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Erster Gemeindedirektor Ulrich Syttkus verstorben

Am 29. Oktober 2017 verstarb im Alter von 89 Jahren Ulrich Syttkus, der erste Gemeindedirektor der Gemeinde Sankt Augustin. Er war vom 1. April 1965 bis 31. März 1977 zunächst für das Amt Menden als Amtsdirektor, später dann als Gemeindedirektor für die damalige Gemeinde Sankt Augustin tätig. In seinen zwölf Jahren Amtszeit hat er die Entwicklung Sankt Augustins zur Stadt maßgeblich vorangetrieben.

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Bauarbeiten für Parkanlage im Zentrum starten im Oktober

Ab Montag, 16. Oktober 2017, wird der alte Parkplatz zwischen huma Shoppingwelt und Südstraße gesperrt. Hier baut der Investor, die Jost Hurler Gruppe, eine Parkanlage, in der die Besucher und Anwohner des Zentrums Ruhe und Erholung aber auch Gelegenheit zu sportlicher Betätigung finden können. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2018 geplant.

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Wappen der Stadt Sankt Augustin

Wappen Sankt Augustin Stadtarchiv

"Im Schildhaupt des geteilten Schildes ein schreitender, roter Bergischer Löwe in silbernem Feld als Symbol der Zugehörigkeit zum Bergischen Land, im unteren Teil als Wappenmotiv der Herren von Menden ein silber und blau geschachtes Feld von 8 zu 8 Plätzen."
So lautet die Beschreibung des Wappens der Stadt Sankt Augustin.

1969 wurde das Wappen, das 1936 dem Amt Menden verliehen wurde, von der Gemeinde Sankt Augustin übernommen. Aber was symbolisieren Löwe und Schachmuster?

Bis 1920 durften in Preußen die sogenannten Landgemeinden kein Wappen führen. Im September 1934 fragte der Landrat des Siegkreises bei allen kreiszugehörigen Kommunen nach, ob man ein Wappen einführen wolle. Das Amt Menden kündigte einen Entwurf bis zum 1. Januar 1935 an. Welches Motiv sollte man aber nehmen? Schließlich bat man das Preußische Staatsarchiv in Düsseldorf um Hilfe. Dabei kamen verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Wappens in Betracht:
Einerseits gehörten die selbständigen Gemeinden im Amt Menden zum bergischen Amt Blankenberg. Neben den Grafen bzw. Herzögen von Berg hatte aber auch die Abtei in Siegburg in verschiedenen Orten Rechte. Außer den Symbolen der Landesherren und des Inhabers des Kirchenpatronates standen auch "ein blau zu silbern geschachtes Feld von acht zu acht Plätzen" als Wappenmotiv der bereits 1139 erwähnten ehemaligen Grund- und Burgherren von Menden  und zudem das Wappensymbol (ein Sperling) der seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Niederpleiser Burg befindlichen Herren von Lüninck zur Wahl.
Für 150 Reichsmark erarbeitete dann der in Düsseldorf lebende Heraldiker Professor Schwarz drei farbige Wappen-Vorschläge. Sein erster Vorschlag zeigte im Schildhaupt des geteilten Schildes einen schreitenden, roten Bergischen Löwen in silbernem Feld als Symbol der Zugehörigkeit zum Bergischen Land und im unteren Teil als Wappenmotiv der Herren von Menden ein silber und blau geschachtes Feld von acht zu acht Plätzen. Für dieses Wappen entschied man sich. Das Amt Menden erhielt am 4. Januar 1936 offiziell das Recht, dieses Wappen zu führen.
1969 übernahm die Gemeinde Sankt Augustin das Wappen, 1977 die Stadt Sankt Augustin. Ein Kuriosum: 1978 fiel auf, dass das benutzte Wappen nicht ganz den heraldischen Anforderungen genügte. Bei der Bewehrung hatte man vergessen, die Krallen des Löwen auch in Blau darzustellen. Das korrigierte Wappen wurde 1979 vom Regierungspräsidenten in Köln genehmigt.