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Aktuelles

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung fördert Umbau des Karl-Gatzweiler-Platzes

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Umgestaltung des Karl-Gatzweiler-Platzes und weitere Maßnahmen 2019 mit 1,923 Millionen Euro. Der Bewilligungsbescheid, der Aufschluss über die einzelnen Maßnahmen geben wird, soll Ende 2018 erteilt werden.

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Arbeiten am Rasensportplatz in Meindorf abgeschlossen

Die Sanierung des Meindorfer Rasensportplatzes ist abgeschlossen. Aufgrund der Lage des Platzes im Naturschutzgebiet an der Sieg mussten die Stadt Sankt Augustin und der FC Adler dabei strenge Anforderungen beachten. Der Platz soll aber erst im nächsten Jahr bespielt werden. Im Frühjahr wird er offiziell eingeweiht.

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Termine

Di, 06.11.2018 17:30 bis
21:00

Martinszug in Sankt Augustin-Ort

Martinszug der Hans-Christian-Andersen-Schule

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Mi, 07.11.2018 19:30

Kreuze un Hellijehüsje

Ein Veranstaltung in rheinischer Mundart (Bönnsch)

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Alltag in einer Flüchtlingsunterkunft

Wie sieht die Betreuung der Flüchtlinge aus?

Die Flüchtlinge werden von Sozialarbeitern der Stadt Sankt Augustin betreut. Zu diesem Zweck wurden Sozialarbeiter eingestellt, die sich um die Menschen in den verschiedenen Unterkünften kümmern. Außerdem stehen auch die Hausmeister, die die Objekte betreuen, als Ansprechpartner zur Verfügung. Ehrenamtliche Helfer machen Sport- und Freizeitangebote, unterstützen die Menschen beim Lernen der deutschen Sprache, helfen bei Behördengängen und in Alltagsdingen.

Wie erfolgt die Verpflegung der Flüchtlinge?

In den Unterkünften gibt es Gemeinschaftsküchen. Hier können sich die Flüchtlinge selbst verpflegen. Auch Waschmaschinen stehen in der Unterkunft zur Verfügung.

Wie ist die Sanitärausstattung in den Gemeinschaftsunterkünften?

Die Sanitäreinrichtungen werden gemeinsam genutzt. In der Regel sind für je 16 Frauen oder Männer jeweils 6 Toiletten und 6 Duschen vorgesehen.

Wie viele Menschen müssen sich ein Zimmer teilen?

Das ist ganz unterschiedlich. In den bestehenden Einrichtungen teilen sich bis zu vier Personen ein Zimmer.

Gibt es Gemeinschaftsräume in den Einrichtungen?

In fast allen Unterkünften gibt es Gemeinschaftsräume. Dort können auch ehrenamtliche Angebote durchgeführt werden. Neben den Gemeinschaftsräumen gibt es in den größeren Unterkünften auch Räumlichkeiten für Sozialarbeiter und Hausmeister.

Werden die Gebäude und das Gelände bewacht?

Das hängt von der Größe der Unterkunft ab. Ab einer Belegung mit 150 Personen sorgt ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr für die Sicherheit und den Schutz der Menschen in der Unterkunft. In allen anderen Fällen wird über den Einsatz eines Wachdienstes in enger Abstimmung mit der Polizei, abhängig von der jeweiligen Situation vor Ort und der Gesamtgefährdungslage entschieden.

Gibt es einen ständigen Ansprechpartner der Stadt in der Unterkunft?

In den Objekten gibt es keinen ständigen Ansprechpartner vor Ort. Die Hausmeister und Sozialarbeiter sind aber regelmäßig in den Unterkünften.

Wie wird damit umgegangen, wenn Erkrankungen auftreten? Wie sieht die medizinische Versorgung der dort lebenden Flüchtlinge aus?

Die Erstuntersuchung der Flüchtlinge ist normalerweise bereits in der Erstaufnahmeeinrichtung, Zentrale Unterbringungseinrichtung oder Notunterkunft des Landes erfolgt, so dass ernsthafte oder ansteckende Krankheiten bekannt sind. Die medizinische Versorgung wird über die niedergelassenen Ärzte sichergestellt. Menschen, die krank werden, haben Anspruch auf Krankenhilfe und können die niedergelassenen Ärzte aufsuchen. Bei der Beantragung von Leistungen nach dem AsylbLG wird ihnen ein entsprechendes Infoblatt ausgehändigt. Das klappt normalerweise reibungslos.

Ansteckende Krankheiten sind bei den Flüchtlingen nicht weiter verbreitet als in der Gesamtbevölkerung. Und die Impffreudigkeit ist deutlich höher. Allerdings kommen die Flüchtlinge teilweise erschöpft und in einem schlechten Allgemeinzustand hier an.

Besteht ein Rauchverbot?

Ja, aus Brand- und Gesundheitsschutzgründen gibt es in allen Sammelunterkünften ein Rauchverbot. Ein generelles Alkoholverbot ist aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht erforderlich.

Gibt es eine Hausordnung?

Ja, alle Übergangswohnheime der Stadt haben eine einheitliche Hausordnung, die in mehreren gängigen Sprachen zur Verfügung steht.

Was passiert, wenn ein Flüchtling wiederholt gegen die Hausordnung verstößt oder anderweitig negativ in Erscheinung tritt?

Um den Frieden und das Zusammenleben in der Unterkunft sicherzustellen, würde dieser in eine andere Unterkunft verlegt werden. Das Zusammenleben der Menschen in den Sammelunterkünften klappt bislang aber so gut, dass das bislang kaum eine Rolle spielte.

Sollte es doch einmal zu Konflikten in der Nachbarschaft kommen (z.B. durch Lärm). An wen kann ich mich wenden?

Bei grundsätzlichen Problemen können sie sich an die Stadt Sankt Augustin, Peter Tielke, E-Mail peter.tielke@sankt-augustin.de oder Telefon 02241/243-333 wenden.