Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf und Ministerin Ina Scharrenbach (Mitte) geben durch den Spatenstich gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Franziska Müller-Rech, Martin Metz und Sascha Lienesch (von links) den Startschuss für den Neubau des Skateparks.

Baubeginn für den neuen Skatepark Sankt Augustin

Bürgermeister Max Leitterstorf und NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach MdL geben mit dem Spatenstich den offiziellen Startschuss

Mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen entsteht am Kreisverkehr Husarenstraße (Zufahrt zum Freibad) unweit des Stadtzentrums am bisherigen Standort der neue Skatepark Sankt Augustin. Spätestens zu Beginn der Skate-Saison Anfang des kommenden Jahres wird die Baumaßnahme für die neue Anlage abgeschlossen sein.

In verschiedenen Partizipationsschritten haben sich Kinder, Jugendliche und die angrenzenden Förderschulen am Planungsprozess beteiligt. Viele Rückmeldungen, Wünsche und Ideen konnten berücksichtigt werden. Das Ergebnis zeigt, dass es sich gelohnt hat: Die neue Anlage wird mit Skateboards, Scooter, BMX, Inlinern und Wheelchair für Anfänger und Fortgeschrittene nutzbar sein. Urban- und Flow-Elemente bieten in Kombination mit Sitzmöglichkeiten und Überdachung viel Freude beim Skaten. Ein barrierefreier Zugang, der insbesondere für die Nutzung durch die angrenzenden Förderschulen wichtig ist, sowie zusätzliche Bäume runden das Paket ab. Die bei der provisorischen Reparatur als Ersatz für die alte Half-Pipe aufgestellte Mini-Ramp erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit und wird in die neue Anlage integriert.

„Der Skatepark ist wegen seiner zentralen Lage unweit unseres Stadtzentrums und des Freibads ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein und von enormer Bedeutung für unsere städtische Kinder- und Jugendarbeit. Als Anlaufstelle für viele verschiedene Sportarten hat er sich zu einer der beliebtesten Freizeitstätten in der Stadt entwickelt. Mit der neuen Anlage wird das Angebot für viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, noch attraktiver. Deshalb bin ich Ministerin Ina Scharrenbach sehr dankbar, dass Sie sich für dieses wichtige Projekt eingesetzt und mit der finanziellen Förderung überhaupt erst die Umsetzbarkeit des Neubaus ermöglicht hat“, so Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf.

Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf und Ministerin Ina Scharrenbach (Mitte) geben durch den Spatenstich gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Franziska Müller-Rech, Martin Metz und Sascha Lienesch (von links) den Startschuss für den Neubau des Skateparks.
Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf und Ministerin Ina Scharrenbach (Mitte) geben durch den Spatenstich gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Franziska Müller-Rech, Martin Metz und Sascha Lienesch (von links) den Startschuss für den Neubau des Skateparks.

Ina Scharrenbach MdL, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Städtebauförderung bringt Skateboards und Wheelchairs ins Rollen: In Sankt Augustin entsteht auf 1000 Quadratmetern ein neuer, moderner Skatepark mit Skaterbowl und integrierbarer Mini-Ramp – gefördert mit 475.200 Euro. In Sankt Augustin entsteht ein Treffpunkt für sportbegeisterte Hobby- und Profi-Skater – mit und ohne Beeinträchtigung. Zum Skateboarden braucht es eine gute Kondition. Gute Kondition brauchte man auch für dieses Projekt. Mein Dank geht an Bürgermeister Max Leitterstorf. Ein absoluter Gewinn für Sankt Augustin.“

Im Bauablauf sind zunächst vorbereitende Tiefbauarbeiten vorgesehen, bei denen die Tragschicht abgerissen und ertüchtigt wird. Nach Lieferung der im Werk vorgefertigten Betonteile, voraussichtlich im Oktober, kann dann mit dem Aufbau der Anlage begonnen werden. Die Betonelemente werden positioniert und verfugt, bevor dann die Betonoberfläche der gesamten Anlage hergestellt werden kann. Weitere circa zwei Monate später folgen dann Ausstattungselemente wie der Pavillon sowie die abschließenden Garten- und Landschaftsarbeiten mit neuer Bepflanzung. Wie häufig bei Tiefbauarbeiten, ist der Fertigstellungstermin stark von der Witterung abhängig. Möglicherweise gelingt es, die wesentlichen Arbeiten noch in 2025 abzuschließen. Bei ungünstigen Verhältnissen schieben sich zumindest Restarbeiten in das Frühjahr 2026. Nach derzeitigem Stand wird die neue Anlage aber auf jeden Fall pünktlich zum Saisonbeginn 2026 zur Verfügung stehen.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten von 792.000 Euro veranschlagt, von denen 60 Prozent, also 475.200 Euro, vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden.