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Aktuelles

Ideenschmiede bei fairer Cola und Schokolade

Anfang Mai trafen sich Vertreter verschiedener Bereiche des öffentlichen Lebens in Sankt Augustin und gründeten die Aktionsgruppe Fairer Handel Sankt Augustin. Die Gruppe wird in den nächsten Monaten die Bewerbungsunterlagen für die Auszeichnung als Fairtrade Town zusammenstellen und mit verschiedenen Aktionen die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam machen. Das nächste Treffen ist am Mittwoch, 27. Juni 2018 um 17 Uhr im Rathaus.

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Stadtverwaltung on Tour

Wegen des diesjährigen Betriebsausfluges der Stadtverwaltung Sankt Augustin sind das Rathaus, das Standesamt, der Bürgerservice, die Bücherei und die Begegnungsstätte CLUB am Mittwoch, 30. Mai 2018, geschlossen.

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Freibad Sankt Augustin öffnet am 19. Mai 2018

Ab kommenden Samstag, 19. Mai 2018, heißt es wieder Badespaß für Groß und Klein im Sankt Augustiner Freibad.

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Neue Fahrzeuge für die Kita Waldstraße

Dank einer Spende über 3.000 Euro der Badische Beamtenbank an den Förderverein können die jüngeren Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Waldstraße nun nach Herzenslust mit neuen Fahrzeugen spielen.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Die Deutsche Bahn informiert

Ab voraussichtlich Mitte Juni 2018 ist die Meindorfer Straße (L16) in Sankt Augustin im Bereich der Eisenbahnüberführung einseitig gesperrt. Im Rahmen des Ausbaus der S13 wird die Brücke für ein zusätzliches Gleis verbreitert. Dazu wird die Meindorfer Straße zunächst tiefergelegt, anschließend erfolgt die Verbreitung des Brückenbauwerks mittels Anbau an das Bestandsbauwerk.

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Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingsfamilien weiterhin gesucht

Steyler Missionare stellen Yrsa-von-Leistner-Haus für Flüchtlinge zur Verfügung

Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Sankt Augustin ist groß, die Flüchtlinge, die in Sankt Augustin eine neue Heimat finden wollen, zu unterstützen. Mittlerweile konnten bereits drei angebotene Häuser für die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien angemietet und bezogen werden. Die Steyler Missionare nehmen ab Mitte März 15 bis 20 Flüchtlinge auf dem Campus auf. Da mit weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen zu rechnen ist, sucht die Stadt auch weiterhin vor allem für Familien geeigneten Wohnraum.

Blick auf das Rathaus

Bürgermeister Klaus Schumacher dankt den Bürgern, die ihre Immobilien kurzfristig der Stadtverwaltung für die Unterbringung der Flüchtlinge angeboten haben. Dort leben jetzt fünf Familien, die sich ein Zuhause schaffen und noch besser in die Gesellschaft integrieren können. Weitere Immobilienangebote in Sankt Augustin sind willkommen. Die Wohnungen sollen geeignet sein, Familien und keine Einzelpersonen unterzubringen. In der Regel sollten die Wohneinheiten zwischen 60 und 75 Quadratmeter groß sein, damit Familien die Wohnungen alleine beziehen können. Gezahlt wird von der Stadt Sankt Augustin die ortsübliche Miete.

Die Steyler Missionare stellen ab Mitte März das Yrsa-von-Leistner-Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Derzeit wird es noch von chinesischen Ordensschwestern bewohnt, die in einen separaten Wohnbereich im Kloster übersiedeln, sobald dieser renoviert ist. Das Haus umfasst fünf Wohneinheiten und kann 15 bis 20 Flüchtlinge beherbergen. P. Martin Üffing SVD, Rektor des Klosters, freut sich zusammen mit der Hausgemeinschaft darauf, die Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. „Alles Mögliche für Menschen zu tun, die Schutz und Hilfe suchen, ist eine menschliche Pflicht. Durch unseren Einsatz in der ganzen Welt kennen wir die Sorgen und Nöte von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Und wir schätzen und bejahen die Vielfalt der Menschen, auch in unserem Zusammenleben.“ Flucht und Migration sind Schwerpunkte des Engagements der Steyler Missionare. Daher planen sie auch für die Zukunft weitere Unterstützung.

Klaus Schumacher: „Ich freue mich sehr über so viel Engagement von Privatinitiativen, Institutionen wie Kirchen oder Vereine oder anderen mit der Flüchtlingshilfe befassten Institutionen. Dadurch erhalten die Flüchtlinge neben einer Unterkunft und den notwendigen finanziellen Mittel zum Lebensunterhalt auch andere Angebote zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Gesundheit oder Freizeit. Hier ziehen alle an einem Strang, um Integration möglich zu machen. Allen, die sich in der unterschiedlichsten Art und Weise für die Flüchtlinge einsetzen, danke ich herzlich“.

Derzeit sind 193 Flüchtlinge in sechs Flüchtlingsunterkünften und vier Wohnungen untergebracht.

26.02.2015