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Aktuelles

Weiberfastnachtsparty im Zentrum fällt in Zukunft aus

Nach dem Um- und Neubau des Einkaufszentrums kann die Weiberfastnachtsparty, die aus Gründen des präventiven Jugendschutzes ein eingezäuntes Gelände erfordert, nicht mehr auf dem Karl-Gatzweiler-Platz stattfinden. Auch geeignete andere Flächen gibt es für diese Veranstaltung nicht. Der Stadtjugendring als bisheriger Veranstalter der Party will deshalb mit den langjährigen Kooperationspartnern neue Konzepte entwickeln, um den Sankt Augustiner Jugendlichen auch ab 2018 die Möglichkeit zu geben, mindestens einmal im Jahr gemeinsam zu feiern.

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Computersicherheit - Nicht nur ein Thema für die Stadtverwaltung Sankt Augustin

Aktuell beobachtet die IT-Abteilung der Stadtverwaltung ein extrem hohes Aufkommen an Viren- oder Phishing-Mails. Das betrifft die Mitarbeiter der Stadtverwaltung genauso wie Sie als Empfänger von E-Mails.

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Musik in allen Räumen

Die Musikschule der Stadt Sankt Augustin öffnet am Sonntag, 15. Oktober 2017 von 14.00 bis 17.00 Uhr ihre Türen. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr mit einem kurzweiligen Konzert im Ratssaal. Instrumentalschüler und Schüler der Tanzabteilung präsentieren ein buntes Programm quer durch das Angebot der Musikschule. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Blasinstrumente.

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Eingeschränkte Öffnungszeiten der Rentenstelle

Am Montag, 2. Oktober 2017 ist die Rentenstelle der Stadt Sankt Augustin urlaubsbedingt nur zwischen 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine weitere Einschränkung der Öffnungszeiten besteht in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 3. November 2017. Dann ist die Rentenstelle montags von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.

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Erste Berufserfahrungen bei der Stadt Sankt Augustin

Die ehemaligen Auszubildenden, die in diesem Sommer ihre Ausbildung erfolgreich beendet haben, erhalten bei der Stadt Sankt Augustin die Möglichkeit ihre ersten Schritte im Berufsleben zu machen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuen sich über die Unterstützung der jungen Kollegen.

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Im Zentrum wird’s bunt

Die bislang grauen Betonwände der Ost-West-Spange erhalten derzeit liebevolle und farbenfrohe Stadtansichten durch den Troisdorfer Maler Josef Hawle. Auch Rampen, Treppenwände und Aufzugtürme der Stadtbahnhaltestelle Zentrum werden bunt. Octagon Graffiti Art aus Siegburg gestalten diesen Bereich in den nächsten Wochen.

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Zweiter Themenabend lieferte weitere Infos zur Rahmenplanung

Teilnehmer der Werkstatt wurden festgelegt

In zwei Themenabenden erhielten die Teilnehmer wichtige Informationen zur Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ausgestattet mit diesem Hintergrundwissen gehen 25 Teilnehmer in die am 13. Juni stattfindende Werkstatt. Hier sollen „gute Lösungen“ zur Weiterentwicklung des Geländes rund um die Richthofenstraße gefunden werden.

Gut 60 Interessierte informierten sich am zweiten Themenabend im Haus der Nachbarschaft in Hangelar über Spielräume und Grenzen der Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ortsvorsteherin Marika Roitzheim blickte auf die Historie des Flugplatzes zurück und machte deutlich, dass viele Hangelarer stolz auf „ihren“ Flugplatz sind. Er ist Wirtschaftsfaktor, wichtiger Bestandteil der Infrastruktur aber auch Veranstaltungsort und Ausflugsziel für viele Sankt Augustiner. Sie befürwortet den offenen Dialog um verträgliche Lösungen zu finden, die die Existenz und die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes nicht gefährden.

Bernd Heistermann vom Arbeitskreis Hubschrauberlärm betonte die krankmachende Wirkung von Lärm. Insbesondere der stationäre Lärm wie Aufwärm- und Checkphasen oder Schulungsflüge in der kleinen Platzrunde führen zu Lärm von schwer kalkulierbarer und längerer Dauer als das reine Starten oder Landen. Seine Forderung im Verfahren ist der Abschied vom Konzept des Aeroparks. Der Verkehrslandeplatz soll vorrangig für den Flugsport und nur nachgeordnet gewerblich genutzt werden.

Blick in einen Hangar am Flugplatz Hangelar mit mehreren Motoflugzeugen

Jürgen Unterberg, Betriebsleiter des Verkehrslandeplatzes, erläuterte welche Maßnahmen bereits ergriffen werden, um die Lärmbelastung zu reduzieren. So werden nach je nach Lautstärke der Flugzeuge gestaffelte Start- und Landegebühren erhoben. Laute Flugzeuge erhalten in Hangelar keinen Stellplatz. Er weist darauf hin, dass der Verkehrslandeplatz eine Betriebspflicht hat. Daher sind sämtliche von der Betriebserlaubnis erfassten Flugfahrzeuge zum Starten und Landen berechtigt. Die Einnahmen aus den Gebühren, dem Kraftstoffverkauf und den Hallenmieten dienen der Förderung des Flugsports – eine der Aufgaben der Flugplatz GmbH. Dafür sind der Erhalt und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Betriebs des Verkehrslandeplatzes unabdingbar.

Welche wirtschaftliche Bedeutung der Flugplatz Hangelar für Sankt Augustin und die Region hat, machte Dr. Klaus Esser vom Büro KE CONSULT aus Köln deutlich. Insgesamt 393 Beschäftige hängen direkt oder indirekt am Flugplatz wie eine gutachterliche Untersuchung im Auftrag des Rein-Sieg-Kreises 2010 ergeben hat. Das gleiche Gutachten beziffert die Steuermehreinahmen auf jährlich 5,6 Millionen Euro oder 200.000 Euro pro 1.000 Starts.

Die rechtlichen Grundlagen zur baulichen Nutzung am Flugplatz Hangelar erläuterte Rechtsanwalt Bernhard Schmitz aus Franfurt am Main. Nach seiner Einschätzung kann die Stadt Sankt Augustin die Fläche des Verkehrslandeplatzes in das Plangebiet für einen Bebauungsplan einbeziehen. Festsetzungen sind aber nur zulässig für Nutzungen, die nicht dem Flugplatzbetrieb dienen.

Zum Abschluss des zweiten Themenabends wurden die Teilnehmer der Werkstatt festgelegt. Neun Teilnehmer wurden aus dem Kreis der am Flugplatz ansässigen Institutionen, Firmen und Vereine benannt. Der jüngste Teilnehmer des Themenabends zog aus dem Topf der Interessenten insgesamt 16 weitere Teilnehmer, zwölf aus Hangelar und vier aus dem übrigen Sankt Augustin. Die Anwesenden akzeptierten die Zusammensetzung des Werkstattteams.

Die ausgewählten 25 Personen werden am 13. Juni 2013 in der Werkstatt versuchen gute Lösungen zur Weiterentwicklung des Verkehrslandeplatzes zu finden. Die Werkstatt wird ebenfalls von Prof. Dr. Ursula Stein moderiert. Die Ergebnisse der Werkstatt werden am Montag, 8. Juli 2013 um 18.00 Uhr im Haus der Nachbarschaft in Hangelar öffentlich vorgestellt und erörtert.

23.05.2013