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Aktuelles

Ehrenamtskarte NRW beantragen bringt Vorteile

Inhaber der Ehrenamtskarte NRW erhalten nicht nur in Sankt Augustin Vergünstigungen, häufig in Form von Preisnachlässen, sondern auch bei weiteren am Projekt teilnehmenden Kommunen, Einrichtungen oder Unternehmen. Die Beantragung der Karte kann sich also durchaus lohnen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

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Anmeldetermine für Schulneulinge im Schuljahr 2019/2020

Die Grundschulen in Sankt Augustin bieten in den kommenden Wochen Infoabende und Tage der offenen Tür an. Hier können sich die Eltern und zukünftigen Schulkinder über das Schulgebäude, die Unterrichtsmethoden, das Lehrerkollegium und vieles mehr informieren. Passend dazu wurde die Broschüre „Sankt Augustin macht Schule“ aktualisiert. Sie steht ebenfalls als Informationsquelle zur Verfügung.

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Abschlusskonzert des Workshops Holzblas- und Zupfinstrumente

„Gemeinsames Musizieren macht Spaß“ lautet das Motto des Holzbläser-, Gitarren- und Harfenworkshops, gemeinsam veranstaltet von den Fachbereichen Holzblasinstrumente und Zupfinstrumente der Musikschule der Stadt Sankt Augustin. Schüler und Lehrer präsentieren die Ergebnisse des Workshops am Sonntag, 7. Oktober 2018 um 11 Uhr im großen Ratssaal, Markt 1 in Sankt Augustin. Der Eintritt ist frei.

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Noch Bundesfreiwilligenstellen in Sankt Augustin frei

Fürs Leben Lernen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, den eigenen Lebenslauf für spätere Bewerbungen bereichern oder Wartezeiten bis zum Beginn von Ausbildung oder Studium überbrücken können Motive für die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes sein. Die Stadt Sankt Augustin und der Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin bieten insgesamt acht Plätze an. Durch Absagen können kurzfristig noch drei Plätze besetzt werden.

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Tagesmütter und Tagesväter gesucht

Die Stadt Sankt Augustin plant die Anzahl der Betreuungsplätze in der Kindertagespflege bis 2020 auf 220 Plätze zu erhöhen. Dafür sucht sie weitere qualifizierte Tagespflegepersonen. Mit großflächigen Roll-Ups werben die Fachberatungen Kindertagespflege ab Montag, 17. September 2018 im Bürgerservice für die interessante und vielseitige Tätigkeit.

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Brückenausbau für S 13 im Bereich Bahnhof Menden startet

Ab Montag, 8. Oktober 2018 wird die Meindorfer Straße (L16) im Bereich der Eisenbahnunterführung einseitig gesperrt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr während der rund einjährigen Bauphase. Der Zugang zum Bahnsteig ist jederzeit gewährleistet. Überregionale Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

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Johannes-Rau-Stipendiaten an der Fritz-Bauer-Gesamtschule zu Gast im Rathaus

Die Fritz–Bauer–Gesamtschule hatte Anfang Oktober hohen Besuch. Zwei israelische Schüler, die sich erfolgreich um das Johannes-Rau-Stipendium beworben hatten, waren zu Gast. Der Erste Beigeordnete Rainer Gleß empfing die Schüler im Rathaus.

Erinnerungsfoto beim Besuch im Rathaus mit Schulleiterin Stephani Overhage (links) und dem Ersten Beigeordneten Rainer Gleß (ganz rechts)

Die israelischen Schüler Gal Rosen aus Haifa und Tomer Alfassy aus Tel Aviv hatten sich im Frühjahr um das Johannes-Rau-Stipendium erfolgreich beworben. Sie waren zu Gast bei Lisa Hassel, Schülerin der 10. Klasse sowie bei Nils Pätzold, Schüler des ersten Oberstufenjahrganges der Fritz-Bauer-Gesamtschule.

In einem Motivationsschreiben mussten Gal Rosen und Tomer Alfassy darlegen, warum sie sich für das Stipendium interessieren und was sie an einem Austausch zwischen Israel und Deutschland wichtig finden.

Nils Pätzold war bereits im Jahr 2016 an einem Schüleraustausch der Gesamtschule mit der Junior High School in Mewasseret Zion, der Partnerstadt der Stadt Sankt Augustin, beteiligt. Lisa Hassel hatte über den Freundeskreis der Familie Berührungspunkte mit Israel. Lisa war die Teilnahme so wichtig, dass sie sogar auf die Abschlussfahrt mit ihrer Klasse verzichtete.

Zur Vorbereitung waren Lisa und Nils in Begleitung von Alexander Clémeur, Lehrer an der Gesamtschule, in Köln, um vieles über Politik, Geschichte und Kultur der Israelis zu erfahren.

Gemeinsam mit ihren deutschen Gastfamilien erkundeten Gal Rosen und Tomer Alfassy die Region um Sankt Augustin und Köln. Eine gemeinsame Woche in Berlin stand auch auf dem Programm.

Ein Highlight war der Empfang im Sankt Augustiner Rathaus. Der Erste Beigeordnete Rainer Gleß begrüßte die israelischen und deutschen Gäste. Nach einem lebhaften Gedankenaustausch überreichte er den Schülern ein kleines Präsent zur Erinnerung an ihren Besuch in Sankt Augustin und wünschte ihnen noch viele interessante Begegnungen bei ihrem Deutschlandaufenthalt und für die Zukunft alles Gute.

Lisa Hassel zeigte sich nach der gemeinsamen Woche begeistert: "Es war eine wunderbare Zeit. Sie war viel zu kurz. Israelische und deutsche Schüler sind in einen engen Kontakt getreten, und ich wünsche mir, dass wir länger zusammen gewesen wären. Ich bin an dem Austausch mit den Israelis im Rahmen des Rau-Stipendiaten-Programmes gewachsen.“

Für die Schule war die Teilnahme am Johannes–Rau–Stipendium eine große Ehre. Die Teilnahme ergänzt das Konzept der Schule zur Holocaust Erziehung, bei der das Lernen aus der Vergangenheit für ein Leben in der Zukunft wichtig ist. Zu dem Thema arbeiten die Schüler der Fritz-Bauer-Gesamtschule nach dem Leitbild „Leistung einbringen – Vielfalt leben – Wertschätzung erfahren“ im Unterricht und in Projekten.

Johannes-Rau-Stipendium

Nach einem jährlich durchgeführten Aufsatzwettbewerb in Israel werden 20 Schüler ausgewählt, die zu einem 13-tägigen Programm nach Deutschland eingeladen werden. Das Stipendienprogramm richtet sich an israelische Jugendliche und soll ihnen ermöglichen, ihr Deutschlandbild zu aktualisieren und persönliche Kontakte zu Schülern in Deutschland aufzubauen.

Geschichte des Stipendiums

Das Stipendium geht zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. In einer Rede vor dem israelischen Parlament während seines Staatsbesuchs im Jahr 2000 hatte er betont, wie wichtig es sei, "dass sich die jungen Menschen unserer beiden Länder kennen lernen, sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und gemeinsam Zukunft suchen."

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25.10.2017