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Aktuelles

Sankt Augustin ist Teil des Radrennens „Deutschland Tour“

Die Deutschland Tour, ein Radrennen der Spitzenklasse, macht am Donnerstag, 23. August 2018 Station in unserer Region, denn die Etappe „Koblenz – Bonn“ steht an. Zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr wird es im Bereich Pleistalstraße/Schloßstraße zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Radsportgruppe kommt aus Richtung Königswinter und fährt über die Pleistalstraße und die Schloßstraße in Richtung Stieldorf weiter. Eine Absicherung durch Polizei und Sicherheitskräfte ist im Vorfeld und während der Durchfahrt gewährleistet.

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Stadt Sankt Augustin bildet aus

Die Stadtverwaltung ermöglicht es insgesamt sieben jungen Menschen in diesem Jahr mit ihrer Ausbildung bei der Stadt Sankt Augustin ihre ersten Schritte auf dem Weg ins Berufsleben zu beschreiten. Insgesamt werden derzeit 17 Auszubildende in den unterschiedlichsten Berufen bei der Stadt ausgebildet. Bürgermeister Klaus Schumacher begrüßte die neuen Auszubildenden. Er wünschte ihnen einen guten Start und viel Erfolg in ihrer Ausbildung.

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Stadtwerke Sankt Augustin –EVG- sponsern neue UV-Shirts

Die Mitarbeiter des Freibades in Sankt Augustin können sich über eine neue Ausstattung freuen. EVG-Geschäftsführer Marcus Lübken und Ali Doğan, Beigeordneter für Kultur und Sport der Stadt Sankt Augustin, überreichen dem Freibadpersonal 100 neue T-Shirts mit UV-Schutz.

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Offener Treff Gutenbergschule

Die Gutenbergschule in der Pauluskirchstraße sucht für ihren „Offenen Treff“, der für Jugendliche ab 12 Jahren, in den Räumlichkeiten der Förderschule angeboten wird, ehrenamtliche Unterstützung. Bei dem Projekt geht es um die Begleitung von Schülern der Förderschule mit dem Ziel, Hemmschwellen abzubauen und sie mittelfristig in bestehende offene Einrichtungen der Stadt zu integrieren. Los geht’s ab Anfang September, zunächst befristet bis zum 30. April 2019.

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Farbenfroh in den Bildungsherbst

Das neue Semester der VHS Rhein-Sieg beginnt am 3. September. Das Kursprogramm ist in allen öffentlichen Gebäuden, Banken und Sparkassen sowie bei Ärzten und Apotheken erhältlich. Ferner steht es online unter www.vhs-rhein-sieg.de zur Verfügung.

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Extreme Trockenheit

Der Zentrale Bauhof der Stadt Sankt Augustin warnt aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit vor Gefahren durch sogenannte „Grünastbrüche“ im Stadtgebiet. Die Gefahr besteht generell bei allen Bäumen, also auch auf allen privaten Grünflächen.

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Neue Impulse für mehr Jugendbeteiligung in Sankt Augustin

Partizipationsmodell mit vier Modulen geht an den Start

Die Verteilung von Postkarten an der Gesamtschule der Stadt Sankt Augustin mit der Aufforderung an Jugendliche Vorschläge für Mini-Projekte einzureichen, bildet den Auftakt für eine ganze Reihe von Aktivitäten, Jugendlichen die Möglichkeit zum Mitmachen und Mitmischen in Sankt Augustin zu geben. Auch Speed-Debating, einzelne Beteiligungsaktionen, Jugendforen und die Vernetzung der Schülervertretungen sind neue Formen der Beteiligung. Grundlage für die Entwicklung des neuen Modells war eine Ideenwerkstatt, in der Jugendliche ihre Bedürfnisse und Wünsche zusammengetragen haben.

Mit cooler Musik warben Fachkräfte aus den Jugendeinrichtungen am Freitag, 7. Oktober 2016 an der Gesamtschule Sankt Augustin für das neue Konzept der Partizipation von Jugendlichen. Mit einer Postkartenaktion wollen sie die Schüler dafür begeistern, ihre Ideen für Mini-Projekte, die allen Sankt Augustiner Jugendlichen zu Gute kommen, einzubringen und mit Hilfe kompetenter Unterstützer aus der Jugendarbeit umzusetzen. Neben Rat und Tat bei allen Projekten gibt es für mindestens vier Projekte bis zu 300 Euro. Nach den Herbstferien wird diese Aktion am Schulzentrum Niederpleis, am Rhein-Sieg-Gymnasium und der Gutenbergschule fortgesetzt. Wer diese Chance nutzen möchte, sollte sich schnell bei Klaus Engels melden, Telefon 02241/243-332 oder E-Mail: klaus.engels@sankt-augustin.de.

Das gesamte Partizipationsmodell besteht aus vier Modulen:

  • Vernetzung der Schülervertretungen
  • Miniprojekte
  • Beteiligungsaktionen und Jugendforen
  • Speed-Debating

Entwickelt wurde dieses Konzept mit Unterstützung der Fachberatung „Partizipation“ des Landesjugendamtes von einer Expertenrunde bestehend aus Anne-Katrin Silber-Bonz, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Sandra Clauß, Leiterin des Fachbereiches Kinder, Jugend und Schule, Marion Kusserow, Leiterin des Fachdienstes Jugendarbeit und Verwaltung der Jugendhilfe, Andreas Kernenbach, Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin e.V., Jörg Kourkoulos, Leitung der katholischen Jugendzentren Menden und Meindorf, Malte Dirks, SV-Lehrer der Gesamtschule sowie Klaus Engels, zuständiger Mitarbeiter des Jugendamtes. Diese Expertenrunde griff auf die Ergebnisse der im Herbst 2014 durchgeführten Ideenwerkstatt „Neue Impulse für mehr Jugendbeteiligung“ zurück. Dort artikulierten die Jugendlichen ihre Bedürfnisse und Wünsche. Einig waren sie sich darin: Ja, sie wollen „mitmachen“ und „mitmischen“! Aber dafür wünschen sie sich weniger starre Formen, sondern verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten. So sollen diese offen, projektbezogen, stadtteilorientiert sein. Und vor allem soll es auch möglich sein, sich mal nur für kurze Dauer und mit einer geringeren Verbindlichkeit in den Partizipationsprozess einzubringen.

All diese zum Teil sehr unterschiedlichen Anliegen und Wünsche der Jugendlichen wurden in dem Prozess zur Entwicklung des neuen Partizipationskonzeptes für Jugendliche aufgegriffen.

Nachdem der für den Partizipationsprozess zuständige Mitarbeiter Klaus Engels, der vorübergehend für die Betreuung der Flüchtlinge eingesetzt war, wieder der Jugendarbeit vollständig zur Verfügung steht, kann die Umsetzung des Konzeptes beginnen. Die Vernetzung der Schülervertretungen läuft bereits. Für den 18. November 2016 ist ein stadtteilorientiertes Jugendforum im Hotti in Birlinghoven geplant. 2017 soll es ein erstes Speed-Debating geben. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits.

Beim Speed-Debating können sich die Jugendlichen mit ihren Themen und Anliegen direkt an den Bürgermeister, Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wenden und mit ihnen über alles diskutieren. Anschließend werden ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge zusammengefasst und ausgewertet. Vor allen Dingen wird geprüft, welche Anregungen und Ideen umgesetzt werden können. Sofern das nicht direkt klappt, weil hierfür beispielsweise politische Entscheidungen herbeigeführt und/oder größere finanzielle Mittel bereit gestellt werden müssen, erfolgt eine Rückmeldung – spätestens beim nächsten Speed-Debating im Folgejahr.

Diese neuen Module zur Partizipation von Jugendlichen knüpfen an das Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlament – KiJuPa -, das 1991 als eines der ersten Mitwirkungsgremien dieser Art in Deutschland gegründet worden ist und am 24.11.2016 seine 50. Sitzung feiert, in neuer Form an. So bestand bei vielen Abgeordneten, die aus dem KiJuPa „herausgewachsen“ sind, schon lange der Wunsch, in einer ihren Bedürfnissen entsprechenden neuen Partizipationsform weiter mitzumachen. Von 2010 bis 2014 war der Jugendstadtrat das Beteiligungsgremium der Jugendlichen in Sankt Augustin.

Weitere Infos gibt es hier.

07.10.2016