Home

Aktuelles

Zwischen Arbeit und Ruhestand – Neue Lebensphase gemeinsam aktiv planen und gestalten

Der Caritasverband Rhein-Sieg e.V., die ZWAR-Zentralstelle Dortmund, die Stadt Sankt Augustin und der Katholische Seelsorgebereich Sankt Augustin kooperieren bei der Gründung einer ZWAR-Gruppe für Menschen zwischen 55 und 65 Jahren aus den Stadtteilen Niederpleis und Mülldorf. Die Gründungsveranstaltung findet am 24. Oktober 2017, 18 Uhr im großen Ratssaal, Rathaus, Markt 1, 53757 Sankt Augustin statt.

[weiter]

Herbstlaub entsorgen

Ab Donnerstag, 2. November 2017 können Bürger das von öffentlichen Gehwegen, Straßen und Plätzen eingesammelte Laub wieder kostenlos auf den städtischen Friedhöfen entsorgen. Diese Entsorgungsmöglichkeit besteht auch beim Bauhof der Stadt Sankt Augustin.

[weiter]

Ausstellung Kunst ist Magie 2018

„Kunst ist Magie“ lautet das Motto der Kunstausstellung, zu der Susanne Sielaff-Bock Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sankt Augustin Malerinnen, Fotografinnen, Bildhauerinnen, Musikerinnen, Kabarettistinnen oder Schriftstellerinnen herzlich einlädt. Interessierte Künstlerinnen haben die Möglichkeit, sich und ihre Werke am 5. und 6. Mai 2018 in den Ratssälen der Stadt Sankt Augustin der Öffentlichkeit zu präsentieren. Anmeldungen sind bis zum 27. November 2017 möglich.

[weiter]

Vollgetankt durch den Kita-Tag

Anfang Oktober ging ein lang gehegter Wunsch für die 47 Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung „Am Park“ in Erfüllung. Gemeinsam stifteten die Postbank AG und der Förderverein „Starke Kinder e.V.“ eine massive Naturholz-Tankstelle für die zahlreichen Fahrzeuge der Kita.

[weiter]

huma eröffnet

Mit der Eröffnung von huma wird ein zentraler und bedeutsamer Bestandteil des Masterplans Urbane Mitte in Sankt Augustin Realität. Alle am Planungsprozess und während der Bauzeit beteiligten Akteure von Politik, Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft freuen sich, dass mit dem neuen Einkaufszentrum die Attraktivität der Stadtmitte deutlich aufgewertet wird. Das ist auch der Verdienst der Bürger, Verbände und anderer Institutionen, die sich im Rahmen der Stadtforen am Planungsprozess des Einkaufszentrums und der Umgestaltung der Stadtmitte beteiligt haben.

[weiter]

Großes Interesse am Bürgerdialog in Menden

Rund 250 Interessierte folgten der Einladung der Stadtverwaltung Sankt Augustin zum Bürgerdialog in Menden und ließen sich vom Investor drei ganz unterschiedliche Varianten zur Bebauung des ehemaligen Gärtnereigeländes und des Marktplatzes erläutern. Die Mitarbeiter der Stadtplanung nahmen einen dicken Stapel Anregungen, Ideen, Lob und auch Kritik mit ins Rathaus. Diese werden ausgewertet und in den weiteren Planungsprozess einbezogen. Eine Online-Beteiligung ist noch bis 31. Oktober 2017 möglich.

[weiter]

Leben in Gastfamilien fördert Integration junger Flüchtlinge

Weitere Familien oder Einzelpersonen werden gesucht

Mittlerweile sechs junge Flüchtlinge konnten bereits in Gastfamilien vermittelt werden. Das Jugendamt bereitet die Gastfamilien durch Schulung und in Gesprächen auf ihre Tätigkeit vor. Weitere Interessenten werden gesucht.

Ein tolles Team: Nazir Ibrahimi mit seinen Gasteltern Susanne Lebrecht-Vallender und Hans Peter Vallender

Das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin betreut derzeit 33 junge Menschen, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen sind, und erwartet in den nächsten Wochen noch neun weitere. Sie sind meist männlich, zwischen 15 und 17 Jahren alt und kommen überwiegend aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak. Neben einer Erstversorgung mit dem Notwendigen muss zunächst eine Vormundschaft durch das Familiengericht eingerichtet werden. Die Jugendlichen berichten von zum Teil schlimmen Erlebnissen in ihrem Heimatland oder auf der Flucht. Sie mussten ihre Familien zurücklassen oder haben sie auf der Flucht verloren. Einige Jugendliche sind durch das Erlebte traumatisiert. Für diese jungen Menschen eine geeignete Unterbringung zu finden, ist manchmal schwer.

Seit Oktober 2015 hat deshalb das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin Gasteltern gesucht, die diesen Jugendlichen eine Zeitlang ein Zuhause geben wollen. Innerhalb kürzester Zeit haben die zuständigen Fachkräfte des Jugendamtes ein besonderes Kurskonzept, das auf den bewährten Vorbereitungskursen für Pflegefamilienbewerber aufsetzt, entwickelt. Hierin wird auf die besonderen Herausforderungen, die die Aufnahme eines minderjährigen Flüchtlings mit sich bringen, eingegangen, aber auch rechtliche und kulturelle Aspekte werden beleuchtet. Außerdem finden Einzelgespräche und Hausbesuche statt. Zum Abschluss der Kurse besteht die Gelegenheit, sich mit bereits tätigen Gasteltern auszutauschen und ihnen konkrete Fragen zum Familienalltag zu stellen.

Und auch nach Abschluss des Kurses sind die Gasteltern nicht auf sich allein gestellt. Sie werden durch die zuständigen Sozialarbeiter des Bezirkssozialdienstes im Jugendamt begleitet und beraten. Edelgard Eßer, zuständige Fachdienstleiterin im Bezirkssozialdienst: „Die Gasteltern gehen engagiert und hoch motiviert an ihre neue Aufgabe heran. Es ist ein guter Weg, die Integration der jungen Menschen in unsere Gesellschaft durch das Leben in der Familie zu unterstützen. Vor allem der Wunsch, die deutsche Sprache schnell zu lernen, steht bei den Jugendlichen bei der Entscheidung für eine Gastfamilie im Vordergrund.“ Unterstützt werden Jugendamt und Gastfamilien durch Said Ali Akbarie. Er hilft als Dolmetscher nicht nur bei Sprachproblemen. Als Kulturmittler schafft er auch gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen.

Mitte November 2015 fand der erste Kurs für sechs Familien statt. Ein weiterer Kurs folgte im Frühjahr 2016. Insgesamt sechs Jugendliche sind zurzeit bei Gastfamilien untergebracht, weitere vier leben in Verwandtenpflegefamilien. Zwei Jugendliche werden in Kürze in neu geschulten Gastfamilien aufgenommen.

Der 16-jährige Nazir Ibrahimi ist Mitte November 2015 über Passau nach Deutschland gekommen. Er ist mit anderen älteren Schülern aus Afghanistan geflohen, als er vor der Wahl stand für die Taliban zu kämpfen oder wegzugehen. Seine fünf jüngeren Geschwister und seine Eltern leben noch in Afghanistan. Seit dem 23. Dezember 2015 lebt er bei Susanne Lebrecht-Vallender und Hans Peter Vallender. Die beiden wollten nach den vielen Berichten über die Not der Flüchtlinge gerne unmittelbar helfen. Ihre eigenen Kinder sind erwachsen und leben nicht mehr zu Hause, so dass sie Zeit und Platz hatten, einen jungen Flüchtling aufzunehmen. Nazir besucht die internationale Vorbereitungsklasse der Hauptschule Niederpleis und fühlt sich schon ganz wohl hier. „Mir geht es gut bei Familie Vallender. Ich gehe gern in die Schule und kann auch schon ein wenig Deutsch sprechen. Wenn ein Foto von mir in die Zeitung kommt, werde ich es abfotografieren und zu meiner Familie nach Afghanistan schicken.“ Nazir hat regelmäßig über Handy Kontakt zu seiner Familie.

Wer Interesse an der Aufnahme eines jungen Flüchtlings hat und sich näher informieren möchte, wendet sich bitte an Claudia Lahn-Abed, Telefon 02241/243-538, c.lahn-abed@sankt-augustin.de.

03.05.2016