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Aktuelles

Neubau Kita in Niederpleis geplant

Die Stadt Sankt Augustin beabsichtigt im Stadtteil Niederpleis auf einem städtischen Grundstück am Kreisverkehr Pleistalstraße/Hauptstraße eine viergruppige Kindertageseinrichtung (Kita) zu bauen. Außerdem sollen in dem neuen Gebäude vier Einzelappartements für betreutes Wohnen junger Erwachsener entstehen. In einer Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, 26. Februar 2018, 20 Uhr im Pfarrsaal der katholischen St. Martinus Kirchengemeinde, Friedhofstraße 1, wird die Stadtverwaltung die Pläne der Öffentlichkeit vorstellen und mögliche Fragen beantworten.

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Keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten

Am 28. Februar und am 1. März 2018 finden keine Beratungen der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten im Sankt Augustiner Rathaus statt.

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Ferienaktionen 2018

Noch gibt es die Chance bei der Osterspaß-Aktion der Stadt Sankt Augustin mitzumachen! In beiden Aktionswochen sind noch wenige Plätze frei. In den Sommerferien finden ähnliche Aktionen statt. Auch hier gibt es in einzelnen Wochen einige freie Plätze.

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Jugendliche sollen in Sankt Augustin feiern können

Bereits seit Anfang Februar läuft eine Umfrage des Stadtjugendring Sankt Augustin e.V. Gesucht werden Ideen für eine neue Jugendveranstaltung, nachdem die beliebte Weiberfastnachtsparty auf dem Karl-Gatzweiler-Platz nicht mehr stattfinden kann. Noch bis 31. März 2018 können Jugendliche aber auch Eltern und Fachkräfte teilnehmen.

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Rettungsschwimmer gesucht

Für die Freibadsaison sucht die Stadt Sankt Augustin Rettungsschwimmer/innen als Aushilfen.

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Einfach Umsteigen im Zentrum

Nachdem die verschiedenen Baumaßnahmen am Haltepunkt Sankt Augustin-Zentrum abgeschlossen wurden, wird nun der P+R-Parkplatz an der Bonner Straße zu einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsstation mit Fahrrad-Parkhaus umgebaut. Hier sollen die verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten wie ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, E-Autos und Carsharing-Angebote verknüpft werden. So werden attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr angeboten. Über den Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ und Fördermittel des Nahverkehr Rheinland konnte der Eigenanteil gering gehalten werden. Ab Montag, 26. Februar 2018 wird die Fläche des früheren P+R Parkplatzes für den Umbau gesperrt.

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Zweiter Themenabend lieferte weitere Infos zur Rahmenplanung

Teilnehmer der Werkstatt wurden festgelegt

In zwei Themenabenden erhielten die Teilnehmer wichtige Informationen zur Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ausgestattet mit diesem Hintergrundwissen gehen 25 Teilnehmer in die am 13. Juni stattfindende Werkstatt. Hier sollen „gute Lösungen“ zur Weiterentwicklung des Geländes rund um die Richthofenstraße gefunden werden.

Gut 60 Interessierte informierten sich am zweiten Themenabend im Haus der Nachbarschaft in Hangelar über Spielräume und Grenzen der Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ortsvorsteherin Marika Roitzheim blickte auf die Historie des Flugplatzes zurück und machte deutlich, dass viele Hangelarer stolz auf „ihren“ Flugplatz sind. Er ist Wirtschaftsfaktor, wichtiger Bestandteil der Infrastruktur aber auch Veranstaltungsort und Ausflugsziel für viele Sankt Augustiner. Sie befürwortet den offenen Dialog um verträgliche Lösungen zu finden, die die Existenz und die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes nicht gefährden.

Bernd Heistermann vom Arbeitskreis Hubschrauberlärm betonte die krankmachende Wirkung von Lärm. Insbesondere der stationäre Lärm wie Aufwärm- und Checkphasen oder Schulungsflüge in der kleinen Platzrunde führen zu Lärm von schwer kalkulierbarer und längerer Dauer als das reine Starten oder Landen. Seine Forderung im Verfahren ist der Abschied vom Konzept des Aeroparks. Der Verkehrslandeplatz soll vorrangig für den Flugsport und nur nachgeordnet gewerblich genutzt werden.

Blick in einen Hangar am Flugplatz Hangelar mit mehreren Motoflugzeugen

Jürgen Unterberg, Betriebsleiter des Verkehrslandeplatzes, erläuterte welche Maßnahmen bereits ergriffen werden, um die Lärmbelastung zu reduzieren. So werden nach je nach Lautstärke der Flugzeuge gestaffelte Start- und Landegebühren erhoben. Laute Flugzeuge erhalten in Hangelar keinen Stellplatz. Er weist darauf hin, dass der Verkehrslandeplatz eine Betriebspflicht hat. Daher sind sämtliche von der Betriebserlaubnis erfassten Flugfahrzeuge zum Starten und Landen berechtigt. Die Einnahmen aus den Gebühren, dem Kraftstoffverkauf und den Hallenmieten dienen der Förderung des Flugsports – eine der Aufgaben der Flugplatz GmbH. Dafür sind der Erhalt und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Betriebs des Verkehrslandeplatzes unabdingbar.

Welche wirtschaftliche Bedeutung der Flugplatz Hangelar für Sankt Augustin und die Region hat, machte Dr. Klaus Esser vom Büro KE CONSULT aus Köln deutlich. Insgesamt 393 Beschäftige hängen direkt oder indirekt am Flugplatz wie eine gutachterliche Untersuchung im Auftrag des Rein-Sieg-Kreises 2010 ergeben hat. Das gleiche Gutachten beziffert die Steuermehreinahmen auf jährlich 5,6 Millionen Euro oder 200.000 Euro pro 1.000 Starts.

Die rechtlichen Grundlagen zur baulichen Nutzung am Flugplatz Hangelar erläuterte Rechtsanwalt Bernhard Schmitz aus Franfurt am Main. Nach seiner Einschätzung kann die Stadt Sankt Augustin die Fläche des Verkehrslandeplatzes in das Plangebiet für einen Bebauungsplan einbeziehen. Festsetzungen sind aber nur zulässig für Nutzungen, die nicht dem Flugplatzbetrieb dienen.

Zum Abschluss des zweiten Themenabends wurden die Teilnehmer der Werkstatt festgelegt. Neun Teilnehmer wurden aus dem Kreis der am Flugplatz ansässigen Institutionen, Firmen und Vereine benannt. Der jüngste Teilnehmer des Themenabends zog aus dem Topf der Interessenten insgesamt 16 weitere Teilnehmer, zwölf aus Hangelar und vier aus dem übrigen Sankt Augustin. Die Anwesenden akzeptierten die Zusammensetzung des Werkstattteams.

Die ausgewählten 25 Personen werden am 13. Juni 2013 in der Werkstatt versuchen gute Lösungen zur Weiterentwicklung des Verkehrslandeplatzes zu finden. Die Werkstatt wird ebenfalls von Prof. Dr. Ursula Stein moderiert. Die Ergebnisse der Werkstatt werden am Montag, 8. Juli 2013 um 18.00 Uhr im Haus der Nachbarschaft in Hangelar öffentlich vorgestellt und erörtert.

23.05.2013