Anliegen

Wohnungsaufsicht

Die Wohnungsaufsicht bietet Ihnen Hilfe an, wenn Sie als Mieter*in Mängel in der Wohnung oder am Wohnhaus festgestellt haben und Ihr/Ihre Vermieter*in offensichtlich kein Interesse an der Beseitigung dieses Zustandes hat. Aufgabe der Wohnungsaufsicht ist es dann, Verwahrlosung und Missstände an Wohnraum zu beheben. Ein Missstand besteht, wenn eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohngebrauchs gegeben ist. Dies kann zum Beispiel vorliegen, wenn die Wohnung durchfeuchtet oder keine ordnungsgemäße Nutzung der Heizungsanlagen und Wasseranschlüsse oder der Treppen und Beleuchtungsanlagen in allgemein zugänglichen Räumen möglich ist.

Nach dem Gesetz zur Stärkung des Wohnungswesens in Nordrhein-Westfalen (Wohnraumstärkungsgesetz - WohnStG) ist jeder/jede Vermieter*in verpflichtet, Wohnraum so auszustatten, zu erhalten bzw. wiederherzustellen, dass der ordnungsgemäße Gebrauch zu Wohnzwecken gewährleistet ist.

Wohnraum muss insbesondere über folgende funktionsfähige und nutzbare Mindestausstattung verfügen:

  • ausreichende, natürliche Belichtung und Belüftung,
  • Schutz gegen Witterungseinflüsse und Feuchtigkeit,
  • Anschluss von Energie-, Wasserversorgung und Entwässerung,
  • Feuerstätte oder Heizungsanlage,
  • Anschluss für eine Kochküche oder Kochnische und
  • sanitäre Einrichtungen

Schäden, die auf das Verhalten von Mieter*innen zurückzuführen sind, rechtfertigen keine Maßnahmen der Wohnungsaufsicht. Wohnraum muss so benutzt werden, dass Bewohner*innen sowie Nachbar*innen nicht gefährdet oder unzumutbar belästigt werden. Die Wohnungsaufsicht bietet keine Beratung in Mietrechts- und Gesundheitsfragen.

Welche Unterlagen benötige ich?
Bei erheblichen Wohnungsmängeln reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • schriftliche Erklärung der Mängel
  • Kopie des Mietvertrages, der Mängelanzeige an den/die Vermieter*in und ggfls. des anschließenden Schriftverkehrs
  • aussagekräftige Bilder der Mängel

 

Entstehen mir Kosten?
Es fallen keine Gebühren an.

Weitere Informationen
Unterkünfte zur Unterbringung von Werkvertragsnehmer*innen bzw. Leiharbeiter*innen: Werden für Beschäftigte durch den Arbeitgeber*in Unterkünfte außerhalb des Betriebsgeländes zur Verfügung gestellt, so sind diese vor deren Inbetriebnahme der Stadt Sankt Augustin (Fachdienst Wohnen) anzuzeigen und ein Betriebskonzept hierfür vorzulegen. Die Mindestanforderungen ergeben sich aus den §§ 3 und 3a der Arbeitsstättenverordnung und Nummer 4.4 des Anhangs der Arbeitsstättenverordnung sowie den Technischen Regeln für Arbeitsstätten - Unterkünfte - ASR A4.4

Formulare
Anzeige des Betriebs einer Unterkunft aufgrund der Verordnung nach dem Wohnraumstärkungsgesetz (Druckversion)

Kontaktinformation

Ansprechpartner
Zip/Post Code
Thomas Pütz
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