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Aktuelles

Kita Im Rebhuhnfeld hat erste Kinder aufgenommen

Seit 1. Februar 2018 ist die städtische Kita Im Rebhuhnfeld in Menden offiziell in Betrieb. Die ersten 20 Kinder werden seitdem betreut. In den nächsten Monaten werden weitere Kinder dazu stoßen. Insgesamt stehen 72 Plätze in vier Gruppen für Kinder ab vier Monaten zur Verfügung. Die Bauzeit betrug nur elf Monate.

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Keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten

Am 28. Februar und am 1. März 2018 finden keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten im Sankt Augustiner Rathaus statt.

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Rettungsschwimmer gesucht

Für die Freibadsaison sucht die Stadt Sankt Augustin Rettungsschwimmer/innen als Aushilfen.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Am Dienstag, 20. Februar 2018 ist die Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin aufgrund einer internen Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter erst ab 10.00 Uhr für Ratsuchende geöffnet.

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Bürgermeister Klaus Schumacher besucht Fahrrad XXL Feld in Sankt Augustin

Regelmäßig ist Sankt Augustins Bürgermeister Klaus Schumacher in Begleitung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) zu Gast bei ortsansässige Unternehmen. Im Januar besuchte er nun Fahrrad XXL Feld.

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Aufwertung des Karl-Gatzweiler-Platzes als zentrale Maßnahme im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Zentrum

Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für das Zentrum soll auch der Karl-Gatzweiler-Platz aufgewertet werden. Ein Förderantrag auf Mittel aus der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden wurde im Januar 2018 gestellt. Am Dienstag, 27. Februar 2018, 18.30 Uhr können sich interessierte Sankt Augustiner über die konkrete Planung im kleinen Ratssaal des Rathauses informieren. Die ausgewählten Bänke stehen bereits jetzt im Foyer des Rathauses zum Probesitzen bereit.

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Klatschmohn – Die Blume des Jahres mitten in der Stadt

Er ist weltweit verbreitet und als typischer Getreidebegleiter und Sommerbote bestens bekannt. Mit seiner auffallend roten Farbe und den zarten Blüten steht er für das pure Sommergefühl: Klatschmohn. Die Loki-Schmidt-Stiftung hat die rote Sommerschönheit zur Blume des Jahres 2017 gekürt. Auch in Sankt Augustin blüht der Klatschmohn zurzeit an vielen Stellen und das meist unabsichtlich.

Das Vorkommen von Klatschmohn und anderen Ackerwildkräutern wird von der Stadt Sankt Augustin aber auch gezielt gefördert. Auf einem schmalen Beet entlang der Bahnhaltestelle „Sankt Augustin-Kloster“ zum Beispiel hat die Jahresblume gemeinsam mit anderen Ackerwildkräutern eine dauerhafte Bleibe gefunden. Das Beet, ursprünglich als Ausgleichsmaßnahme für die Vergrößerung und Erneuerung der Haltestelle festgesetzt, wird vom Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin gepflegt. Neben dem Klatschmohn und seinen hiesigen Verwandten Saatmohn und Sandmohn wurde hier auch die in freier Natur ausgestorbene Kornrade mit ihren violetten Blüten wieder angesiedelt. Ferner finden sich hier Wildkräuter, wie die blaue Wegwarte, der gelbe Ackersenf, der zarte blaue Ehrenpreis und noch einige mehr.

Weitere Ackerwildkrautflächen finden sich im Stadtgebiet auf dem Mendener Friedhof, an der Alten Heerstraße sowie an der Husarenstraße. Hier wird der Boden nach einem bestimmten Pflegeplan im Frühjahr und/oder Herbst umgebrochen und ab und an reichern die Bundesfreiwilligendienstleistenden des Umweltbüros die Flächen mit heimischem Saatgut an. Hierzu nutzen sie häufig Samen, die sie nach der Blütezeit sammeln.

„Gerade im Siedlungsraum sind Blühinseln, wie an der Haltestelle Sankt Augustin-Kloster für Insekten und Kleintiere sehr wichtige Biotope“, so die Biologin Birgit Dannefelser vom Umweltbüro. „Sie sind für alle bestäubenden Insekten eine unverzichtbare Nahrungsquelle und damit natürlich auch für Vögel interessant, die jetzt die Insekten fressen und sich später dann die Samen schmecken lassen.“ Das Umweltbüro möchte den Menschen zeigen, wie schön die sogenannten „Unkräuter“ sind und sie dazu einladen, ihnen einen Platz in ihrem Garten oder auf dem Balkon einzuräumen. Denn, was den Insekten eine wichtige Nahrungsquelle ist, ist den Menschen eine echte Augenweide!

Weil der Klatschmohn seinen Lebensrhythmus perfekt an den des Getreides angepasst hat, war er früher in und an den Getreidefeldern ein typischer Begleiter. Bessere Saatgutreinigung und Pestizideinsatz in der Landwirtschaft machten ab den 50er Jahren nicht nur dem Klatschmohn, sondern auch vielen anderen bunten Ackerbegleitkräutern wie Kornrade, Kornblume oder Ackerhundskamille den Garaus. Die bunten Ackerränder verschwanden aus der Landschaft. Mit seinen winzigen, vom Wind verbreiteten Samen fand der Mohn schnell neue Lebensräume auf Schuttplätzen, an Straßenböschungen und überall dort, wo der Boden immer wieder umgebrochen wird. Dank neuer, selektiv wirkender Pestizide sieht man die Jahresblume und ihre Verwandtschaft aber heute auch ab und an wieder am Ackerrand.

13.06.2017