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Aktuelles

Neubau Kita in Niederpleis geplant

Die Stadt Sankt Augustin beabsichtigt im Stadtteil Niederpleis auf einem städtischen Grundstück am Kreisverkehr Pleistalstraße/Hauptstraße eine viergruppige Kindertageseinrichtung (Kita) zu bauen. Außerdem sollen in dem neuen Gebäude vier Einzelappartements für betreutes Wohnen junger Erwachsener entstehen. In einer Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, 26. Februar 2018, 20 Uhr im Pfarrsaal der katholischen St. Martinus Kirchengemeinde, Friedhofstraße 1, wird die Stadtverwaltung die Pläne der Öffentlichkeit vorstellen und mögliche Fragen beantworten.

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Keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten

Am 28. Februar und am 1. März 2018 finden keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten im Sankt Augustiner Rathaus statt.

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Tag der Offenen Tür im Stadtarchiv Sankt Augustin

Das Stadtarchiv Sankt Augustin öffnet am Freitag, 2. März 2018, von 12 bis 18 Uhr im Rathaus seine Türen. Der Tag steht unter dem Motto „Schule im Wandel“.

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Hilfe-Netzwerk 60plus geht an den Start

Ab 2. März 2018 bietet das neue Hilfe-Netzwerk 60plus älteren Menschen in Sankt Augustin nachbarschaftliche Hilfe und Unterstützung an. Das Hilfe-Netzwerk 60plus kann für einen begrenzten Zeitraum Besuche zuhause oder im Pflegeheim, Unterstützung beim Schriftverkehr, Begleitung bei Behördengängen, zum Einkaufen, bei Spaziergängen oder kleinen Hilfen im und ums Haus oder der Wohnung anbieten. Es kann nicht eine Haushaltshilfe, einen ambulanten Pflegedienst, einen Handwerker ersetzen oder Notfall-Hilfe leisten. Hilfesuchende und Angehörige erreichen die Ehrenamtler jeden Freitag von 9 - 12 Uhr über die Telefonnummer 02241/243-600 oder persönlich im Rathaus, Raum 9.

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Rettungsschwimmer gesucht

Für die Freibadsaison sucht die Stadt Sankt Augustin Rettungsschwimmer/innen als Aushilfen.

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Bauhof rüstet weitere Straßenleuchten auf LED um

Seit Mitte Februar sind die Mitarbeiter des Bauhofs mit dem Hubwagen unterwegs und rüsten 470 Leuchten auf LED um. Der Austausch von den besonders energieeffizienten Leuchten erfolgt im gesamten Stadtgebiet. Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung mit 30 Prozent. Insgesamt wird eine jährliche Stromeinsparung von rund 216.000 Kilowattstunden erwartet.

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Rathaus der Stadt Sankt Augustin erhält Laien-Defibrillator

Björn Steiger Stiftung und EVG Sankt Augustin unterstützten die Aufstellung

Im Rathaus steht seit Anfang Februar 2017 ein Laien-Defibrillator für Herznotfälle zur Verfügung. Das Gerät ist zentral im Foyer im Erdgeschoss angebracht und soll zukünftig im Falle eines Herzstillstandes schnelle Hilfe geben. Finanziert wird der Automatisierte Externe Defibrillator (AED) durch die Björn Steiger Stiftung und die EVG Sankt Augustin Energieversorgungsgesellschaft mbH.

v.l.n.r. Marcus Lübken, Geschäftsführer EVG, Michael Müller, Projektmanager Björn Steiger Stiftung und Bürgermeister Klaus Schumacher vor dem Laien-Defibrillator.

Angestoßen durch einen Vorschlag des Personalrats der Stadtverwaltung, fiel schnell die Wahl auf die Björn Steiger Stiftung. Im Rahmen der Initiative „100.000 Leben retten“ stellt die Stiftung AED-Säulen an öffentlich zugänglichen Orten auf, um im Notfall schnelle Hilfe garantieren zu können und sucht Sponsoren, die die Geräte mitfinanzieren. Marcus Lübken, Geschäftsführer der EVG betont, „Energie macht das Leben nicht nur komfortabel, sondern kann auch Leben retten. Deshalb war es für die Stadtwerke Sankt Augustin -EVG- selbstverständlich, die Anschaffung eines Defibrillators für die Bürgerinnen und Bürger im Rathaus zu unterstützen.“

Michael Müller (2.v.r.) zeigt Marcus Lükben (re.), Bürgermeister Klaus Schumacher (m.) und Ersthelfern der Verwaltung, wie einfach der Laien-Defibrillator zu bedienen ist.

Im Falle eines Herzstillstandes ist schnelle Hilfe sehr wichtig für den weiteren Gesundheitszustand des Betroffenen und nicht die medizinische Perfektion. Denn mit jeder Minute ohne Defibrillation sinken die Überlebenschancen des Betroffenen um sieben bis zehn Prozent und bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage können irreparable Schäden zurückbleiben. Noch bevor der Rettungsdienst eintrifft, sollten Anwesende deshalb mit der Herzdruckmassage beginnen und den Laien-Defibrillator anwenden. Das Gerät gibt dem Anwender klare Sprachanweisungen. So wird dieser durch jeden Schritt der Behandlung geführt und leistet lebenswichtige Hilfe. Denn „Das einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“ – so Dr. med. h.c. Siegfried Steiger, Gründer der Björn Steiger Stiftung. Auch wenn jeder den Defibrillator bedienen kann, wurden die Ersthelfer im Rathaus in die Bedienung des neuen Gerätes eingewiesen.

Noch immer sterben deutschlandweit jährlich mehr als 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Bürgermeister Klaus Schumacher ist überzeugt, „Die Geräte müssen so selbstverständlich werden wie ein Erste-Hilfe-Kasten oder ein Feuerlöscher. Ich freue mich, dass wir zukünftig im Rathaus darauf vorbereitet sind, im Fall der Fälle schnell zu helfen.“

Die Björn Steiger Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Massenverbreitung von AED-Geräten und der Breitenausbildung der Bevölkerung diese enorme Zahl an Todesopfern zu senken.

Björn Steiger Stiftung

Der Laien-Defibrillator hängt gut sichtbar im Foyer des Rathauses, direkt hinter der Eingangstür.

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

08.02.2017