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Aktuelles

Das Technische Rathaus wird bezogen

Etwa eineinhalb Jahre dauerte der Umbau des ehemaligen Gebäudes der Post zum Technischen Rathaus. Ab Montag, 11. Juni 2018 stehen nun die Umzüge in das neue Verwaltungsgebäude an. Die betroffenen Dienststellen sind während der Umzugstage nur eingeschränkt erreichbar.

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Date deinen Experten!

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr folgt am Mittwoch, 6. Juni 2018 die zweite Auflage des „Speed-Debating“. Es ist das vierte Modul zur Jugendpartizipation in Sankt Augustin und soll einen direkten Kontakt zwischen den Jugendlichen auf der einen Seite sowie Politik, Verwaltung und Vertretern von für Jugendliche relevanten Einrichtungen auf der anderen Seite ermöglichen.

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Wettbewerbserfolg für Ballettschülerinnen der Musikschule

Beim 4. Internationalen Ballettwettbewerb SPERA, der Anfang Juni in Bad Homburg stattfand, erreichten fünf Ballettschülerinnen der Musikschule der Stadt Sankt Augustin einen hervorragenden 6. Platz. Klemens Salz, Leiter der Musikschule, gratuliert den erfolgreichen Tänzerinnen.

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Ehrenamtliche Gärtner für den Park der Steyler Missionare gesucht

Die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin sucht mehrere Personen mit Kenntnissen und Fertigkeiten im gärtnerischen Bereich, die sich auf ehrenamtlicher Basis im Park der Steyler Missionare engagieren möchten.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Körnerbrötchen, Indianer, Schnitzhandwerk und viel Natur

Wie werden leckere Brote und Brötchen hergestellt? Wie leben Schnecken? Wer tummelt sich in der Wiese? Wie funktioniert eine Kläranlage? Viele Fragen – Antworten dazu gibt es in den Sommerferien 2018. Zu zahlreichen Veranstaltungen, darunter eine Waldwoche für Kinder - mit garantiertem Naturerlebnis - lädt das Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt Sankt Augustin ein. Kinder ab 6 Jahren (zum Teil in Begleitung) können unter fachkundiger Leitung Sankt Augustins Natur mit allen Sinnen erleben, erforschen und selbst kreativ werden.

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Betroffene gestalten den kommunalen Aktionsplan Inklusion mit

Arbeit und Beschäftigung waren die Themen in der ersten Bürgerwerkstatt

Rund 25 Interessierte kamen zur ersten Bürgerwerkstatt im Rahmen der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion. Gute Beispiele, Kritik und Ideen für die Zukunft im Bereich Arbeit und Beschäftigung wurden in zwei Gruppen zusammengetragen. Die Ergebnisse finden Eingang in den Aktionsplan.

Gruppe von Teilnehmern der Bürgerwerkstatt in der Diskussion

Menschen mit Behinderung sind noch relativ selten auf dem allgemeinen Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt zu finden. Daher beschäftigten sich Anfang März die Teilnehmer der ersten Bürgerwerkstatt mit den Schwerpunkten Arbeit und Beschäftigung. Wie gelingt es behinderten jungen Menschen einen Ausbildungsplatz zu erhalten? Wie können Menschen, die mit einer Behinderung konfrontiert werden, wieder in die Arbeitswelt einsteigen? Welche Beschäftigungsangebote gibt es bereits oder fehlen in Sankt Augustin außerhalb und auch innerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes? Dieses waren einige Fragen der Werkstattteilnehmer, die in zwei Gruppen aufgearbeitet wurden. Neben Betroffenen nahmen auch Vertreter einiger Institutionen und Einrichtungen teil, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen.

Eine Kernaussage war, dass es für Betroffene und deren Angehörige oftmals undurchschaubar ist, welche Angebote und Möglichkeiten es für sie gibt. Dabei müssten die einzelnen Bereiche wie Schulen oder Unternehmen und die verschiedenen Behörden auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene besser zusammenarbeiten. Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Sankt Augustin leisten bereits gute Unterstützung. Trotzdem kam der Wunsch auf, ergänzend einen kommunalen Behindertenbeauftragten als zentralen Ansprechpartner zu etablieren.

Edgar Bastian, Wirtschaftsförderer der Stadt Sankt Augustin, berichtete aus der Praxis, dass viele Firmen in Sankt Augustin bereits Behinderte eingestellt haben oder Praktikumsplätze anbieten. Gerade über ein Praktikum eröffnet sich erst vielen Behinderten die Möglichkeit, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen und anschließend einen qualifizierten Arbeitsplatz zu erhalten. Aus diesem Grund arbeiten Marika Bast und Kerstin Krey von der Jugendberufshilfe der Stadt und der Integrationsfachdienst Bonn/Rhein-Sieg eng mit den Förder- und Hauptschulen zusammen. Ziel ist, jedem Schüler nach dem Schulabschluss den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Bereits ab der 8. Klasse wird genau geschaut, welche Interessen und Fähigkeiten ein Schüler mitbringt. Über persönliche Kontakte zu Unternehmen oder der Arbeitsagentur wird dann ein individuell passender Praktikumsplatz vermittelt, der häufig anschließend in eine Ausbildung führt.

Zwei Mütter, deren Kinder eine Autismus-Spektrum-Störung haben, wiesen darauf hin, wie schwierig es ist, nach Ende der Schulzeit ein Angebot zu finden, in dem die Jugendlichen angemessen unterstützt und beschäftigt werden. Ortrud Keppel vom Integrationsfachdienst betonte, dass es leichter ist körperbehinderte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Geistig behinderten Menschen müssen häufig noch alternative Beschäftigungsangebote gemacht werden. Dabei haben sie oft besondere Begabungen, die sie auf einem geeigneten Arbeitsplatz und bei entsprechender Betreuung positiv einsetzen können. Potentielle Arbeitgeber über die Möglichkeiten der Beschäftigung behinderter Menschen und die unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten aufzuklären, hat sich die IHK Bonn unter anderem zum Ziel gesetzt. Dario Thomas berichtete, dass hierfür ein Mitarbeiter eingestellt wurde, der Ansprechpartner für die Unternehmen ist aber auch als Netzwerker Kontakte zu anderen Einrichtungen, Behörden und Entscheidern knüpft. Günter Machein, Fachberater bei der Handwerkskammer zu Köln informierte über die Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung bzw. für Handwerksbetriebe.

Alle Anregungen, Kritikpunkte und Wünsche wurden von der Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln, aufgenommen. Bei der Erstellung des kommunalen Aktionsplans Inklusion finden diese Punkte Berücksichtigung.

Die nächste Bürgerwerkstatt zum Thema Mobilität und Barrierefreiheit findet am Donnerstag, 27. März 2014 wieder im Rathaus statt. Weitere Informationen gibt es auch unter www.sankt-augustin.de/inklusion.

13.03.2014