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Aktuelles

Das Technische Rathaus wird bezogen

Etwa eineinhalb Jahre dauerte der Umbau des ehemaligen Gebäudes der Post zum Technischen Rathaus. Ab Montag, 11. Juni 2018 stehen nun die Umzüge in das neue Verwaltungsgebäude an. Die betroffenen Dienststellen sind während der Umzugstage nur eingeschränkt erreichbar.

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Date deinen Experten!

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr folgt am Mittwoch, 6. Juni 2018 die zweite Auflage des „Speed-Debating“. Es ist das vierte Modul zur Jugendpartizipation in Sankt Augustin und soll einen direkten Kontakt zwischen den Jugendlichen auf der einen Seite sowie Politik, Verwaltung und Vertretern von für Jugendliche relevanten Einrichtungen auf der anderen Seite ermöglichen.

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Instrumentenkarussell der Musikschule

Die Musikschule der Stadt Sankt Augustin startet ab dem 1. September 2018 wieder einen neuen Kurs „Instrumentenkarussell“. Das Angebot richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Die Kursgebühr beträgt 129 Euro.

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Erfolgreiche Ferienhelferschulung

29 jugendliche Helfer der städtischen Ferienaktionen trafen sich kürzlich zur Schulung in den Räumen der Offenen Ganztagsgrundschule in Sankt Augustin-Hangelar. Mit den notwendigen Kenntnissen sind sie nun gut gerüstet und freuen sich auf ihren Einsatz bei den jeweiligen Aktionen.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Aktiv für mehr Vielfalt im Wald

Das Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin lädt in Zusammenarbeit mit Revierförster Gerhard Pohl vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft engagierte Waldfreunde am Freitag, 29. Juni 2018, um 14.00 Uhr dazu ein, für die heimische Pflanzenvielfalt aktiv zu werden. In einer gemeinsamen Aktion soll dem Drüsigen Springkraut im Niederpleiser Wald der Garaus gemacht werden.

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Bürger diskutierten über Inklusion im Bereich Kultur, Sport und Freizeit

Viele Angebote gibt es bereits, oft fehlt aber die Information darüber

Über 35 Interessierte nahmen an der fünften Bürgerwerkstatt im Rahmen der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion teil. Sie diskutierten engagiert über vorhandene Angebote und Wünsche und gaben Anregungen, wie die Integration behinderter Menschen im Sport, bei Kulturangeboten oder allgemein in der Freizeit verbessert werden kann. Für Sankt Augustin wurde aber auch eine Vielzahl von positiven Beispielen genannt.

Die städtische Begegnungsstätte CLUB, die Büchereien, das Angebot des Reitverein Niederberg, des SV Menden oder die Schwimmgruppe des SSG Sankt Augustin wurden von den Teilnehmern positiv bewertet. Für behinderte Kinder im Vorschulalter gibt es Angebote der Krabbelkäfer, die Musikschule der Stadt Sankt Augustin bietet Musikunterricht für behinderte Menschen aller Altersklassen und die städtischen Jugendeinrichtungen haben ebenfalls ein inklusives Angebot. Der Karren und die Caritas bieten bereits familienunterstützende Dienste vor Ort an. Über den VdK und die Arbeiterwohlfahrt können auch behinderte Menschen verreisen. Auch der ADFC bietet inklusive Aktionen an.

Viele Angebote werden aber erst durch die Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiter möglich. Hier leistet die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin bei der Vermittlung von geeigneten Interessenten eine große Hilfe. Trotzdem ist der Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung in den Vereinen und den Hilfsorganisationen groß. Außerdem fehlt zur Begleitung der Angebote oft die professionelle qualifizierte Unterstützung durch besonders ausgebildete Menschen. Das trifft auch die Vereine, die geschulte Übungsleiter benötigen.

Die Erreichbarkeit von kulturellen oder Sportangeboten wurde auch thematisiert. Manchmal sind die Gebäude nicht vollkommen barrierefrei nutzbar, wie zum Beispiel das Haus Menden oder das Theater in der Aula des Rhein-Sieg-Gymnasiums. Andere Angebote sind schwer erreichbar. Fahrdienste können dies nicht immer abdecken. Für neue Angebote fehlen oft die passenden Räumlichkeiten. Die Teilnehmer wünschten sich in diesem Zusammenhang auf der Internetseite der Stadt eine Übersicht über die Barrierefreiheit aller städtischen und öffentlich zugänglichen Gebäude.

Auch auf der Wunschliste standen der Ausbau der finanziellen Unterstützung für inklusive Angebote, eine verbesserte Information über die bestehenden Angebote und einen Wegweiser „Kultur und Sport“ mit entsprechenden Hinweisen. Vom Stadtsportverband Sankt Augustin wird ein stärkeres Engagement für Inklusion im Sport vereinsübergreifend gefordert. Die Teilnehmer nannten auch einige konkrete Maßnahmen wie die Schaffung eines inklusiven Cafés als Integrationsbetrieb oder eine Aktion „Entdecke Deine Stadt“. Wie bereits in den vorangegangenen Bürgerwerkstätten stand auch hier die Frage ganz oben, wie sichergestellt werden kann, dass beim Neu- oder Umbau öffentlich zugänglicher Gebäude auf Barrierefreiheit geachtet wird.

„Das Instrument der Bürgerwerkstatt hat sich bewährt. Das zeigen die vielfältigen Ergebnisse der heutigen fünften Bürgerwerkstatt in besonderem Maße. Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich von den Themen angesprochen und nehmen intensiv die Möglichkeit wahr, am Gelingen des Aktionsplans Inklusion mitzuwirken. Damit wird der Aktionsplan letztlich ein „Bürgerplan“, der aus der Praxis für die Praxis entwickelt wird. Dafür möchte ich mich bei allen Mitwirkenden schon einmal jetzt ganz herzlich bedanken“, sagte Beigeordneter Marcus Lübken am Ende der Bürgerwerkstatt.

Alle Anregungen, Kritikpunkte und Wünsche wurden von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, aufgenommen. Bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion finden diese Punkte Berücksichtigung.

Die nächste Bürgerwerkstatt zu den Themen Bildung und Erziehung findet am Donnerstag, 11. September 2014, 18 Uhr wieder im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.sankt-augustin.de/inklusion.

19.08.2014