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Aktuelles

Neun Monate Hilfe-Netzwerk 60plus

Seit neun Monaten ist das Hilfe-Netzwerk 60plus aktiv. Über eine Hotline, die von ehrenamtlich Mitarbeitenden besetzt ist, werden Hilfeleistungen an ältere Menschen in Sankt Augustin vermittelt. 40 Ehrenamtler, die sich im Netzwerk zusammengefunden haben, bieten vielfältige Unterstützungsleistung an. Besuche zu Hause oder im Pflegeheim, Unterstützung durch Botengänge oder beim Schriftverkehr, Begleitung zu Ärzten, Behörden oder zum Einkauf, Gesellschaft beim Spaziergang aber auch kleinere Hilfen in Haus oder Garten. Die Unterstützung ist nur temporär möglich und ersetzt keine professionellen Angebote oder Notfallhilfe.

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54. Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments

Der alte und neue Kindersprecher des Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) heißt Jonathan Weiser. In der 54. Sitzung des Gremiums wurde er in seinem Amt bestätigt. Neben der Wahl standen jedoch noch zahlreiche weitere Themen auf der Tagesordnung.

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Stadtverwaltung am 13. Dezember 2018 nachmittags geschlossen

Das Rathaus der Stadt Sankt Augustin bleibt am Donnerstag, 13. Dezember 2018 aufgrund der Weihnachtsfeier der Bediensteten nachmittags geschlossen.

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Beispiel Ehrenamt 2018

Die Stadt Sankt Augustin fördert seit Jahren das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in den unterschiedlichsten Organisationen und Gruppierungen. In einer Feierstunde zeichneten jetzt Bürgermeister Klaus Schumacher und der für Soziales zuständige Beigeordnete Ali Doğan drei Gruppierungen aus, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich in Sankt Augustin einsetzen.

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Neue Netzwerkveranstaltung für Sankt Augustiner Unternehmen gestartet

Mit dem Sankt Augustiner Unternehmerfrühstück haben die VR-Bank Rhein-Sieg eG (VR-Bank), die Kreissparkasse Köln und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) eine neue Netzwerk-Veranstaltung für die Sankt Augustiner Unternehmen ins Leben gerufen.

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Campus Magistrale offiziell eröffnet

Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, und Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, eröffneten jetzt offiziell die Campus Magistrale. Sie ist ein Teilstück der geplanten Wegeverbindung zwischen Hochschule und Haltepunkt Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und verläuft entlang der Grantham-Allee vom Campus-Eingang Richtung Rhein-Sieg-Gymnasium. Bund und das Land Nordrhein-Westfalen förderten auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Sankt Augustin den Bau der Campus Magistrale mit 70 Prozent.

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Stadtarchiv Sankt Augustin sichert Geschichte der Interessengemeinschaft Müllvermeidung und Recycling e.V.

Interesse an historisch wertvollen Quellen von Vereinen, Gruppen und Privatpersonen ist groß

Günter Dick, Gründer und erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft für Müllvermeidung und Recycling e.V., übergab 2014 und 2015 seine Unterlagen über die Arbeit der Interessengemeinschaft an das Stadtarchiv Sankt Augustin. Das Material kann nun dort durch alle Interessierten genutzt werden. Bürgermeister Klaus Schumacher appelliert an Vereine, Gruppen und auch Privatpersonen, historisch bedeutsame Schriften, Fotos oder andere Materialien dem Stadtarchiv zu überlassen und damit Teil des Stadtgedächtnisses zu werden.

v.l.n.r. Lothar Berbuir, Günter Dick und Michael Korn bei der Präsentation der historischen Unterlagen.

1985 wurde die Interessengemeinschaft für Müllvermeidung und Recycling – Überparteiliche Bürgerinitiative für die Förderung einer ökologischen Abfallwirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis gegründet. Gründer, erster Vorsitzender und Motor der Gruppe war der Sankt Augustiner Günter Dick. Die Aktivitäten der Gruppe, deren Mitglieder aus der Region kamen, beschränkten sich aber nicht auf Sankt Augustin. Entschieden Position bezogen sie beispielsweise gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage im Rhein-Sieg-Kreis, sie plädierten für mengenabhängige Müllgebühren und arbeiteten auch in landesweiten Bürgeraktionen, zum Beispiel „Das bessere Müllkonzept NRW“, mit. Sie erarbeiteten Vorschläge zum Pfandsystem und scheuten die Auseinandersetzung bei der Einführung des Dualen Systems Deutschland nicht.

Um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen nahmen Vertreter der Interessengemeinschaft regelmäßig an Podiumsdiskussionen, aber auch an den Umweltbasaren der Stadt Sankt Augustin teil. Sie organisierten Kunststoff-Sammelaktionen und entwickelten ein Modell für (in den achtziger Jahren noch unbekannte) Container-Stellplätze für Altstoffsammlungen. 1988 wurde solch ein Container in der Bussardstraße in Sankt Augustin errichtet und später mit Unterstützung der Interessengemeinschaft durch Paten ehrenamtlich betreut. Auch der Zapfautomat für Reinigungsmittel, der Mitte der neunziger Jahre im HIT-Markt in Sankt Augustin betrieben wurde, hat die Interessengemeinschaft stark beworben.

Bereits ab 1988 gab die Interessengemeinschaft regelmäßig einen gedruckten Informationsdienst zu den Aktivitäten und Hintergründen heraus. Diese Veröffentlichungen sowie umfangreicher Schriftverkehr mit Behörden, Politikern oder auch Gerichten, Presseveröffentlichungen und Leserbriefe befinden sich jetzt im Stadtarchiv und können dort eingesehen werden. Darunter befindet sich auch ein selbstgedrehter zwölfminütiger und sehr zeittypischer Film aus dem Jahre 1985. „Müllentsorgung im Rhein-Sieg-Kreis auf dem Holzweg“ wurde aus Anlass einer Diskussionsrunde im Ratssaal der Stadt Sankt Augustin am 14. Februar 1986 und später noch einmal in Alfter gezeigt.

Ende 2002 löste sich die Interessengemeinschaft für Müllvermeidung und Recycling e.V. offiziell auf.

Archiveinheiten der Interessengemeinschaft Müllvermeidung und Recycling e. V.

Michael Korn, Stadtarchivar in Sankt Augustin freut sich über die vielen historisch bedeutsamen Materialien. „Ich habe sie in den letzten drei Monaten archivisch erschlossen und war überrascht, wie intensiv, rege und kreativ sich die Mitglieder, allen voran Günter Dick, mit dem Thema Müllvermeidung und Recycling auseinander gesetzt haben.“ Bürgermeister Klaus Schumacher appelliert auch an andere Vereine, Gruppen und Privatpersonen, ihre historisch wertvollen Unterlagen dem Stadtarchiv zu übergeben. „Zusammen ergeben sie ein umfassendes Zeugnis der Stadtgeschichte – unser Stadtgedächtnis. Das Stadtarchiv Sankt Augustin erhält es dauerhaft, ergänzt es und macht es zugänglich.“

 

Kontakt:
Michael Korn
Stadtarchiv
Tel.: 02241/243-508
E-Mail: michael.korn@sankt-augustin.de

Öffnungszeiten:
Montag 9 bis 12 Uhr, 14 bis 18 Uhr und Mittwoch 9 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr,
weitere Termine nach Vereinbarung.

15. April 2015