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Aktuelles

Sankt Augustin radelt mit

Vom 1. bis 21. Mai 2018 beteiligt sich die Stadt Sankt Augustin zum zweiten Mal am bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN. Alle die in Sankt Augustin wohnen, arbeiten, studieren, eine Schule besuchen oder einem Verein angehören sind erneut eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und privat oder beruflich Fahrradkilometer für Sankt Augustin und das Klima zu sammeln. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Wo gibt es Maibäume?

Der Monat Mai steht bevor und damit das traditionelle Maibaumstellen. Das Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin hat eine Liste mit Bezugsquellen für Maibäume erstellt, um den illegalen Fällungen von Birken vorzubeugen. Außerdem verkauft das Umweltbüro am Montag, 30. April 2018 zwischen 12 und 19 Uhr Birken aus eigenen Beständen am Niederpleiser Wald.

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Ausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn- Oberkassel

Die Deutsche Bahn teilt mit, dass die Feldwegbrücke zwischen Meindorf und Hangelar über die A59 und die parallel verlaufende Bahnstrecke derzeit komplett gesperrt ist. Im Zuge des Streckenausbaus der S 13 wird die Brücke ab dem 29. April 2018 abgerissen und dann verbreitert, um Platz für die zusätzlichen Gleise der S 13 zu schaffen. Durch die Baumaßnahmen wird der Link des Grünen C, der über diese Brücke verläuft, unterbrochen. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

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Ehemaliges Jugendzentrum macht Platz für Neubau

Bald ist die frühere Heimat des Jugendzentrums Matchboxx. Geschichte. Ende April 2018 beginnt der Abriss des Gebäudes aus den sechziger Jahren. Die Zufahrt auf den Parkplatz hinter dem Jugendzentrum und in die private Tiefgarage ist trotz des Abrisses weiterhin möglich. Der Abriss soll im Juni 2018 abgeschlossen sein.

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Neues Konzept für Sankt Augustiner Wirtschaftsbühne wird erarbeitet

Nach 20 Jahren und elf erfolgreichen Veranstaltungen wird das Veranstaltungskonzept für die Sankt Augustiner Wirtschaftsbühne umfassend überarbeitet. Nach Abschluss der Umgestaltung des Karl-Gatzweiler-Platzes soll die Unternehmensschau dann mit neuem Konzept wieder an den Start gehen. 2018 wird es daher keine Wirtschaftsbühne geben.

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Bänke im Pleiser Park werden ausgetauscht und instandgesetzt

Derzeit tauscht die Stadt Sankt Augustin im Pleiser Park sechs alte Bänke gegen neue aus. Alle übrigen Bänke werden komplett überholt. Die Arbeiten sollen bis Anfang Juli abgeschlossen sein.

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Neue Impulse für mehr Jugendbeteiligung in Sankt Augustin

Partizipationsmodell mit vier Modulen geht an den Start

Die Verteilung von Postkarten an der Gesamtschule der Stadt Sankt Augustin mit der Aufforderung an Jugendliche Vorschläge für Mini-Projekte einzureichen, bildet den Auftakt für eine ganze Reihe von Aktivitäten, Jugendlichen die Möglichkeit zum Mitmachen und Mitmischen in Sankt Augustin zu geben. Auch Speed-Debating, einzelne Beteiligungsaktionen, Jugendforen und die Vernetzung der Schülervertretungen sind neue Formen der Beteiligung. Grundlage für die Entwicklung des neuen Modells war eine Ideenwerkstatt, in der Jugendliche ihre Bedürfnisse und Wünsche zusammengetragen haben.

Mit cooler Musik warben Fachkräfte aus den Jugendeinrichtungen am Freitag, 7. Oktober 2016 an der Gesamtschule Sankt Augustin für das neue Konzept der Partizipation von Jugendlichen. Mit einer Postkartenaktion wollen sie die Schüler dafür begeistern, ihre Ideen für Mini-Projekte, die allen Sankt Augustiner Jugendlichen zu Gute kommen, einzubringen und mit Hilfe kompetenter Unterstützer aus der Jugendarbeit umzusetzen. Neben Rat und Tat bei allen Projekten gibt es für mindestens vier Projekte bis zu 300 Euro. Nach den Herbstferien wird diese Aktion am Schulzentrum Niederpleis, am Rhein-Sieg-Gymnasium und der Gutenbergschule fortgesetzt. Wer diese Chance nutzen möchte, sollte sich schnell bei Klaus Engels melden, Telefon 02241/243-332 oder E-Mail: klaus.engels@sankt-augustin.de.

Das gesamte Partizipationsmodell besteht aus vier Modulen:

  • Vernetzung der Schülervertretungen
  • Miniprojekte
  • Beteiligungsaktionen und Jugendforen
  • Speed-Debating

Entwickelt wurde dieses Konzept mit Unterstützung der Fachberatung „Partizipation“ des Landesjugendamtes von einer Expertenrunde bestehend aus Anne-Katrin Silber-Bonz, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Sandra Clauß, Leiterin des Fachbereiches Kinder, Jugend und Schule, Marion Kusserow, Leiterin des Fachdienstes Jugendarbeit und Verwaltung der Jugendhilfe, Andreas Kernenbach, Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin e.V., Jörg Kourkoulos, Leitung der katholischen Jugendzentren Menden und Meindorf, Malte Dirks, SV-Lehrer der Gesamtschule sowie Klaus Engels, zuständiger Mitarbeiter des Jugendamtes. Diese Expertenrunde griff auf die Ergebnisse der im Herbst 2014 durchgeführten Ideenwerkstatt „Neue Impulse für mehr Jugendbeteiligung“ zurück. Dort artikulierten die Jugendlichen ihre Bedürfnisse und Wünsche. Einig waren sie sich darin: Ja, sie wollen „mitmachen“ und „mitmischen“! Aber dafür wünschen sie sich weniger starre Formen, sondern verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten. So sollen diese offen, projektbezogen, stadtteilorientiert sein. Und vor allem soll es auch möglich sein, sich mal nur für kurze Dauer und mit einer geringeren Verbindlichkeit in den Partizipationsprozess einzubringen.

All diese zum Teil sehr unterschiedlichen Anliegen und Wünsche der Jugendlichen wurden in dem Prozess zur Entwicklung des neuen Partizipationskonzeptes für Jugendliche aufgegriffen.

Nachdem der für den Partizipationsprozess zuständige Mitarbeiter Klaus Engels, der vorübergehend für die Betreuung der Flüchtlinge eingesetzt war, wieder der Jugendarbeit vollständig zur Verfügung steht, kann die Umsetzung des Konzeptes beginnen. Die Vernetzung der Schülervertretungen läuft bereits. Für den 18. November 2016 ist ein stadtteilorientiertes Jugendforum im Hotti in Birlinghoven geplant. 2017 soll es ein erstes Speed-Debating geben. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits.

Beim Speed-Debating können sich die Jugendlichen mit ihren Themen und Anliegen direkt an den Bürgermeister, Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wenden und mit ihnen über alles diskutieren. Anschließend werden ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge zusammengefasst und ausgewertet. Vor allen Dingen wird geprüft, welche Anregungen und Ideen umgesetzt werden können. Sofern das nicht direkt klappt, weil hierfür beispielsweise politische Entscheidungen herbeigeführt und/oder größere finanzielle Mittel bereit gestellt werden müssen, erfolgt eine Rückmeldung – spätestens beim nächsten Speed-Debating im Folgejahr.

Diese neuen Module zur Partizipation von Jugendlichen knüpfen an das Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlament – KiJuPa -, das 1991 als eines der ersten Mitwirkungsgremien dieser Art in Deutschland gegründet worden ist und am 24.11.2016 seine 50. Sitzung feiert, in neuer Form an. So bestand bei vielen Abgeordneten, die aus dem KiJuPa „herausgewachsen“ sind, schon lange der Wunsch, in einer ihren Bedürfnissen entsprechenden neuen Partizipationsform weiter mitzumachen. Von 2010 bis 2014 war der Jugendstadtrat das Beteiligungsgremium der Jugendlichen in Sankt Augustin.

Weitere Infos gibt es hier.

07.10.2016