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Aktuelles

Weitere Nutzung des Entsorgungs- und Verwertungsparks Sankt Augustin-Niederpleis

In den vergangenen zwei Jahren haben die RSAG, die Stadt Sankt Augustin und der Rhein-Sieg-Kreis in einem Moderationsprozess die Entwicklungsmöglichkeiten zur zukünftigen Nutzung der ehemaligen Deponie in Sankt Augustin-Niederpleis diskutiert und erabeitet. Die gemeinsame Erklärung wurde nun von allen Vertragspartnern unterzeichnet.

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Stadtarchiv Sankt Augustin archiviert jetzt auch Webseiten

Als eines der ersten Kommunalarchive bundesweit archiviert das Stadtarchiv Sankt Augustin jetzt auch Webseiten. Eingesetzt wird hierfür die Software Pablo der Firma Startext in Bonn. Ziel ist, auch Informationen die lediglich online bereitgestellt werden, dauerhaft im Stadtarchiv zu sichern und für Recherchen, vor allem aber für zukünftige Generationen aufzubewahren.

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Sankt Augustiner Ballettschülerinnen erneut erfolgreich

Neun Ballettschülerinnen der Musikschule der Stadt Sankt Augustin nahmen Anfang April am Deutschen Ballettwettbewerb in Fürstenfeldbruck teil. Mit dem Stück „Moments of Joy“ erreichten sie den dritten Platz und qualifizierten sich somit für den diesjährigen Dance World Cup Offenburg.

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Schülervertretungen trafen sich bereits zum fünften Mal

Schülervertretungen aus vier weiterführenden Schulen haben bei ihrem fünften Treffen beschlossen, anlässlich der Bundestagswahl eine gemeinsame U18-Wahl an ihren Schulen zu organisieren. Weitere Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche in Sankt Augustin gibt es im Rahmen des ersten Speed-Debatings am 31. Mai und beim Jugendforum für die Stadtteile Mülldorf und Niederpleis am 9. Juni.

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RAL-Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung erneut verliehen

Die „Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung e. V.“ hat der Stadt Sankt Augustin sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG) erneut das RAL-Gütezeichen für unternehmensfreundliche Serviceleistungen verliehen. In einer dreitägigen Überprüfung durch den TÜV-Nord haben Stadt und WFG nach der ersten Auditierung im Jahr 2015 erneut den Beweis erbracht, dass alle Kriterien eingehalten werden.

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Stadtverwaltung warnt vor Haustürgeschäften

Derzeit versuchen Firmen im Stadtgebiet über Haustürgeschäfte, Termine für Energieberatungen zu vereinbaren. Häufig wird in diesen Gesprächen behauptet, mit der Stadt Sankt Augustin zusammen zu arbeiten. Dies ist aber nicht der Fall. Eine unabhängige Energieberatung vor Ort bietet beispielsweise die Verbraucherzentrale NRW in Siegburg. Die Stadt Sankt Augustin weist darauf hin, dass es generell nicht ratsam ist, auf Haustürgeschäfte einzugehen.

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Werkstattverfahren zur Rahmenplanung Flugplatz Hangelar

Erster Themenabend fand nicht die erwartete Besucherresonanz

Die Stadt Sankt Augustin setzt zur Rahmenplanung am Flugplatz Hangelar erstmals das Instrument eines moderierten Werkstattverfahrens ein. Etwa sechzig Interessierte nahmen am vergangenen Mittwochabend in Hangelar am ersten Themenabend teil. Sie ließen sich von Nutzern und Anwohnern die jeweiligen Zielsetzungen erläutern.

Besucher des ersten Themenabends hören dem Redner auf dem Podium zu.

Zunächst erläuterte Michael Weingart, Stadtplaner der Stadt Sankt Augustin, die Aufgaben der Rahmenplanung. Wichtig war vorweg die Klarstellung, dass die Stadt keine Instrumente und keine Befugnis hat in den Betrieb des Verkehrslandeplatzes regelnd einzugreifen. Sie kann aber in einem noch endgültig festzulegenden Bereich rund um die Richthofenstraße Nutzungsregelungen mit Hilfe eines Bebauungsplanes treffen. Die Rahmenplanung ist dafür das vorbereitende Instrument und wird, wie jetzt auch im Werkstattverfahren, unter Beteiligung der Anwohner und Nutzer erstellt.

Der Präsident der Bundespolizei, Wolfgang Wurm, stellte das Aufgabenspektrum der Bundespolizei am Standort Sankt Augustin vor. Er machte ganz deutlich, dass es sich in Sankt Augustin um einen Systemstandort handelt, bei dem auf einzelne Bausteine nicht verzichtet werden kann. Die Bundespolizei hält am Standort Sankt Augustin fest, was auch die geplanten Investitionen von einem dreistelligen Millionenbetrag bis 2030 zeigen. Insgesamt hat die Bundespolizei in den letzten zehn Jahren die Flugbewegungen um ein Drittel gesenkt und investiert gleichzeitig in lärmreduzierende Maßnahmen, wie zum Beispiel in Flugsimulatoren für die Luftfahrerschule.

Anschließend berichtete Dirk Wittkamp von der Fliegergemeinschaft Hangelar von den Vorstellungen der am Flugplatz ansässigen Vereine. Hier überwiegt der Wunsch Planungssicherheit zu bekommen, um in die Infrastruktur wie Hallen, sanitäre Einrichtungen oder Vereinsunterkünfte investieren zu können.

Die Bedeutung des Gebietes als Landschaftsraum betonte Christop Rüter vom Amt für Landschafts- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. Die Heide, die Binnendüne aus eiszeitlichen Flugsanden und die sandigen Böden sind die natürlichen Grundlagen dieses ökologisch wertvollen und empfindlichen Raumes. Dies ist bei der Rahmenplanung ebenfalls zu berücksichtigen.

Franz Schuster erläuterte für die Bürgerinitiative Niederberg und die Lärmschutzgemeinschaft Niederberg die bestehenden Zweifel an der Aufgabenstellung und Zielsetzung der Rahmenplanung.

Zum Schluss erläuterten Stephan Günther und Kai Welbhoff als Vertreter der ansässigen Gewerbebetriebe beispielhaft das Spektrum ihrer Tätigkeiten vor Ort. Auch hier ist der Wunsch groß, Planungssicherheit für weitere Investitionen zu erhalten. Sie machten deutlich, dass die Ansiedlung von Gewerbebetrieben nicht zwangsläufig ein Mehr an Lärmbelastung bedeuten muss. Als Beispiele führten sie die Produktion oder den Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen oder den Schulbetrieb an Simulatoren an.

An diesem ersten Themenabend überwogen die Fragen nach rechtlichen Zusammenhängen. Die Inhalte der Redebeiträge wurden zur Kenntnis genommen und wenig diskutiert. Die erfahrene Kommunikationsexpertin Prof. Dr. Ursula Stein, moderiert und begleitet das gesamte Werkstattverfahren. Sie rief nochmals dazu auf, die Gelegenheit zu nutzen, den zweiten Themenabend, der unter dem Titel „Spielräume und Grenzen“ steht, zu besuchen und sich für die Werkstatt anzumelden.

Am Dienstag, 21.05.2013, 17.30 Uhr wird im Haus der Nachbarschaft der Verkehrslandeplatz aus Ortsteilsicht betrachtet. Die Flugplatzgesellschaft Hangelar gibt einen Überblick über ihre jetzige Situation, die Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Neben Vorträgen zur wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt und die Region werden rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Außerdem werden planerische und technische Mittel zur Verringerung von Lärmkonflikten vorgestellt.

Am Donnerstag, 13. Juni 2013 findet die Werkstatt von 17.00 bis gegen 21.00 Uhr im Rathaus statt. 25 Teilnehmer erarbeiten hier in drei thematischen Arbeitsgruppen Vorschläge und Ziele für die Rahmenplanung und den Bebauungsplan. Die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Veranstaltung am 8. Juli 2013 um 18.00 Uhr im Haus der Nachbarschaft in Hangelar vorgestellt.

Unterlagen zum Rahmenplanungsverfahren „Verkehrslandeplatz Hangelar“ stehen zum Download zur Verfügung. An dieser Stelle können Sie auch alle Protokolle des Rahmenplanungsbeirats einsehen.

Allgemeine Informationen zum Werkstattverfahren finden Sie hier.
 

14.05.2013