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Aktuelles

Geruchsbelästigung in Teilen Sankt Augustins

Am heutigen (18. Oktober) Morgen roch es in Teilen von Sankt Augustin stark nach Asphalt. Wie sich herausstellte, war der Grund die Produktion einer besonderen Asphaltmischung.

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Herbstlaub entsorgen

Ab Donnerstag, 2. November 2017 können Bürger das von öffentlichen Gehwegen, Straßen und Plätzen eingesammelte Laub wieder kostenlos auf den städtischen Friedhöfen entsorgen. Diese Entsorgungsmöglichkeit besteht auch beim Bauhof der Stadt Sankt Augustin.

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Ausstellung Kunst ist Magie 2018

„Kunst ist Magie“ lautet das Motto der Kunstausstellung, zu der Susanne Sielaff-Bock Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sankt Augustin Malerinnen, Fotografinnen, Bildhauerinnen, Musikerinnen, Kabarettistinnen oder Schriftstellerinnen herzlich einlädt. Interessierte Künstlerinnen haben die Möglichkeit, sich und ihre Werke am 5. und 6. Mai 2018 in den Ratssälen der Stadt Sankt Augustin der Öffentlichkeit zu präsentieren. Anmeldungen sind bis zum 27. November 2017 möglich.

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Vollgetankt durch den Kita-Tag

Anfang Oktober ging ein lang gehegter Wunsch für die 47 Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung „Am Park“ in Erfüllung. Gemeinsam stifteten die Postbank AG und der Förderverein „Starke Kinder e.V.“ eine massive Naturholz-Tankstelle für die zahlreichen Fahrzeuge der Kita.

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huma eröffnet

Mit der Eröffnung von huma wird ein zentraler und bedeutsamer Bestandteil des Masterplans Urbane Mitte in Sankt Augustin Realität. Alle am Planungsprozess und während der Bauzeit beteiligten Akteure von Politik, Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft freuen sich, dass mit dem neuen Einkaufszentrum die Attraktivität der Stadtmitte deutlich aufgewertet wird. Das ist auch der Verdienst der Bürger, Verbände und anderer Institutionen, die sich im Rahmen der Stadtforen am Planungsprozess des Einkaufszentrums und der Umgestaltung der Stadtmitte beteiligt haben.

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Großes Interesse am Bürgerdialog in Menden

Rund 250 Interessierte folgten der Einladung der Stadtverwaltung Sankt Augustin zum Bürgerdialog in Menden und ließen sich vom Investor drei ganz unterschiedliche Varianten zur Bebauung des ehemaligen Gärtnereigeländes und des Marktplatzes erläutern. Die Mitarbeiter der Stadtplanung nahmen einen dicken Stapel Anregungen, Ideen, Lob und auch Kritik mit ins Rathaus. Diese werden ausgewertet und in den weiteren Planungsprozess einbezogen. Eine Online-Beteiligung ist noch bis 31. Oktober 2017 möglich.

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Letzte Bürgerwerkstatt zum Aktionsplan Inklusion durchgeführt

Über 50 Teilnehmer diskutierten zu den Themen Bildung und Erziehung

Mit der sechsten Bürgerwerkstatt wurde jetzt die Bürgerbeteiligung zur Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion abgeschlossen. Den richtigen Ansprechpartner und die passenden Hilfen bei den verschiedenen Behörden und Einrichtungen zu finden, war auch an diesem Abend ein zentraler Kritikpunkt. Die Ergebnisse aus den Bürgerwerkstätten und den Befragungen fließen nun in den Aktionsplan ein.

Über 50 Teilnehmer, zu denen Vertreter aus den Schulen, Kindertageseinrichtungen (Kita) und auch Betroffene gehörten, diskutierten über Inklusion in den Bereichen Bildung und Erziehung. Positiv wurde vor allem die breit gefächerte Förderschullandschaft vor Ort und die Kooperation zwischen Gutenbergschule mit dem Förderschwerepunkt Lernen und den Regelschulen bewertet. Die Familienunterstützenden Dienste und auch das ehrenamtliche Engagement, dass die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin vermittelt, gibt Betroffenen wertvolle Unterstützung. Im Rahmen der offenen Jugendarbeit bestehen bereits gute niedrigschwellige Angebote. Insgesamt wird die große Offenheit aller Beteiligten gelobt.

Kritisiert wurde, wie auch bei den vorangegangenen Bürgerwerkstätten, dass vorhandene Angebote zu wenig bekannt oder Informationen dazu nur schwer zu finden sind. Dazu kommen unterschiedliche Kostenträger und Zuständigkeiten, so dass häufig die Schwierigkeit besteht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Alle vorhandenen Hilfen in eine Gesetzesgrundlage zu fassen und in eine Zuständigkeit zu legen wäre wünschenswert, ist aber nicht realisierbar. Daher wurden unterschiedliche Lösungsansätze vorgeschlagen, die alleine oder ergänzend für bessere Transparenz sorgen könnten. Ein Soziallotse oder Casemanager könnte als zentrale Anlaufstelle dienen. Die verschiedenen Angebote auch anderer Träger könnten auf den Internetseiten der Stadt Sankt Augustin dargestellt werden. Der Aufbau eines Beratungsnetzwerkes für Schulen, Kitas, Lehrer, Erzieher und Eltern kann eventuell die Umsetzung der Inklusion für die Bereiche Erziehung und Bildung unterstützen. Denkbar wäre auch die Gründung eines Netzwerkes in dem Betroffene andere Betroffene beraten oder unterstützen.

Außerdem wurden an dem Abend die beiden Fachplanungen Inklusion für Kitas und für Schulen vorgestellt. Da in beiden Bereichen zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten sind, werden Teilfachplanungen mit Beteiligung der städtischen Schulen und allen Sankt Augustiner Kitas und deren Träger erstellt. In den Kitas gibt es bereits eine lange Tradition Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen. In den Grundschulen ist die Inklusionsquote in den letzten Jahren auf über 55 Prozent angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Kinder mit Förderbedarf im Grundschulalter wird also bereits jetzt an einer Regelschule unterrichtet. Der Teilplan schulische Inklusion wird die weitere Perspektive für die Regelschulen und die Gutenbergschule aufzeigen.

Die Kita- und Schulgebäude sind vielfach schon für die Aufnahme von Kindern mit Behinderung geeignet. Kleinere Anpassungen erfolgen bei der Aufnahme der einzelnen Schüler. Um alle noch notwendigen Baumaßnahmen durchführen zu können fehlen derzeit die Gelder, so dass die Maßnahmen über die nächsten Jahre verteilt werden müssen. Für das Schuljahr 2014/2015 konnten alle Ansprüche auf inklusive Beschulung erfüllt werden.

„Bildung und Erziehung gehören zu den wichtigsten kommunalen Themen überhaupt. Dies hat die intensive Diskussion und auch die große Teilnehmerzahl bei unserer sechsten Bürgerwerkstatt eindrucksvoll bewiesen. Als erstes Zwischenfazit aller sechs Bürgerwerkstätten lässt sich bereits feststellen, dass wir in Sankt Augustin die Inklusion in vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens bereits verwirklichen. An unserem Aktionsplan werden wir dies ablesen können, in einigen Handlungsfeldern bleibt aber noch Manches zu tun“, sagte der für die Erstellung des Aktionsplan Inklusion zuständige Projektleiter, Beigeordnete und Sozialdezernent Marcus Lübken.

Derzeit wird der Aktionsplan Inklusion von Stadtverwaltung und FOGS, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln erstellt und anschließend der Politik und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse aus allen Bürgerwerkstätten, die Bewertung der Ist-Situation, Wünsche und Ideen der Teilnehmer finden Sie hier.

23.09.2014