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Aktuelles

Beiträge zur Stadtgeschichte

Die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Bergmann-Gries und Stadtarchivar Michael Korn stellten jetzt den neuen Band 54 der Reihe „Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte mit dem Titel „Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz“ vor. In vier Aufsätzen werden in dem reich bebilderten Band unterschiedliche Themen aus der Geschichte der Stadt aufgegriffen.

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Führung der Radfahrer auf der Südstraße und der angrenzenden Rathausallee wird geändert

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern ist in den letzten Monaten auf der Südstraße und der angrenzenden Rathausallee erheblich gestiegen. In Kürze ändert deshalb die Stadt Sankt Augustin in Abstimmung mit der Polizei und dem Rhein-Sieg-Kreis die Radverkehrsführung in den beiden Straßen. Radfahrer können dann die Fahrbahn nutzen. Radfahren gegen die Fahrtrichtung ist dann nicht mehr zulässig.

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Helfer für Ferienaktionen gesucht

Für die diesjährigen Ferienangebote in den Sommer- und Herbstferien sucht die Stadt Sankt Augustin noch Ferienhelfer ab 16 Jahren. Die Aufwandsentschädigung beträgt 120 Euro pro Woche. Voraussetzung für die Mitarbeit ist die Teilnahme an einer von der Stadt durchgeführten Schulung, die am 13. Mai 2017 stattfindet.

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Neuer Friedhofsratgeber erschienen

Seit einigen Jahren erlebt die Bestattungskultur einen tiefgreifenden Wandel. Das Resultat sind sehr vielfältige und vor allem ganz individuelle Bestattungsformen mit einem deutlichen Trend zu pflegefreien Grabarten. Um allen Interessierten eine kleine Hilfestellung rund um das Thema Bestattung zu geben, hat die Stadt Sankt Augustin einen Friedhofsratgeber erstellt. Die Broschüre ist kostenfrei im Rathaus erhältlich, steht aber auch unter www.sankt-augustin.de zum Download zur Verfügung.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Regionale Freiräume fördern - "Grüne Infrastruktur NRW"

Im Rahmen des Landes-Projekts "Grüne Infrastruktur NRW" waren Kommunen und Zusammenschlüsse aufgerufen, in einem "Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur" (IHK GI) ihre Planungen und Projekte darzustellen und umzusetzen. Aus den Ergebnissen der Themenwerkstätten "Naturschutz", "Naherholung" und "Landwirtschaft" wurde ein IHK GI erarbeitet, das am 4. April 2017 in Bornheim vorgestellt wird.

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Abschlussveranstaltung Werkstattverfahren zur Rahmenplanung

Teilnehmer der Werkstatt stellten ihre Ergebnisse vor

25 Interessierte haben in der Werkstatt am 13. Juni 2013 ihre Ideen und Meinungen zur Weiterentwicklung des Planungsgebietes am Hangelarer Flugplatz eingebracht. Vertreter der vier Arbeitsgruppen präsentierten ihre Ergebnisse jetzt der Öffentlichkeit. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass alle Maßnahmen dazu beitragen sollen, dass es nicht lauter, sondern möglichst leiser wird.

Zuhörer der Werkstatt mit Blick auf den Redner im Haus der Nachbarschafft in Hangelar.

In der nicht öffentlichen Werkstatt haben 25 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Interessengruppen versucht, gemeinsame Ziele für einen zukünftigen Bebauungsplan zu ermitteln. Dabei wurden in vier Arbeitsgruppen folgende Fragen diskutiert: Wo zeigen sich Ansätze für Gemeinsamkeiten? Welche Ziele für einen Rahmenplan und anschließenden Bebauungsplan können alle Beteiligten unterschreiben? Welche anderen Lösungen müsste es noch geben um mehr gemeinsame Wege zu öffnen?

Grundsätzlich befürworteten alle Teilnehmer eine Bebauung. Dabei waren sich alle Teilnehmer einig, dass eine Bebauung nur dann erfolgen soll, wenn sie zu einer Lärmreduzierung führt, z.B. durch schallreflektierende Fassaden oder Begrünung. Dabei soll sich die Bebauung möglichst am Bestand orientieren und Umbaupotentiale nutzen.

Die Verbesserung der Erschließung lag vielen Teilnehmern am Herzen. Vernünftige Parkplätze, Straßen und Beleuchtung werden als notwendig erachtet. Dabei sollen auch Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden.

Ein Zuhörer der Werkstatt präsentiert die erarbeiteten Ergebnisse

Es besteht der Wunsch Freiflächen im Plangelände zu erhalten und gegebenenfalls durch Maßnahmen wie Spielplatz oder Aussichtsplattform aufzuwerten. Sie sollen der Naherholung, Freizeitaktivitäten und dem Naturschutz, aber nicht als Veranstaltungsgelände dienen. Traditionsveranstaltungen wie zum Beispiel das Bikercamp sollen aber weiterhin dort stattfinden können.

Die Vereinsaktivitäten insbesondere auf dem Gebiet der Jugendarbeit sollen durch die Verbesserung der Infrastruktur und der Schulungs- und Ausbildungsräume gefördert werden.

Fast alle Teilnehmer stellen den Bestand des Flugplatzes nicht in Frage, fordern aber gleichzeitig eine Lärmbeschränkung. Die bestehenden Betriebe sollen gesichert werden. Dabei soll deren Erweiterung Vorrang vor Neuansiedlung haben. Einige Beteiligte forderten sogar keine Neuansiedlung zuzulassen. Ebenso konnte bei der Frage, welche Betriebe angesiedelt werden sollten, keine Einigung erzielt werden. Auch hier war letztlich die befürchtete zusätzliche Lärmbelastung ein Kernthema.

Durch alle Gruppen und Diskussionen zog sich folgende Aussage als roter Faden: Alle Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass es nicht lauter, sondern möglichst leiser wird.

Bürgermeister Klaus Schumacher bedankte sich zum Abschluss des Abends für das Engagement insbesondere der Teilnehmer an der Werkstatt, die viele Stunden in den Prozess investiert haben.

Wie geht es jetzt weiter? Nach den Sommerferien wird der Rahmenplanungsbeirat über die Ergebnisse des Werkstattverfahrens und die weitere Vorgehensweise beraten. Diese Sitzung ist öffentlich. Der Umwelt-, Planung- und Verkehrsausschuss berät anschließend über die weiteren notwendigen Schritte, wie z.B. die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Die Verantwortlichen im Rathaus sagten zu, die Öffentlichkeit weiterhin intensiv in den Planungsprozess einzubinden. Die Teilnehmer der Werkstatt signalisierten auch für weitere Diskussionen und Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Die komplette Zusammenfassung der Werkstatt kann hier nachgelesen werden.
 

09.07.2013