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Aktuelles

Kreuzungsfreie Unterführung der Stadtbahnlinie eröffnet

Ab dem 9. Februar um 8 Uhr können Kraftfahrzeuge und Radfahrer kreuzungsfrei die Stadtbahnlinie queren. In einer Bauzeit von rund neun Monaten wurde für die Stadtbahn und den Fuß- und Radweg entlang der Bahn eine Brücke errichtet. Eine neue Straße, die sogenannte Ost-West-Spange, verbindet die Bonner Straße (B 56) mit der Rathausallee. Vertreter aus Verwaltung, Politik, der Stadtwerke Bonn, der bauausführenden Firmen und der Unternehmensgruppe Jost Hurler gaben heute die Ost-West-Spange für den Verkehr offiziell frei.

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Rentenberatung im Rathaus fällt aus

Am Freitag, 24. Februar 2017 findet im Sankt Augustiner Rathaus keine Rentenberatung durch den Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung statt.

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Sünde, Sekt und Sahneschnittchen

Am Freitag, 10. März 2017 um 20 Uhr lädt Susanne Sielaff-Bock, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sankt Augustin, anlässlich des Weltfrauentages zu einem kabarettistischen Abend mit Maria Vollmer ins Haus Menden, An der Alten Kirche 3, ein. Der Eintritt kostet 18,50 Euro, ermäßigt 14,10 Euro.

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Dankeschön-Frühstück für ehrenamtlich Tätige im CLUB

Bereits zum 16. Mal lud die Begegnungsstätte CLUB der Stadt Sankt Augustin zu einem „Dankeschön-Frühstück“ ein. Der Dank galt 51 geladenen Gästen für deren tatkräftige und ehrenamtliche Tätigkeit. Bürgermeister Klaus Schumacher würdigte die engagierte und beständige Mitwirkung der Ehrenamtler bei den vielen Veranstaltungen des CLUB im Laufe des Jahres.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Teilstück der Dornierstraße in Hangelar wird Einbahnstraße

Innerhalb der nächsten Woche wird die Dornierstraße im Stadtteil Hangelar zwischen Udetstraße und Lilienthalstraße zur Einbahnstraße. Eine Einfahrt in Richtung Udetstraße ist dann nicht mehr möglich. Radfahrer können das Teilstück weiterhin in beide Richtungen befahren.

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Zweiter Themenabend lieferte weitere Infos zur Rahmenplanung

Teilnehmer der Werkstatt wurden festgelegt

In zwei Themenabenden erhielten die Teilnehmer wichtige Informationen zur Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ausgestattet mit diesem Hintergrundwissen gehen 25 Teilnehmer in die am 13. Juni stattfindende Werkstatt. Hier sollen „gute Lösungen“ zur Weiterentwicklung des Geländes rund um die Richthofenstraße gefunden werden.

Gut 60 Interessierte informierten sich am zweiten Themenabend im Haus der Nachbarschaft in Hangelar über Spielräume und Grenzen der Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar. Ortsvorsteherin Marika Roitzheim blickte auf die Historie des Flugplatzes zurück und machte deutlich, dass viele Hangelarer stolz auf „ihren“ Flugplatz sind. Er ist Wirtschaftsfaktor, wichtiger Bestandteil der Infrastruktur aber auch Veranstaltungsort und Ausflugsziel für viele Sankt Augustiner. Sie befürwortet den offenen Dialog um verträgliche Lösungen zu finden, die die Existenz und die Wirtschaftlichkeit des Flugplatzes nicht gefährden.

Bernd Heistermann vom Arbeitskreis Hubschrauberlärm betonte die krankmachende Wirkung von Lärm. Insbesondere der stationäre Lärm wie Aufwärm- und Checkphasen oder Schulungsflüge in der kleinen Platzrunde führen zu Lärm von schwer kalkulierbarer und längerer Dauer als das reine Starten oder Landen. Seine Forderung im Verfahren ist der Abschied vom Konzept des Aeroparks. Der Verkehrslandeplatz soll vorrangig für den Flugsport und nur nachgeordnet gewerblich genutzt werden.

Blick in einen Hangar am Flugplatz Hangelar mit mehreren Motoflugzeugen

Jürgen Unterberg, Betriebsleiter des Verkehrslandeplatzes, erläuterte welche Maßnahmen bereits ergriffen werden, um die Lärmbelastung zu reduzieren. So werden nach je nach Lautstärke der Flugzeuge gestaffelte Start- und Landegebühren erhoben. Laute Flugzeuge erhalten in Hangelar keinen Stellplatz. Er weist darauf hin, dass der Verkehrslandeplatz eine Betriebspflicht hat. Daher sind sämtliche von der Betriebserlaubnis erfassten Flugfahrzeuge zum Starten und Landen berechtigt. Die Einnahmen aus den Gebühren, dem Kraftstoffverkauf und den Hallenmieten dienen der Förderung des Flugsports – eine der Aufgaben der Flugplatz GmbH. Dafür sind der Erhalt und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Betriebs des Verkehrslandeplatzes unabdingbar.

Welche wirtschaftliche Bedeutung der Flugplatz Hangelar für Sankt Augustin und die Region hat, machte Dr. Klaus Esser vom Büro KE CONSULT aus Köln deutlich. Insgesamt 393 Beschäftige hängen direkt oder indirekt am Flugplatz wie eine gutachterliche Untersuchung im Auftrag des Rein-Sieg-Kreises 2010 ergeben hat. Das gleiche Gutachten beziffert die Steuermehreinahmen auf jährlich 5,6 Millionen Euro oder 200.000 Euro pro 1.000 Starts.

Die rechtlichen Grundlagen zur baulichen Nutzung am Flugplatz Hangelar erläuterte Rechtsanwalt Bernhard Schmitz aus Franfurt am Main. Nach seiner Einschätzung kann die Stadt Sankt Augustin die Fläche des Verkehrslandeplatzes in das Plangebiet für einen Bebauungsplan einbeziehen. Festsetzungen sind aber nur zulässig für Nutzungen, die nicht dem Flugplatzbetrieb dienen.

Zum Abschluss des zweiten Themenabends wurden die Teilnehmer der Werkstatt festgelegt. Neun Teilnehmer wurden aus dem Kreis der am Flugplatz ansässigen Institutionen, Firmen und Vereine benannt. Der jüngste Teilnehmer des Themenabends zog aus dem Topf der Interessenten insgesamt 16 weitere Teilnehmer, zwölf aus Hangelar und vier aus dem übrigen Sankt Augustin. Die Anwesenden akzeptierten die Zusammensetzung des Werkstattteams.

Die ausgewählten 25 Personen werden am 13. Juni 2013 in der Werkstatt versuchen gute Lösungen zur Weiterentwicklung des Verkehrslandeplatzes zu finden. Die Werkstatt wird ebenfalls von Prof. Dr. Ursula Stein moderiert. Die Ergebnisse der Werkstatt werden am Montag, 8. Juli 2013 um 18.00 Uhr im Haus der Nachbarschaft in Hangelar öffentlich vorgestellt und erörtert.

23.05.2013