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Aktuelles

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung fördert Umbau des Karl-Gatzweiler-Platzes

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Umgestaltung des Karl-Gatzweiler-Platzes und weitere Maßnahmen 2019 mit 1,923 Millionen Euro. Der Bewilligungsbescheid, der Aufschluss über die einzelnen Maßnahmen geben wird, soll Ende 2018 erteilt werden.

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Haus- und Straßensammlung

Am Montag, 26. November 2018 ab 11.00 Uhr sammelt Bürgermeister Klaus Schumacher gemeinsam mit Vertretern der Bundeswehr für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Hit-Markt in Sankt Augustin.

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Bundesweiter Vorlesetag

Am Freitag, 16. November 2018 wird wieder in ganz Deutschland vorgelesen! Jedes Jahr, am dritten Freitag im November, rufen DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Auch die Stadtbücherei Sankt Augustin beteiligt sich an der Aktion.

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Hol- und Bringzone für Katholische Grundschule Meindorf eingeweiht

Ab heute (Freitag, 16. November 2018) hat die Katholische Grundschule in Meindorf eine Hol- und Bringzone. Hier sollen Eltern ihre Kinder zukünftig aus- und einsteigen lassen, wenn sie mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Damit entspannt sich die Situation im unmittelbaren Umfeld der Schule, die bislang durch an- und abfahrende Autos als unsicher empfunden wurde. Weitere Aktivitäten an der Schule unterstützen die Kinder dabei, sich jederzeit sicher und kompetent im Straßenverkehr zu bewegen.

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Auszubildender zum Fachangestellten für Bäderbetriebe unter den drei Besten in Nordrhein-Westfalen

Nach nur zwei Jahren hat Pierre Dazert seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe abgeschlossen. Und das als einer der drei besten in Nordrhein-Westfalen. Jetzt arbeitet er bei der Sportverwaltung und beaufsichtigt den Badebetrieb, kümmert sich um die Badegäste und die Pflege und Wartung der technischen Anlagen in den städtischen Bädern. Auch weitere Azubis konnten nach Ausbildungsende übernommen werden.

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Kanalsanierung in Sankt Augustin-Niederpleis

Die Stadt Sankt Augustin führt Ende November 2018 die umfangreichen Kanalsanierungsarbeiten im Stadtteil Niederpleis fort. Das Sanierungsgebiet liegt nördlich der Hauptstraße und erstreckt sich bis zur Mülldorfer Straße. Außerdem werden noch einige Kanäle in der Straße Am Pleiser Wald saniert. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise. Die Arbeiten sollen bis Ende September 2019 abgeschlossen sein.

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Werkstattverfahren zur Rahmenplanung Flugplatz Hangelar

Erster Themenabend fand nicht die erwartete Besucherresonanz

Die Stadt Sankt Augustin setzt zur Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar erstmals das Instrument eines moderierten Werkstattverfahrens ein. Etwa sechzig Interessierte nahmen am vergangenen Mittwochabend in Hangelar am ersten Themenabend teil. Sie ließen sich von Nutzern und Anwohnern die jeweiligen Zielsetzungen erläutern.

Besucher des ersten Themenabends hören dem Redner auf dem Podium zu.

Zunächst erläuterte Michael Weingart, Stadtplaner der Stadt Sankt Augustin, die Aufgaben der Rahmenplanung. Wichtig war vorweg die Klarstellung, dass die Stadt keine Instrumente und keine Befugnis hat in den Betrieb des Verkehrslandeplatzes regelnd einzugreifen. Sie kann aber in einem noch endgültig festzulegenden Bereich rund um die Richthofenstraße Nutzungsregelungen mit Hilfe eines Bebauungsplanes treffen. Die Rahmenplanung ist dafür das vorbereitende Instrument und wird, wie jetzt auch im Werkstattverfahren, unter Beteiligung der Anwohner und Nutzer erstellt.

Der Präsident der Bundespolizei, Wolfgang Wurm, stellte das Aufgabenspektrum der Bundespolizei am Standort Sankt Augustin vor. Er machte ganz deutlich, dass es sich in Sankt Augustin um einen Systemstandort handelt, bei dem auf einzelne Bausteine nicht verzichtet werden kann. Die Bundespolizei hält am Standort Sankt Augustin fest, was auch die geplanten Investitionen von einem dreistelligen Millionenbetrag bis 2030 zeigen. Insgesamt hat die Bundespolizei in den letzten zehn Jahren die Flugbewegungen um ein Drittel gesenkt und investiert gleichzeitig in lärmreduzierende Maßnahmen, wie zum Beispiel in Flugsimulatoren für die Luftfahrerschule.

Anschließend berichtete Dirk Wittkamp von der Fliegergemeinschaft Hangelar von den Vorstellungen der am Flugplatz ansässigen Vereine. Hier überwiegt der Wunsch Planungssicherheit zu bekommen, um in die Infrastruktur wie Hallen, sanitäre Einrichtungen oder Vereinsunterkünfte investieren zu können.

Die Bedeutung des Gebietes als Landschaftsraum betonte Christop Rüter vom Amt für Landschafts- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. Die Heide, die Binnendüne aus eiszeitlichen Flugsanden und die sandigen Böden sind die natürlichen Grundlagen dieses ökologisch wertvollen und empfindlichen Raumes. Dies ist bei der Rahmenplanung ebenfalls zu berücksichtigen.

Franz Schuster erläuterte für die Bürgerinitiative Niederberg und die Lärmschutzgemeinschaft Niederberg die bestehenden Zweifel an der Aufgabenstellung und Zielsetzung der Rahmenplanung.

Zum Schluss erläuterten Stephan Günther und Kai Welbhoff als Vertreter der ansässigen Gewerbebetriebe beispielhaft das Spektrum ihrer Tätigkeiten vor Ort. Auch hier ist der Wunsch groß, Planungssicherheit für weitere Investitionen zu erhalten. Sie machten deutlich, dass die Ansiedlung von Gewerbebetrieben nicht zwangsläufig ein Mehr an Lärmbelastung bedeuten muss. Als Beispiele führten sie die Produktion oder den Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen oder den Schulbetrieb an Simulatoren an.

An diesem ersten Themenabend überwogen die Fragen nach rechtlichen Zusammenhängen. Die Inhalte der Redebeiträge wurden zur Kenntnis genommen und wenig diskutiert. Die erfahrene Kommunikationsexpertin Prof. Dr. Ursula Stein, moderiert und begleitet das gesamte Werkstattverfahren. Sie rief nochmals dazu auf, die Gelegenheit zu nutzen, den zweiten Themenabend, der unter dem Titel „Spielräume und Grenzen“ steht, zu besuchen und sich für die Werkstatt anzumelden.

Am Dienstag, 21.05.2013, 17.30 Uhr wird im Haus der Nachbarschaft der Verkehrslandeplatz aus Ortsteilsicht betrachtet. Die Flugplatzgesellschaft Hangelar gibt einen Überblick über ihre jetzige Situation, die Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Neben Vorträgen zur wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt und die Region werden rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Außerdem werden planerische und technische Mittel zur Verringerung von Lärmkonflikten vorgestellt.

Am Donnerstag, 13. Juni 2013 findet die Werkstatt von 17.00 bis gegen 21.00 Uhr im Rathaus statt. 25 Teilnehmer erarbeiten hier in drei thematischen Arbeitsgruppen Vorschläge und Ziele für die Rahmenplanung und den Bebauungsplan. Die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Veranstaltung am 8. Juli 2013 um 18.00 Uhr im Haus der Nachbarschaft in Hangelar vorgestellt.

Unterlagen zum Rahmenplanungsverfahren „Verkehrslandeplatz Hangelar“ stehen zum Download zur Verfügung. An dieser Stelle können Sie auch alle Protokolle des Rahmenplanungsbeirats einsehen.

Allgemeine Informationen zum Werkstattverfahren finden Sie hier.
 

14. Mai 2013