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Aktuelles

Sternsinger zu Gast im Rathaus

Unter dem Wahlspruch "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!" brachten die Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Maria Königin ihren Segen auch in das Sankt Augustiner Rathaus.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Am 22. Januar und am 9. Februar 2018 bestehen geänderte Öffnungszeiten der Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin.

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Helfer für Ferienaktionen 2018 gesucht

Für die diesjährigen Ferienangebote der Stadt Sankt Augustin in den Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien sucht der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule wieder Ferienhelfer ab 16 Jahren, die Interesse an einer abwechslungsreichen pädagogischen Ferienbeschäftigung für die Dauer von zwei bis drei Wochen haben. Pro Woche wird eine Aufwandsentschädigung von 120 Euro gezahlt. Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Teilnahme an einer von der Stadt durchgeführten Schulung.

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Ersatzräume für Jugendzentrum Matchboxx. fertiggestellt

In der Grantham-Allee, in der Nähe des Rhein-Sieg-Gymnasiums, ist in den letzten Wochen das neue Zuhause für das Jugendzentrum Matchboxx. entstanden. Auf etwa 800 Quadratmetern kann der Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in den nächsten zwei Jahren bis zur Fertigstellung des Neubaus an der Bonner Straße sein bewährtes Angebot durchführen. Das Gebäude wurde in Modulbauweise errichtet und liegt im Zeit- und Kostenplan.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Streckenausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn finden im Rahmen des Ausbaus der S 13 zwischen dem 21. Januar und 28. Februar 2018 Rodungsarbeiten entlang der Strecke zwischen Troisdorf und Sankt Augustin statt. In Sankt Augustin-Menden ist die Strecke von der Siegbrücke bis zum Bahnhof Menden an verschiedenen Abschnitten betroffen.

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Beiträge zur Stadtgeschichte

Band 54 der Reihe erscheint mit vier Aufsätzen

Die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Bergmann-Gries und Stadtarchivar Michael Korn stellten jetzt den neuen Band 54 der Reihe „Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte mit dem Titel „Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz“ vor. In vier Aufsätzen werden in dem reich bebilderten Band unterschiedliche Themen aus der Geschichte der Stadt aufgegriffen.

Professor Michael Werling, Wolfgang Köhler, Stadtarchivar Michael Korn und Verleger Klaus Walterscheid präsentieren den neuen Band.

Zu Beginn berichtet Wolfgang Köhler vom Leben auf dem Schmerbroich in den 1940/50er Jahren. Der Autor wohnt seit seiner Geburt vor über 70 Jahren dort und berichtet sehr anschaulich aus seiner Kinder- und Jugendzeit von weitgehend unbeaufsichtigten Kinderspielen z. B. auf der Pleistalstraße, beim Pleistalwerk, an der Bröltalbahn, beim Schießstand der Niederpleiser Schützen oder an der nahen Tongrube. Ferner schildert Wolfgang Köhler die vielfach auf kleinen Hofstellen betriebene Landwirtschaft, die benachbarte Gaststätte sowie die große Baumschule. Breiten Raum nehmen seine Darstellungen der Schmerbroicher Familien und ihrer Mitglieder ein.

Der zweite Aufsatz „Josephine (Finchen) Loewenich und die Denkmalpflege – Untersuchungen zu einer Kreuzstele auf dem Mülldorfer Friedhof“ stammt von Prof. Michael Werling. Die Stele zeigt die allererste Bestattung an, die auf dem Mülldorfer Friedhof erfolgte. Der Autor beschreibt zunächst den Gedenkstein und wendet sich dann der Verstorbenen und ihrer Familie zu. Josephine war eine Tochter des Hauptlehrers an der Mülldorfer Volksschule Peter Loewenich. Josephine erkrankte Anfang der 1920er Jahre. Da man damals allgemein die Symptome noch nicht sehr ernst nahm, verstarb sie nach einem Blinddarmdurchbruch im Alter von gerade 18 Jahren. Prof. Werling schließt seinen Aufsatz mit einer Beschreibung des Zustands des Grabsteins und hebt die denkmalpflegerische Bedeutung der Kreuzstele hervor.

Der dritte Aufsatz stammt von Franca Victoria Schankweiler und trägt den Titel Die Jugendkompanien der Bürgermeisterei Menden in den Jahren 1914-1918 – Zur militärischen Vorbereitung der Jugend im Siegkreis.
Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs war das Ziel, die heranwachsende männliche Jugend ab dem vollendeten 16. Lebensjahr auf „militärische Hilfs- und Arbeitsdienste“ z.B. als Erntearbeiter sowie den späteren Dienst im Heer und der Marine vorzubereiten. Die damaligen Richtlinien sahen ab August 1914 neben der Erziehung zur Hingabe für Vaterland, Kaiser und Reich u.a. die Stärkung von Mut und Entschlossenheit vor. Erreicht werden sollte dies mit gezielten Übungen wie z. B. Antreten, Marschübungen, Spurenlesen und Bildung einer Schützenlinie. Auch die Erziehung zur pünktlichen Folgsamkeit, Selbständigkeit, Verantwortlichkeit, Zuverlässigkeit, der Gebrauch von Kompass und Fernsprecher und Kenntnis der Morseschrift wurden geübt.
Die Autorin schildert die allgemeine Organisation in Preußen bis zur Auflösung nach Kriegsende, in der Folge kommt sie auf die Situation in der Bürgermeisterei Menden zu sprechen: Hier gab es vier Jugendkompanien mit teils über 320 Jugendlichen. Neben den regelmäßigen Übungen nahmen die Jugendlichen auch an überörtlichen Wettkämpfen im Wehrturnen teil.

Wiederum von Prof. Michael Werling stammt der vierte Aufsatz Wir werden weniger, älter und bunter – Ein Mehrgenerationen-Wohnquartier auf dem Gelände des ‚Steiferhofs‘ in Buisdorf“.
Ausgangspunkt war der stetig wachsende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum. Hierbei können Mehrgenerationen-Wohnquartiere, wie sie vor einigen Jahren z.B. am Markt in Menden realisiert wurden, älteren Menschen ein soziales, gesellschaftlich integriertes Wohnumfeld bieten. Eine Möglichkeit hierzu könnte im Steiferhof bestehen. Dabei sollte der noch erhaltene großflächige Grünbereich um den Hof weitestgehend erhalten und parkähnlich aufgewertet werden.
Prof. Werling stellt zunächst die wechselvolle Geschichte des Steiferhofs seit dem 11. Jahrhundert bis zur Aufgabe der eigenen landwirtschaftlichen Aktivitäten in den 1960-er Jahren dar. Der Autor beschreibt die Gebäude des Steiferhofs und stellt einen der von seinen Studenten erstellten 19 Entwürfe ausführlich vor. Der U-förmige Neubau bestünde aus drei Riegeln, die durch zwei Glasfugen miteinander verbunden sind. Die umliegenden Freiflächen sollen dabei zu einer Parkanlage gestaltet werden, der innere Hof kann als Platz für gemeinsame Aktivitäten der Wohngemeinschaft fungieren.

Der 96 Seiten umfassende Band ist mit über 60 Abbildungen illustriert und im Stadtarchiv Sankt Augustin im Rathaus sowie im Buchhandel für 6 Euro erhältlich. Herausgeber ist die Stadt Sankt Augustin – Stadtarchiv. Die Redaktion hatte Stadtarchivar Michael Korn.

Weitere Informationen zu der Reihe Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte und zum Stadtarchiv gibt es bei Stadtarchivar Michael Korn, Tel. 02241/243-508, E-Mail: michael.korn@sankt-augustin.de  und hier .

 

07.03.2017