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Aktuelles

Fachdienst Bauaufsicht geschlossen

Am Donnerstag, 20. Juli 2017 bleibt der Fachdienst Bauaufsicht der Stadt Sankt Augustin wegen einer Fortbildungsmaßnahme der Mitarbeiter geschlossen.

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Bundesfreiwilligendienst jetzt auch im Stadtarchiv Sankt Augustin

Das Stadtarchiv Sankt Augustin bietet erstmals eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst an. Geschichtsinteressierte können sich ab sofort als Freiwillige bewerben.

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Sommerfest in der Kita Marktstraße

Unter dem Motto „Jahrmarkt“ feierten die Kinder, Eltern und das Erzieherteam der Kita Marktstraße ein großes Sommerfest. Nicole Müller, Filialdirektorin der Kreissparkasse Köln, Geschäftsstelle Menden, überreichte bei dieser Gelegenheit einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

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Aktiv für Fledermäuse, Wildkräuter und eine saubere Landschaft

Seit einigen Jahren haben ehrenamtlich Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Sankt Augustin einzusetzen. Zwei von insgesamt drei Stellen hat das Umweltbüro aktuell noch zu besetzen.

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Starkregen - Was tun?

Aufgrund der immer häufiger auftretenden starken Regenfälle hat die Stadt Sankt Augustin ihr Beratungsangebot für Hauseigentümer intensiviert. Auch das städtische Kanalnetz wurde einer Überprüfung unterzogen. Derzeit werden Konzepte erarbeitet, wie den Folgen des Klimawandels zukünftig begegnet werden kann.

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Abschlussveranstaltung Werkstattverfahren zur Rahmenplanung

Teilnehmer der Werkstatt stellten ihre Ergebnisse vor

25 Interessierte haben in der Werkstatt am 13. Juni 2013 ihre Ideen und Meinungen zur Weiterentwicklung des Planungsgebietes am Hangelarer Flugplatz eingebracht. Vertreter der vier Arbeitsgruppen präsentierten ihre Ergebnisse jetzt der Öffentlichkeit. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass alle Maßnahmen dazu beitragen sollen, dass es nicht lauter, sondern möglichst leiser wird.

Zuhörer der Werkstatt mit Blick auf den Redner im Haus der Nachbarschafft in Hangelar.

In der nicht öffentlichen Werkstatt haben 25 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Interessengruppen versucht, gemeinsame Ziele für einen zukünftigen Bebauungsplan zu ermitteln. Dabei wurden in vier Arbeitsgruppen folgende Fragen diskutiert: Wo zeigen sich Ansätze für Gemeinsamkeiten? Welche Ziele für einen Rahmenplan und anschließenden Bebauungsplan können alle Beteiligten unterschreiben? Welche anderen Lösungen müsste es noch geben um mehr gemeinsame Wege zu öffnen?

Grundsätzlich befürworteten alle Teilnehmer eine Bebauung. Dabei waren sich alle Teilnehmer einig, dass eine Bebauung nur dann erfolgen soll, wenn sie zu einer Lärmreduzierung führt, z.B. durch schallreflektierende Fassaden oder Begrünung. Dabei soll sich die Bebauung möglichst am Bestand orientieren und Umbaupotentiale nutzen.

Die Verbesserung der Erschließung lag vielen Teilnehmern am Herzen. Vernünftige Parkplätze, Straßen und Beleuchtung werden als notwendig erachtet. Dabei sollen auch Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden.

Ein Zuhörer der Werkstatt präsentiert die erarbeiteten Ergebnisse

Es besteht der Wunsch Freiflächen im Plangelände zu erhalten und gegebenenfalls durch Maßnahmen wie Spielplatz oder Aussichtsplattform aufzuwerten. Sie sollen der Naherholung, Freizeitaktivitäten und dem Naturschutz, aber nicht als Veranstaltungsgelände dienen. Traditionsveranstaltungen wie zum Beispiel das Bikercamp sollen aber weiterhin dort stattfinden können.

Die Vereinsaktivitäten insbesondere auf dem Gebiet der Jugendarbeit sollen durch die Verbesserung der Infrastruktur und der Schulungs- und Ausbildungsräume gefördert werden.

Fast alle Teilnehmer stellen den Bestand des Flugplatzes nicht in Frage, fordern aber gleichzeitig eine Lärmbeschränkung. Die bestehenden Betriebe sollen gesichert werden. Dabei soll deren Erweiterung Vorrang vor Neuansiedlung haben. Einige Beteiligte forderten sogar keine Neuansiedlung zuzulassen. Ebenso konnte bei der Frage, welche Betriebe angesiedelt werden sollten, keine Einigung erzielt werden. Auch hier war letztlich die befürchtete zusätzliche Lärmbelastung ein Kernthema.

Durch alle Gruppen und Diskussionen zog sich folgende Aussage als roter Faden: Alle Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass es nicht lauter, sondern möglichst leiser wird.

Bürgermeister Klaus Schumacher bedankte sich zum Abschluss des Abends für das Engagement insbesondere der Teilnehmer an der Werkstatt, die viele Stunden in den Prozess investiert haben.

Wie geht es jetzt weiter? Nach den Sommerferien wird der Rahmenplanungsbeirat über die Ergebnisse des Werkstattverfahrens und die weitere Vorgehensweise beraten. Diese Sitzung ist öffentlich. Der Umwelt-, Planung- und Verkehrsausschuss berät anschließend über die weiteren notwendigen Schritte, wie z.B. die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Die Verantwortlichen im Rathaus sagten zu, die Öffentlichkeit weiterhin intensiv in den Planungsprozess einzubinden. Die Teilnehmer der Werkstatt signalisierten auch für weitere Diskussionen und Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Die komplette Zusammenfassung der Werkstatt kann hier nachgelesen werden.
 

09.07.2013