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Aktuelles

Arbeiten am Rasensportplatz in Meindorf abgeschlossen

Die Sanierung des Meindorfer Rasensportplatzes ist abgeschlossen. Aufgrund der Lage des Platzes im Naturschutzgebiet an der Sieg mussten die Stadt Sankt Augustin und der FC Adler dabei strenge Anforderungen beachten. Der Platz soll aber erst im nächsten Jahr bespielt werden. Im Frühjahr wird er offiziell eingeweiht.

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Termine für Samstagstrauungen 2019 ab sofort reservieren

Ab sofort können für das nächste Jahr Termine für Trauungen am Samstag in der Niederpleiser Mühle und auf Schloss Birlinghoven beim Standesamt der Stadt Sankt Augustin reserviert werden. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Tage:

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Erfolgreiches Workshopkonzert

Der Wochenendworkshop der Fachbereiche Holzblas- und Zupfinstrumente der Musikschule der Stadt Sankt Augustin fand einen gelungenen Abschluss in einem gemeinsamen Konzert der Teilnehmer im großen Ratssaal. Kai Engel, Filialleiter der Kreissparkasse Köln aus Sankt Augustin-Ort, übergab bei dieser Gelegenheit einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro der Stiftung der Kreissparkasse Köln. Mit dem Betrag, der durch den Förderverein der Musikschule großzügig aufgestockt wurde, konnte eine neue Harfe für die Musikschule angeschafft werden.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Während der Herbstferien vom 15. bis zum 26. Oktober 2018 ändern sich die Öffnungszeiten der Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin.

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Noch Bundesfreiwilligenstellen in Sankt Augustin frei

Fürs Leben Lernen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, den eigenen Lebenslauf für spätere Bewerbungen bereichern oder Wartezeiten bis zum Beginn von Ausbildung oder Studium überbrücken können Motive für die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes sein. Die Stadt Sankt Augustin und der Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin bieten insgesamt acht Plätze an. Durch Absagen können kurzfristig noch drei Plätze besetzt werden.

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Aktivste Radler beim STADTRADELN ausgezeichnet

203 fleißig in die Pedalen tretende Radler sorgten für den ersten Platz Sankt Augustins beim STADTRADELN 2018 im Rhein-Sieg-Kreis. 51.827 Kilometer und 7.359 Kilogramm eingespartem CO2 zeigte das Radelmeter zum Abschluss der dreiwöchigen Aktion. Die beiden Spitzenreiter haben mit gemeinsam knapp 3.000 Kilometer ein großen Anteil gehabt und wurden jetzt im Rathaus ausgezeichnet.

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Beiträge zur Stadtgeschichte

Band 54 der Reihe erscheint mit vier Aufsätzen

Die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Bergmann-Gries und Stadtarchivar Michael Korn stellten jetzt den neuen Band 54 der Reihe „Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte mit dem Titel „Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz“ vor. In vier Aufsätzen werden in dem reich bebilderten Band unterschiedliche Themen aus der Geschichte der Stadt aufgegriffen.

Professor Michael Werling, Wolfgang Köhler, Stadtarchivar Michael Korn und Verleger Klaus Walterscheid präsentieren den neuen Band.

Zu Beginn berichtet Wolfgang Köhler vom Leben auf dem Schmerbroich in den 1940/50er Jahren. Der Autor wohnt seit seiner Geburt vor über 70 Jahren dort und berichtet sehr anschaulich aus seiner Kinder- und Jugendzeit von weitgehend unbeaufsichtigten Kinderspielen z. B. auf der Pleistalstraße, beim Pleistalwerk, an der Bröltalbahn, beim Schießstand der Niederpleiser Schützen oder an der nahen Tongrube. Ferner schildert Wolfgang Köhler die vielfach auf kleinen Hofstellen betriebene Landwirtschaft, die benachbarte Gaststätte sowie die große Baumschule. Breiten Raum nehmen seine Darstellungen der Schmerbroicher Familien und ihrer Mitglieder ein.

Der zweite Aufsatz „Josephine (Finchen) Loewenich und die Denkmalpflege – Untersuchungen zu einer Kreuzstele auf dem Mülldorfer Friedhof“ stammt von Prof. Michael Werling. Die Stele zeigt die allererste Bestattung an, die auf dem Mülldorfer Friedhof erfolgte. Der Autor beschreibt zunächst den Gedenkstein und wendet sich dann der Verstorbenen und ihrer Familie zu. Josephine war eine Tochter des Hauptlehrers an der Mülldorfer Volksschule Peter Loewenich. Josephine erkrankte Anfang der 1920er Jahre. Da man damals allgemein die Symptome noch nicht sehr ernst nahm, verstarb sie nach einem Blinddarmdurchbruch im Alter von gerade 18 Jahren. Prof. Werling schließt seinen Aufsatz mit einer Beschreibung des Zustands des Grabsteins und hebt die denkmalpflegerische Bedeutung der Kreuzstele hervor.

Der dritte Aufsatz stammt von Franca Victoria Schankweiler und trägt den Titel Die Jugendkompanien der Bürgermeisterei Menden in den Jahren 1914-1918 – Zur militärischen Vorbereitung der Jugend im Siegkreis.
Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs war das Ziel, die heranwachsende männliche Jugend ab dem vollendeten 16. Lebensjahr auf „militärische Hilfs- und Arbeitsdienste“ z.B. als Erntearbeiter sowie den späteren Dienst im Heer und der Marine vorzubereiten. Die damaligen Richtlinien sahen ab August 1914 neben der Erziehung zur Hingabe für Vaterland, Kaiser und Reich u.a. die Stärkung von Mut und Entschlossenheit vor. Erreicht werden sollte dies mit gezielten Übungen wie z. B. Antreten, Marschübungen, Spurenlesen und Bildung einer Schützenlinie. Auch die Erziehung zur pünktlichen Folgsamkeit, Selbständigkeit, Verantwortlichkeit, Zuverlässigkeit, der Gebrauch von Kompass und Fernsprecher und Kenntnis der Morseschrift wurden geübt.
Die Autorin schildert die allgemeine Organisation in Preußen bis zur Auflösung nach Kriegsende, in der Folge kommt sie auf die Situation in der Bürgermeisterei Menden zu sprechen: Hier gab es vier Jugendkompanien mit teils über 320 Jugendlichen. Neben den regelmäßigen Übungen nahmen die Jugendlichen auch an überörtlichen Wettkämpfen im Wehrturnen teil.

Wiederum von Prof. Michael Werling stammt der vierte Aufsatz Wir werden weniger, älter und bunter – Ein Mehrgenerationen-Wohnquartier auf dem Gelände des ‚Steiferhofs‘ in Buisdorf“.
Ausgangspunkt war der stetig wachsende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum. Hierbei können Mehrgenerationen-Wohnquartiere, wie sie vor einigen Jahren z.B. am Markt in Menden realisiert wurden, älteren Menschen ein soziales, gesellschaftlich integriertes Wohnumfeld bieten. Eine Möglichkeit hierzu könnte im Steiferhof bestehen. Dabei sollte der noch erhaltene großflächige Grünbereich um den Hof weitestgehend erhalten und parkähnlich aufgewertet werden.
Prof. Werling stellt zunächst die wechselvolle Geschichte des Steiferhofs seit dem 11. Jahrhundert bis zur Aufgabe der eigenen landwirtschaftlichen Aktivitäten in den 1960-er Jahren dar. Der Autor beschreibt die Gebäude des Steiferhofs und stellt einen der von seinen Studenten erstellten 19 Entwürfe ausführlich vor. Der U-förmige Neubau bestünde aus drei Riegeln, die durch zwei Glasfugen miteinander verbunden sind. Die umliegenden Freiflächen sollen dabei zu einer Parkanlage gestaltet werden, der innere Hof kann als Platz für gemeinsame Aktivitäten der Wohngemeinschaft fungieren.

Der 96 Seiten umfassende Band ist mit über 60 Abbildungen illustriert und im Stadtarchiv Sankt Augustin im Rathaus sowie im Buchhandel für 6 Euro erhältlich. Herausgeber ist die Stadt Sankt Augustin – Stadtarchiv. Die Redaktion hatte Stadtarchivar Michael Korn.

Weitere Informationen zu der Reihe Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte und zum Stadtarchiv gibt es bei Stadtarchivar Michael Korn, Tel. 02241/243-508, E-Mail: michael.korn@sankt-augustin.de  und hier .

 

07.03.2017