine Firma im Stadtgebiet über Haustürgeschäfte, Termine für Energieberatungen zu vereinbaren bzw. Aufträge für Dichtheitsprüfungen an privaten Kanälen abzuschließen. Häufig wird in den Gesprächen behauptet, mit der Stadt Sankt Augustin zusammen zu arbeiten. Dies ist aber weder bei der Energieberatung noch bei den Dichtheitsprüfungen der Fall. Eine unabhängige Energieberatung vor Ort bietet beispielsweise die Energieagentur Rhein-Sieg. Die Stadt Sankt Augustin weist darauf hin, dass es generell nicht ratsam ist, auf Haustürgeschäfte einzugehen.

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Neue Bauordnung tritt ab 1. Januar 2019 in Kraft

Die neue Bauordnung hält viele Neuerungen bereit, die bei der Beantragung und Bearbeitung von Bauanträgen ab 1. Januar 2019 zu berücksichtigen sind. Trotz personeller Engpässe müssen die Bauanträge weiterhin sorgfältig geprüft werden und sollen in angemessener Zeit bearbeitet werden. Daher wird die Bauaufsicht ab dem neuen Jahr den Mittwoch für die Antragsbearbeitung nutzen. Die Öffnungszeiten an den übrigen Tagen bleiben unverändert.

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Termine

Mi, 16.01.2019 19:30 bis
21:00

Plastikfrei im Alltag – ein Selbstversuch

David Moretto und seine Frau machten sich auf den Weg, ihren Alltag von Plastik zu befreien. Vortrag über Hintergründe und Erfahrungen

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Sa, 19.01.2019 14:00 bis
17:00

Schnell, schneller ... Elektro-Auto - Naturforscher in Aktion

Tüfteln, Probieren und die Tücken von Stromkreisen und Glühlämpchen erkunden. Und natürlich ein Autorennen ...!

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Warum das Projekt Mobilitätsstation im Zentrum?

Der Autoverkehr ist in unserer Stadt inzwischen zum Hauptverursacher der Treibhausgasemissionen geworden. Für die Wege mit dem Auto wird inzwischen mehr Energie aufgewendet als für Wohnen, Heizen und Kochen. Und dabei wird nicht nur viel wertvolle Energie verbraucht, sondern im gleichen Maße auch das Klima belastet, denn die deutliche Mehrheit der Fahrzeuge verbrennt immer noch Diesel und Benzin. Das ist nicht nur schlecht für das Klima, sondern ganz direkt auch schlecht für die Luftqualität in der Stadt, die Lebensraum für fast 60.000 Menschen bietet.

Dabei bietet Sankt Augustin auch gute Möglichkeiten für umwelt- und klimafreundliche Alternativen. Die Stadt verfügt über eine flache Topografie, das Stadtzentrum ist von allen Teilen Sankt Augustins weniger als fünf Kilometer entfernt. Eigentlich fantastische Voraussetzungen dafür, häufiger das Fahrrad zu nutzen, denn auf Strecken bis zu fünf Kilometer macht das Fahrrad in Sachen Schnelligkeit sogar dem Auto Konkurrenz, insbesondere wenn man die Zeiten für die Parkplatzsuche und die Wege zum Parkplatz berücksichtigt. Und trotzdem sind in Deutschland ca. 40 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Auf dieser Distanz erreicht ein Verbrennungsmotor noch nicht mal seine Betriebstemperatur. Diese Kurzstreckenfahrten mit dem Auto bringen direkt mehrere Probleme mit sich. Ein kalter Motor verschleißt stärker, verbrennt unsauberer und die Abgasreinigung ist bei kaltem Motor nicht so effizient wie bei einem warmen Motor. Ein höherer Spritverbrauch, erhöhter Verschleiß und Probleme bei Düsen und Katalysatoren können für den Autobesitzer kostspielige Folgen häufiger Kurzstreckenfahrten sein. Die Allgemeinheit, die Umwelt und das Klima leiden an Autoabgasen und den damit verbundenen Emissionen von Schadstoffen und Treibhausgasen.

Einfach Umsteigen!

Das Fahrrad kostenlos und sicher in einem Fahrrad-Parkhaus parken, umsteigen auf Bus oder Bahn, ein Auto aus einem Car-Sharing Angebot mieten, das private E-Auto oder E-Bike an einer der Ladestationen anschließen, während man selbst sich mit dem ÖPNV auf den Weg zur Arbeit oder Hochschule macht. Das alles soll das Radhaus mit angeschlossener Mobilitätsstation am Haltepunkt Sankt Augustin-Zentrum zukünftig bieten.

Hier sollen die verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten wie öffentlicher Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr, E-Autos und Carsharing-Angebote verknüpft werden. So sollen attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr angeboten werden.

Als Kern der Mobilitätsstation ist ein Fahrrad-Parkhaus geplant. Weiterhin sind Stellplätze für Carsharing-Anbieter, E-Autos und Pendlerfahrgemeinschaften sowie Taxen vorgesehen. Ebenso wird es Parkflächen für Menschen mit Behinderung geben, die seit dem Umbau der Haltestelle barrierefreien Zugang zur Stadtbahn, den Bussen und ins Zentrum haben. Weitere Parkflächen für den motorisierten Individualverkehr soll es hingegen nicht geben.

Zur weiteren Attraktivität sollen zwei dynamische Fahrgastinformationsanzeiger für Bus und Bahn und ein WLAN-Hot-Spot beitragen. Grünflächenelemente erhöhen die Aufenthaltsqualität und schaffen gleichzeitig einen Klimanutzen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 450.000 Euro. Der Bau des Fahrradparkhauses, die Mobilitätsstation und die Gestaltung des öffentlichen Raums werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und vom Nahverkehr Rheinland im Rahmen von zwei Förderprogrammen mit bis zu 90 Prozent gefördert.

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare SicherheitLogo Projekttraeger JuelichLogo Nahverkehrsverband Rheinland

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Bei Fragen rund um die Mobilitätsstation im Zentrum wenden Sie sich bitte an Natalie Nellißen.
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natalie.nellissen@sankt-augustin.de