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Aktuelles

Sternsinger zu Gast im Rathaus

Unter dem Wahlspruch "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!" brachten die Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Maria Königin ihren Segen auch in das Sankt Augustiner Rathaus.

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Schiedsperson gesucht

Die Stadt Sankt Augustin sucht eine Schiedsfrau/einen Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Sankt Augustin II (Stadtteile Buisdorf, Birlinghoven, Niederpleis, Mülldorf) die/der gleichzeitig stellvertretende Schiedsperson im Schiedsamtsbezirk I (Stadtteile Menden, Meindorf, Sankt Augustin-Ort, Hangelar) sein soll.

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Nach Karneval geht's los!

Das neue Semester der VHS Rhein-Sieg beginnt am 19. Februar. Das Kursprogramm ist in allen öffentlichen Gebäuden, Banken und Sparkassen sowie bei Ärzten und Apotheken erhältlich. Ferner steht es online unter www.vhs-rhein-sieg.de zur Verfügung.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Am 22. Januar und am 9. Februar 2018 bestehen geänderte Öffnungszeiten der Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Planung zur Bebauung des ehemaligen Gärtnereigeländes und Marktplatzes in Menden

Am Dienstag, 30. Januar 2018 berät der Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Sankt Augustin über das weitere Vorgehen im Bebauungsplanverfahren 421 – Marktstraße Teil B und C. Die Verwaltung schlägt vor, für alle drei vorgestellten Varianten zunächst ein Lärm- und ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Diese Ergebnisse sollen, wie die Ergebnisse aus dem Bürgerdialog, ebenfalls Bestandteil der weiteren Beratungen werden.

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Junge Flüchtlinge finden Zuhause in Pflegefamilien

Erster Pflegeelternkurs erfolgreich abgeschlossen

Sechs Familien aus Sankt Augustin nahmen im vergangenen Jahr an einem Pflegeelternkurs teil, um sich auf die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen vorzubereiten. Drei Familien haben bereits Jugendliche aufgenommen. Aufgrund dieser ersten positiven Erfahrungen sollen weitere Kurse folgen.

Hände mit unterschiedlicher Hautfarbe, die ineinandergreifen pixabay.com

Auch die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Deutschland steigt. Das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin betreut derzeit 30 junge Menschen und erwartet in den nächsten Wochen mindestens zwölf weitere. Sie sind meist männlich, zwischen 15 und 17 Jahren alt und kommen überwiegend aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak. Neben einer Erstversorgung mit dem Notwendigen, muss eine Vormundschaft durch das Familiengericht eingerichtet und eine geeignete Unterbringung gesucht werden.

Im Oktober 2015 hat deshalb das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin Pflegeeltern gesucht, die diesen Jugendlichen eine Zeitlang ein Zuhause geben wollen. Innerhalb kürzester Zeit haben die zuständigen Fachkräfte des Jugendamtes ein besonderes Kurskonzept, das auf den bewährten Vorbereitungskursen für Pflegefamilienbewerber aufsetzt, entwickelt. Hierin wird auf die besonderen Herausforderungen, die die Aufnahme eines minderjährigen Flüchtlings mit sich bringen, eingegangen, aber auch rechtliche und kulturelle Aspekte werden beleuchtet. Die Resonanz auf den Aufruf war groß, so dass bereits Mitte November 2015 der erste Kurs für sechs Familien startete. Außerdem fanden Einzelgespräche und Hausbesuche statt. Zum Abschluss des Kurses bestand die Gelegenheit, sich mit bereits tätigen Pflegeeltern auszutauschen und ihnen konkrete Fragen zum Familienalltag zu stellen.

Drei Familien haben im Anschluss an den Kurs Jugendliche aufgenommen. Der 17-jährige J. aus Afghanistan ist aus einer Erstaufnahmeeinrichtung in eine Familie umgezogen. „Ich bin dankbar, dass eine Familie für mich gefunden worden ist, die mich bei sich aufnimmt.“ Sein Vater ist Opfer eines Selbstmordattentates geworden, seine Mutter und seine Schwester sind auf der Flucht verschollen.

Die Pflegefamilien werden durch die zuständige Sozialarbeiterin des Bezirkssozialdienstes im Jugendamt begleitet und beraten. Weitere Angebote für die Jugendlichen und die Pflegeeltern werden gerade vorbereitet. Claudia Lahn-Abed: „Die Pflegeeltern gehen engagiert und hoch motiviert an ihre neue Aufgabe heran. Es ist ein guter Weg, die Integration der jungen Menschen in unsere Gesellschaft durch das Leben in der Familie zu unterstützen.“

Der nächste Pflegeelternvorbereitungskurs startet nach Karneval.

Wer Interesse an der Aufnahme eines jungen Flüchtlings hat und sich näher informieren möchte, wendet sich bitte an Claudia Lahn-Abed, Telefon 02241/243-538, c.lahn-abed@sankt-augustin.de.

21.01.2016