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Aktuelles

Technisches Rathaus offiziell eröffnet

Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin nahm jetzt offiziell den Schlüssel für das Technische Rathaus von Investor Frank Muders von der Rathausallee 19, Sankt Augustin GdBR entgegen. Die von der Stadt Sankt Augustin angemieteten Räume dienen hauptsächlich seinem technischen Dezernat als neuer Standort. Damit sind alle technischen Organisationseinheiten und die Zentrale Vergabestelle unter einem Dach direkt gegenüber dem Rathaus zu finden.

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Löschzug Mülldorf erhält neues Feuerwehrfahrzeug

Ein weiterer wichtiger Baustein des Brandschutzbedarfsplans der Stadt Sankt Augustin wurde umgesetzt. Der Löschzug Mülldorf erhielt beim Tag der offenen Tür aus den Händen von Bürgermeister Klaus Schumacher ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20).

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Musikalischer Ausflug in die Stadt der Liebe

Unter dem Motto "Pariser Leben" präsentierte das Collegium Musicum, das Erwachsenenorchester der Musikschule der Stadt Sankt Augustin, Stücke, Tänze und Ouvertüren für Pariser Bühnen. Die begeisterten Zuhörer honorierten die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus.

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Begegnungsstätte CLUB fährt zum Zoo nach Neuwied

Am Donnerstag, 26. Juli 2018 lädt die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin interessierte Senioren zu einer Halbtagesfahrt zum Zoo nach Neuwied ein. Der Fahrpreis beträgt 24,50 Euro und umfasst die Kosten für die Busfahrt sowie den Eintritt und die Führung durch den Zoo.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Mobilitätsstation und Radhaus im Zentrum eröffnet

Am Haltepunkt Sankt Augustin Zentrum/Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist in den letzten Wochen eine verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsstation entstanden. Hier werden künftig die unterschiedlichsten Fortbewegungsmöglichkeiten wie Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Rad- und Fußverkehr, E-Autos und Carsharing-Angebote verknüpft. Vor allem Radfahrer finden im Radhaus attraktive Angebote wie diebstahl- und witterungsgeschützte Stellplätze, kostenlose Ladestationen für E-Bikes, Schließfächer für Fahrradbekleidung und Zubehör und eine fest installierte Luftpumpe.

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Keine weiteren Masernfälle in Sankt Augustiner Schule

Presseinformation des Rhein-Sieg-Kreises

In der letzten Woche sind dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises fünf Fälle von Masern in einer Sankt Augustiner Schule gemeldet worden (der Rhein-Sieg-Kreis berichtete). Die erkrankten Schülerinnen und Schüler hatten allesamt keinen Impfschutz. Erfreulicherweise bedurfte der bisherige Krankheitsverlauf in keinem der fünf Fälle einer stationären Behandlung. Weitere Fälle sind dem Kreisgesundheitsamt bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemeldet worden.

Logo mit der Aufschrift :Rhein-Sieg-Kreis. REchts drei Viertelkreise in blau, grün und rot.

Am Freitag (27.02.2015) hat das Gesundheitsamt die Schule besucht und den Impfstatus der Schülerinnen und Schüler sowie des Personals anhand von Impfpässen untersucht. Die Überprüfung hat ergeben, dass nur ca. 60 % - insgesamt besuchen 445 Kinder und Jugendliche die Schule - einen ausreichenden Impfschutz gegen Masern nachweisen konnten. Der Rest gilt wegen des nicht ausreichenden Impfschutzes als ansteckungsverdächtig und darf zur Eindämmung des Krankheitsausbruchs die Schule und andere öffentliche Einrichtungen vorerst nicht weiter besuchen.

Das Gesundheitsamt weist nochmals darauf hin, dass Masern eine hoch ansteckende Krankheit sind, in deren Verlauf es neben dem typischen Ausschlag auch zu Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen und schweren Entzündungen des Gehirns kommen kann.

Der einzige Schutz gegen Masern stellt die Impfung dar. Nicht geschützte Menschen, die Kontakt mit einer an Masern erkrankten oder verdächtigen Person hatten, sollten sich sofort impfen lassen.

Die Durchimpfungsraten der vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Kreisgesundheitsamtes untersuchten Schulneulinge, die einen Impfausweis vorlegen konnten, lag 2013 und 2014 deutlich über 90 %. Um das Ziel zu erreichen, die Masern zu eliminieren, müssen allerdings über 95% aller Menschen gegen Masern geimpft sein.

Masern

Masern sind eine weit verbreitete Erkrankung, die durch Infektion mit dem Masernvirus hervorgerufen wird. Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf, aber auch bei Erwachsenen - und dann oft mit besonders schweren Krankheitszeichen. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (z.B. Anhusten, Anniesen) werden die Masernviren leicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitszeichen, beträgt 8–10 Tage bzw. 14 Tage bis zum Ausbruch des Hautausschlags. Ansteckungsfähigkeit besteht 5 Tage vor bis 4 Tage nach Auftreten des Hautausschlags. Sie ist unmittelbar vor Erscheinen des Hautausschlags am größten. Die Masern beginnen mit Fieber und deutlichem Krankheitsgefühl, Husten, Schnupfen und Bindehautentzündung mit auffallender Lichtscheu. Hinweisend auf Masern sind häufig kalkspritzerartige weiße Flecken an der Mundschleimhaut (sog. Koplik’sche Flecken). Nach einigen Tagen tritt ein typischer Hautausschlag auf, der hinter den Ohren beginnt und sich innerhalb weniger Tage über den ganzen Körper ausbreitet. Am 5.–7. Krankheitstag kommt es zum Temperaturabfall. Wenn die Masernerkrankung ohne Komplikationen verläuft, klingt sie nach ca. 14 Tagen vollständig ab.

Ein erneuter Fieberanstieg ist verdächtig für das Vorliegen einer nicht seltenen Komplikation wie z. B. eitrige Ohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung, schwerer Durchfall, oder auch für eine besonders gefürchtete Komplikation, die akute postinfektiöse Enzephalitis (Gehirnentzündung). Sie tritt etwa 4–7 Tage nach Auftreten des Hautausschlags mit Kopfschmerzen, Fieber und Bewusstseinsstörungen bis zum Koma auf. Bei etwa 10–20% der Betroffenen endet sie tödlich, bei etwa 20–30% muss mit Dauerschäden am Zentralen Nervensystem gerechnet werden. Eine sehr seltene, aber gefürchtete Spätkomplikation ist die sog. SSPE (subakut sklerosierende Panenzephalitis), ein nach durchschnittlich 6-8 Jahren auftretender Spätschaden des Gehirns durch das Masernvirus, der mit langsamem Verlust aller Hirnfunktionen verbunden ist und zum Tode führt. Säuglinge, die sich im ersten Lebensjahr mit Masern anstecken, haben ein erhöhtes Risiko, an dieser Form der Gehirnentzündung zu erkranken.

02.03.2015