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Aktuelles

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung fördert Umbau des Karl-Gatzweiler-Platzes

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Umgestaltung des Karl-Gatzweiler-Platzes und weitere Maßnahmen 2019 mit 1,923 Millionen Euro. Der Bewilligungsbescheid, der Aufschluss über die einzelnen Maßnahmen geben wird, soll Ende 2018 erteilt werden.

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Infoabend für Eltern von Viertklässlern

„Sie nehmen die Bildung Ihres Kindes wichtig - und das ist richtig!“ begrüßte Ali Doğan, Beigeordneter für Schule und Bildung der Stadt Sankt Augustin, die Eltern der Viertklässler beim Infoabend zum Übergang zur weiterführenden Schule. Im gut besuchten Ratssaal standen Experten der Sankt Augustiner Schulen sowie des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule Rede und Antwort rund um alle Themen des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule.

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Zweites Spiel- und Begegnungsfest in der Johannesstraße war ein voller Erfolg

Guten Zuspruch erfuhr das zweite Spiel- und Begegnungsfest in der Johannesstraße in Sankt Augustin-Menden. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein kamen rund 200 junge und erwachsene Besucher auf den dortigen Spielplatz. Neben Spiel und Spaß gab es viele Gelegenheiten zum direkten Austausch mit den Bewohnern des Quartiers.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Während der Herbstferien vom 15. bis zum 26. Oktober 2018 ändern sich die Öffnungszeiten der Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin.

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Noch Bundesfreiwilligenstellen in Sankt Augustin frei

Fürs Leben Lernen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, den eigenen Lebenslauf für spätere Bewerbungen bereichern oder Wartezeiten bis zum Beginn von Ausbildung oder Studium überbrücken können Motive für die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes sein. Die Stadt Sankt Augustin und der Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin bieten insgesamt acht Plätze an. Durch Absagen können kurzfristig noch drei Plätze besetzt werden.

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Halbzeit beim Fahrradklima-Test!

Macht das Radfahren in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Spaß? Unter diesem Motto läuft seit Anfang Oktober wieder der Fahrradklima-Test des ADFC, gefördert durch das Bundesverkehrsministerium.

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Letzte Bürgerwerkstatt zum Aktionsplan Inklusion durchgeführt

Über 50 Teilnehmer diskutierten zu den Themen Bildung und Erziehung

Mit der sechsten Bürgerwerkstatt wurde jetzt die Bürgerbeteiligung zur Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion abgeschlossen. Den richtigen Ansprechpartner und die passenden Hilfen bei den verschiedenen Behörden und Einrichtungen zu finden, war auch an diesem Abend ein zentraler Kritikpunkt. Die Ergebnisse aus den Bürgerwerkstätten und den Befragungen fließen nun in den Aktionsplan ein.

Über 50 Teilnehmer, zu denen Vertreter aus den Schulen, Kindertageseinrichtungen (Kita) und auch Betroffene gehörten, diskutierten über Inklusion in den Bereichen Bildung und Erziehung. Positiv wurde vor allem die breit gefächerte Förderschullandschaft vor Ort und die Kooperation zwischen Gutenbergschule mit dem Förderschwerepunkt Lernen und den Regelschulen bewertet. Die Familienunterstützenden Dienste und auch das ehrenamtliche Engagement, dass die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin vermittelt, gibt Betroffenen wertvolle Unterstützung. Im Rahmen der offenen Jugendarbeit bestehen bereits gute niedrigschwellige Angebote. Insgesamt wird die große Offenheit aller Beteiligten gelobt.

Kritisiert wurde, wie auch bei den vorangegangenen Bürgerwerkstätten, dass vorhandene Angebote zu wenig bekannt oder Informationen dazu nur schwer zu finden sind. Dazu kommen unterschiedliche Kostenträger und Zuständigkeiten, so dass häufig die Schwierigkeit besteht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Alle vorhandenen Hilfen in eine Gesetzesgrundlage zu fassen und in eine Zuständigkeit zu legen wäre wünschenswert, ist aber nicht realisierbar. Daher wurden unterschiedliche Lösungsansätze vorgeschlagen, die alleine oder ergänzend für bessere Transparenz sorgen könnten. Ein Soziallotse oder Casemanager könnte als zentrale Anlaufstelle dienen. Die verschiedenen Angebote auch anderer Träger könnten auf den Internetseiten der Stadt Sankt Augustin dargestellt werden. Der Aufbau eines Beratungsnetzwerkes für Schulen, Kitas, Lehrer, Erzieher und Eltern kann eventuell die Umsetzung der Inklusion für die Bereiche Erziehung und Bildung unterstützen. Denkbar wäre auch die Gründung eines Netzwerkes in dem Betroffene andere Betroffene beraten oder unterstützen.

Außerdem wurden an dem Abend die beiden Fachplanungen Inklusion für Kitas und für Schulen vorgestellt. Da in beiden Bereichen zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten sind, werden Teilfachplanungen mit Beteiligung der städtischen Schulen und allen Sankt Augustiner Kitas und deren Träger erstellt. In den Kitas gibt es bereits eine lange Tradition Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen. In den Grundschulen ist die Inklusionsquote in den letzten Jahren auf über 55 Prozent angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Kinder mit Förderbedarf im Grundschulalter wird also bereits jetzt an einer Regelschule unterrichtet. Der Teilplan schulische Inklusion wird die weitere Perspektive für die Regelschulen und die Gutenbergschule aufzeigen.

Die Kita- und Schulgebäude sind vielfach schon für die Aufnahme von Kindern mit Behinderung geeignet. Kleinere Anpassungen erfolgen bei der Aufnahme der einzelnen Schüler. Um alle noch notwendigen Baumaßnahmen durchführen zu können fehlen derzeit die Gelder, so dass die Maßnahmen über die nächsten Jahre verteilt werden müssen. Für das Schuljahr 2014/2015 konnten alle Ansprüche auf inklusive Beschulung erfüllt werden.

„Bildung und Erziehung gehören zu den wichtigsten kommunalen Themen überhaupt. Dies hat die intensive Diskussion und auch die große Teilnehmerzahl bei unserer sechsten Bürgerwerkstatt eindrucksvoll bewiesen. Als erstes Zwischenfazit aller sechs Bürgerwerkstätten lässt sich bereits feststellen, dass wir in Sankt Augustin die Inklusion in vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens bereits verwirklichen. An unserem Aktionsplan werden wir dies ablesen können, in einigen Handlungsfeldern bleibt aber noch Manches zu tun“, sagte der für die Erstellung des Aktionsplan Inklusion zuständige Projektleiter, Beigeordnete und Sozialdezernent Marcus Lübken.

Derzeit wird der Aktionsplan Inklusion von Stadtverwaltung und FOGS, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln erstellt und anschließend der Politik und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse aus allen Bürgerwerkstätten, die Bewertung der Ist-Situation, Wünsche und Ideen der Teilnehmer finden Sie hier.

23.09.2014